Heilige Schrift

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Jesus Christus als Wort und wahrer Weinstock
Die Heilige Schrift: Buch Numeri

Die Heilige Schrift auch Bibel oder Buch der Bücher genannt, ist eine Sammlung von Schriften, welche die Kirche feierlich als inspiriert anerkannt hat.

Der Name "Bibel" ist abgeleitet vom griechischen Ausdruck biblia (Schriftrollen, Bücher), welcher in den ersten Jahrhunderten des Christentums aufkam, um die Gesamtheit der Heiligen Schriften der Christen zu bezeichnen.

Inhaltsverzeichnis

Wesen und Inhalt der Heiligen Schrift

In den Heiligen Büchern kommt ja der Vater, der im Himmel ist, seinen Kindern in Liebe entgegen und nimmt mit ihnen das Gespräch auf. Und solche Gewalt und Kraft west im Worte Gottes, dass es für die Kirche Halt und Leben, für die Kinder der Kirche Glaubensstärke, Seelenspeise und reiner, unversieglicher Quell des geistlichen Lebens ist. Darum gelten von der Heiligen Schrift in besonderer Weise die Worte: "Lebendig ist Gottes Rede und wirksam" (Hebr 4,12), "mächtig aufzubauen und das Erbe auszuteilen unter allen Geheiligten" (Apg 20,32; vgl. 1 Thess 2,13). (Dei Verbum 21)

Gott will, dass alle Menschen gerettet werden (vgl. 1 Tim 2,4). Daher hat er sich in der Geschichte seines auserwählten Volkes Israel und zuletzt in Jesus Christus offenbart, damit alle zum Heil gelangen können. Die Botschaft Jesu Christi wurde weitergegeben in der apostolischen Überlieferung, bestehend aus dem Wort Gottes (auch einfach Überlieferung oder Tradition genannt) und in der Heiligen Schrift.

Die Überlieferung und die Heilige Schrift sind eng miteinander verbunden. Sie bilden eine unzertrennliche Einheit, das heilige Glaubensgut, aus dem die Kirche ihre Gewissheit über alle geoffenbarten Wahrheiten schöpft.

Inspiration und Wahrheit der Heiligen Schrift

Gott selber gilt insofern als Urheber (Autor) der Heiligen Schrift, als die Offenbarung Gottes, die in der Heiligen Schrift enthalten ist unter der Inspiration des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden ist.

Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden; denn aufgrund apostolischen Glaubens gelten unserer heiligen Mutter, der Kirche, die Bücher des Alten wie des Neuen Testamentes in ihrer Ganzheit mit allen ihren Teilen als heilig und kanonisch, weil sie, unter der Einwirkung des Heiligen Geistes geschrieben (vgl. Joh 20,31; 2 Tim 3,16; 2 Petr 1,19-21; 3,15-16), Gott zum Urheber haben und als solche der Kirche übergeben sind. (Dei Verbum 11)

Als von Gott inspirierte Schrift lehrt sie ohne Irrtum Wahrheiten, welche zum Heil der Menschen notwendig sind. Das Christentum ist jedoch nicht eine Buchreligion, sondern die Religion des Wortes Gottes - gemäss dem hl. Bernhard von Clairvaux "nicht eines schriftlichen stummen Wortes, sondern des Mensch gewordenen, lebendigen Wortes (Jesus Christus)".

Trotzdem ist die katholische Inspiration nicht mit der Verbalinspiration der lutheranischen Orthodoxie zu verwechseln, welche notwendig verlangt, dass jedes Wort direkt von Gott diktiert wurde. Zwar schliesst die katholische Inspiration nicht aus, dass einiges auch ausdrücklich diktiert wurde, aber solch ein äusserer Zwang ist zur Inspiration nicht notwendig. Der hl. Thomas von Aquin erklärt die katholische Lehre mit dem Begriff der Instrumentalursache. So kann der inspirierte Autor nach seinem eigenen Denken und Wollen handeln und doch einen inspirierten Text verfassen. Es ist sogar denkbar, dass er sich teilweise der Inspiration gar nicht bewusst ist. Allerdings ist die Inspiration mehr als eine nachträgliche Gutheissung. Gott wirkt im Willen und Denken von innen her. Ein besonderer göttlicher Beistand ist auch dazu nötig den Willen und Verstand lokal zur Irrtumslosigkeit zu erhöhen. Die Inspiration umfasst nicht nur den Inhalt der Texte, sondern geht bis zur Wortwahl. Inspiration heisst aber nicht gleich Irrtumslosigkeit. Die Irrtumlosigkeit ist nur eine theologische Folge. Die Wahrheiten, welche die heilige Schrift ohne Irrtum lehrt, können hinter sachlichen Fehlern des Autors verborgen sein. Hier besteht die Hauptaufgabe darin herauszufinden, was die Schrift in einem Text wirklich lehren will. Erst das ist der irrtumslose historische Schriftsinn. Aber alles ist inspiriert.

Auslegung der Heiligen Schrift

Grundprinzipien

Die Inspiration der Heiligen Schrift ist nicht so zu verstehen, als Gott den menschlichen Verfassern seine Worte diktiert hätte. In der Heiligen Schrift spricht Gott zu den Menschen nach Menschenweise. Bei der Schriftauslegung sind daher zwei wichtige Prinzipien zu beachten:

  • Die menschlichen Verfasser müssen richtig verstanden werden: Um die Aussageabsicht der Schriftautoren zu verstehen, müssen die Verhältnisse ihrer Zeit und Kultur, die zur betreffenden Zeit üblichen Literaturgattungen, Denkarten und Erzählformen berücksichtigt werden.
  • Der göttliche Autor muss richtig verstanden werden: Die Heilige Schrift muss in dem Geist gelesen und ausgelegt werden, in dem sie geschrieben wurde (nämlich im Heiligen Geist).

Da die Heilige Schrift in dem Geist gelesen und ausgelegt werden muß, in dem sie geschrieben wurde, erfordert die rechte Ermittlung des Sinnes der heiligen Texte, dass man mit nicht geringerer Sorgfalt auf den Inhalt und die Einheit der ganzen Schrift achtet, unter Berücksichtigung der lebendigen Überlieferung der Gesamtkirche und der Analogie des Glaubens. Aufgabe der Exegeten ist es, nach diesen Regeln auf eine tiefere Erfassung und Auslegung des Sinnes der Heiligen Schrift hinzuarbeiten, damit so gleichsam auf Grund wissenschaftlicher Vorarbeit das Urteil der Kirche reift. Alles, was die Art der Schrifterklärung betrifft, untersteht letztlich dem Urteil der Kirche, deren gottergebener Auftrag und Dienst es ist, das Wort Gottes zu bewahren und auszulegen. (Dei Verbum 12)

Der mehrfache Schriftsinn

Wir haben in der Bibel kein Geschichtswerk vor uns, dem es um historisch korrekte Darstellung von Ereignissen geht - aber auch kein Geschichtenbuch, keine Märchen. Es geht um die Darstellung der faszinierenden Geschichte des Miteinander-Ringens von Gott und Mensch. Hinter jedem Abschnitt steht eine bestimmte Absicht, warum gerade dieser Abschnitt in die Bibel aufgenommen wurde. Aus dem Mittelalter ist die Methode der Lectio divina übermittelt.

historischer Schriftsinn

Für den Versuch diesen Aussagekern zu erfassen, kann man als Hilfe verschiedene Methoden der Wissenschaft verwenden, die wir als die historisch-kritischen Methode zusammenfassen können (Textkritik, Literarkritik, Überlieferungs- und Redaktionsgeschichte, Formgeschichte usw.). Darüberhinaus gibt es auch noch Methoden aus demBereich der Humanwissenschaften. Man sollte diese Methoden allerdings als Hilfe betrachten - und ihnen auch nur den Stellenwert von Hilfen zugestehen.

Da die Bibel ja in ihrem Kern auf der jüdischen Überlieferung aufruht, hilft eine gute Kenntnis der jüdischen Glaubensvorstellungen, Riten und Symbolik sowie der hebräischen Sprache und Schriftzeichen, den Schriftsinn tiefer herauszuarbeiten.

Schriftsinn in der Auslegung der Kirche

"Keine Weissagung der Schrift darf eigenmächtig ausgelegt werden; denn niemals wurde eine Weissagung ausgesprochen, weil ein Mensch es wollte, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben Menschen im Auftrag Gottes geredet (2 Petr 1,20 EU).

Wesentlich ist für das katholische Erfassen des Schriftsinns die Überlieferung der Aussageabsicht im Rahmen der Kirche (=Tradition) - die ja die Vollmacht Jesu im Heiligen Geist dazu hat und vor einer Beliebigkeit der Auslegung schützt. Besondere Bedeutung kommt hier den Schriften der Kirchenväter zu. Hier wird die Schrift in Hinblick auf das Leben der Kirche und des Glaubenden gedeutet.

„Die heilige Tradition, die Heilige Schrift und das Lehramt der Kirche … sind miteinander dermaßen verbunden und einander gegenseitig verpflichtet, dass keine dieser Realitäten ohne die anderen fortbesteht und alle zugleich, jede auf ihre Art, unter dem Einwirken des Heiligen Geistes wirksam zum Heil der Seelen beitragen” (Konstitution Dei Verbum, Nr. 10 [ Augustinus, De Doctr. Christ. III., 18, 26: I, L 34, 75-76; CSEL 80, 95.]).

persönliche Bedeutung einer Bibelstelle

Jeder, der versucht, die Bibel auch persönlich im Heiligen Geist zu lesen, hat wohl schon folgende Erfahrung gemacht: eine gelesene Schriftstelle erschließt plötzlich einen Zugang zu einer konkreten persönlichen Situation; zeigt einen Weg, bietet eine vorher nicht gesehene Perspektive.... oder führt den Leser stark und umittelbar in die dankbare Anbetung Gottes. Solche persönlichen Erfahrungen sind enorm wertvoll - dürfen aber nicht mit der Schriftauslegung der Kirche verwechselt werden und werden dieser auch niemals entgegenstehen, sondern lediglich eine "persönliche Projektion" darstellen. Hierher gehört auch die sog. "Stichlesung".

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass der mehrfache Schriftsinn uns immer mehr in die Tiefe führen möchte, und daher der Schatz der Bibel nie an ein Ende kommt, auch wenn man jahrelang "gräbt". Andererseits bewahrt uns nur das Schauen auf das Lehramt der Kirche vor Fehlinterpretationen, Irrtümern und Verkürzungen.

Schriftkanon

Die Bibel

Altes Testament

Pentateuch
Geschichtsbücher
Weisheitsbücher
Prophetenbücher

Neues Testament

Altes Testament

Die Abfassung der alttestamentlichen Bücher war ein langer Prozess. Zuerst mündlich tradiert, wurde mit einer schriftlichen Fixierung etwa zur Zeit Davids (um 1000 v. Chr.) begonnen - die letzten Bücher des Alten Testaments wurden im ersten Jahrhundert v. Chr. niedergeschrieben. Ab etwa 1000 v. Chr. beginnt auch eine historische Erfassbarkeit im Vergleich mit der Geschichtsschreibung anderer Völker, etwa der Assyrer.

Die Schriften des alten Testamentes umfassen in der hebräischen Ordnungen die drei großen Teilbereiche:

Gesetz (Tora)

Die Tora beinhaltet die "fünf Bücher Mose", griechische Bezeichung Pentateuch, die nach christlicher Tradition unterteilt werden in die Bücher Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium.

Pentateuch 
griechisch: die fünf Geräte - bezeichnet eigentlich die Behälter, in denen die Juden die Schriftrollen (von beachtlicher Größe) verwahren. Wir verstehen darunter die 5 Bücher Mose, die bei den Protestanten Mose 1-5 bezeichnet werden, wir bezeichnen sie wie oben, die Juden bezeichnen sie nach ihren Anfangsworten, z.B. b'reschit - "im Anfang" - für: Genesis (dieses Bezeichnungssystem haben wir für die päpstlichen Enzykliken übernommen)
die Tora 
entstand vom 10. bis zum 5. Jahrhundert v. Chr. In den ältesten Teilen wird der Gottesname Jahwe verwendet, man nennt dies die Jahwistische Überlieferung. Der zweitälteste Teil heißt nach der Gottesbezeichung Elohim die elohistische Überlieferung. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde dann ein predigtartiges Erzählwerk hinzugefügt, das sog. Deuteronomium (=Zweitschrift des Gesetzes), im 6. Jahrhundert v. Chr. dann die sog. Priesterschrift.

Propheten(Nebiim)

die frühen Propheten: Josua, Richter, 1 und 2 Samuel, 1 und 2 Könige

die späten Propheten: Jesaja, Jeremia, Ezechiel, Hosea, Joel, Amos, Obadja, Jona, Micha, Nahum, Habakuk, Zefanja, Haggai, Sacharja, Maleachi

Schriften (Ketubim)

Psalmen, Sprüche, Ijob, Das Hohelied, Ruth, Klagelieder, Kohelet, Esther, Daniel, Esra, 1 und 2 Chronik

Weiters enthalten sind noch die deuterokanonischen Bücher. Sie wurden in der Diaspora verfasst und liegen nur in griechischer Sprache vor (es gibt keinen hebräischen Urtext). Daher wurden diese Bücher sowohl von den Juden als auch von Luther ausgeschieden.

Deuterokanonische Bücher

Baruch (und der Brief Jeremias), Tobit, Judit, 1 und 2 Makkabäer, Weisheit, Jesus Sirach, Ergänzungen zu Ester und Daniel, Gebet Manasses


Die Bibel

Altes Testament

Neues Testament

4 Evangelien
Apostelgeschichte
14 Paulusbriefe
7 Katholische Briefe
Offenbarung

Neues Testament

Die Hauptschriften des Neuen Testaments sind die vier Evangelien: Matthäus-Evangelium, Markus-Evangelium, Lukas-Evangelium und Johannes-Evangelium.

Weitere Schriften des neuen Testaments sind:

die Apostelgeschichte,
die 14 Paulusbriefe (Römerbrief, Korintherbrief 1-2, Galaterbrief, Epheserbrief, Philipperbrief, Kolosserbrief, Thessalonicherbrief 1-2, Timotheusbrief 1-2, Titusbrief, Philemonbrief, Hebräerbrief),
die 7 katholischen Briefe (Jakobusbrief, Petrusbrief 1-2, Johannesbriefe 1-3, Judasbrief) und
die Offenbarung des hl. Johannes (Johannes-Apokalypse).

Einheit von Altem und Neuem Testament

Die Heilige Schrift im Leben der Kirche

Die Kirche hat die Heiligen Schriften immer verehrt wie den Herrenleib selbst, weil sie, vor allem in der heiligen Liturgie, vom Tisch des Wortes Gottes wie des Leibes Christi ohne Unterlaß das Brot des Lebens nimmt und den Gläubigen reicht. In ihnen zusammen mit der Heiligen Überlieferung sah sie immer und sieht sie die höchste Richtschnur ihres Glaubens, weil sie, von Gott eingegeben und ein für alle Male niedergeschrieben, das Wort Gottes selbst unwandelbar vermitteln und in den Worten der Propheten und der Apostel die Stimme des Heiligen Geistes vernehmen lassen. Wie die christliche Religion selbst, so muß auch jede kirchliche Verkündigung sich von der Heiligen Schrift nähren und sich an ihr orientieren. (Dei Verbum 21)

Statistik der Bibelübersetzungen

  • 2008: Im Juni waren Teile der Heiligen Schrift in 2454 Sprachen (3000 Hauptspachen; insgesamt auf 6500-6900 geschätzt) der Welt übersetzt.
  • 2010: Im April waren es 2.508. Die gesamte Bibel – Altes und Neues Testament - wurde bisher in 459 Sprachen übersetzt; 21 mehr als noch vor zwei Jahren. Die gesamte Bibel – Altes und Neues Testament - wurde bisher in 459 Sprachen übersetzt; 21 mehr als noch vor zwei Jahren. Das Neue Testament gibt es in 1.213 Sprachen, 45 mehr als 2008. Der Statistik zufolge hat Asien die meisten Übersetzungen (1.052), gefolgt von Afrika (703) sowie Nord- und Südamerika (512). Für Europa und den Nahen Osten gibt es Bibeln oder Bibelteile in 210 Sprachen. Außerdem haben Experten Übersetzungen in Esperanto und zwei weiteren Kunstsprachen angefertigt. [1]
  • 2013 Die gesamte Übersetzung von Altem und Neuen Testament liegt bei 484 Sprachen vor, neun mehr als ein Jahr zuvor. Das sind 189 in afrikanischen, 146 asiatischen und 40 oceanischen Sprachen. Weitere 63 in Europa, 37 in Lateinamerika und acht in Nordamerika. Das Neue Testament liegt in 1257 Sprachen vor. (OR 9. August 2013)

Päpstliche Schreiben zur Heiligen Schrift

Paul III.

Gregor XVI.

Leo XIII.

Pius X.

  • 23. Februar 1904 Apostolisches Schreiben Scripturae sanctae über die Verleihung der akademischen Grade in der Heiligen Schrift durch die Bibelkommission.
  • 13. Februar 1905 Die Bibelkommission Cum ad normam über die Stillschweigenden Zitierungen in der Heiligen Schrift.
  • 23. Juni 1905 Päpstliche Bibelkommission Proposito sequenti über die scheinbar historischen Erzählungen in den für geschichtlich gehaltenen Büchern der Heiligen Schrift.
  • 1. Januar 1906 Brief an Bischof Le Camus.
  • 27. März 1906 Apostolisches Schreiben Quoniam in re biblica Verordnungen über das Studium der Heiligen Schrift in den theologischen Lehranstalten.
  • 27. Juni 1906 Päpstliche Bibelkommission Propositis sequentibus über die mosaische Echtheit des Pentateuch der Heiligen Schrift (ASS 39 [1906] 377)
  • 29. Mai 1907 Päpstliche Bibelkommission: Autor und historische Wahrheit des 4. Evangeliums (ASS 40 [1907] 383) [2]
  • 18. November 1907 Motu proprio Praestantia scripturae Exkommunikation von Modernisten.
  • 28. Juni 1908 Päpstliche Bibelkommission: Wesen und Autor des Buches Jesaja (ASS 41 [1908] 613) [3]
  • 15. Februar 1909 Päpstliche Bibelkommission: Das offizielle Organ der Päpstlichen Bibelkommission (AAS 1 [1909] 241) [4]
  • 30. Juni 1909 Päpstliche Bibelkommission: Zum historischen Charakter der ersten drei Kapitel der Genesis (AAS 1 [1909] 567-569) [5]
  • 1. Mai 1910 Päpstliche Bibelkommission: Autoren und Entstehungszeit der Psalmen (AAS 2 [1910] 354) [6]
  • 24. Mai 1911 Akademische Prüfungen vor der Päpstlichen Bibelkommission (AAS 3 [1911] 47-50) [7]
  • 19. Juni 1911 Päpstliche Bibelkommission: Über das Evangelium nach Matthäus (AAS 3 [1911] 294-296) [8]
  • 26. Juni 1912 Päpstliche Bibelkommission: Über die Evangelien nach Markus und Lukas (AAS 4 [1912] 463-465) [9]
  • 26. Juni 1912 Päpstliche Bibelkommission: Über die synoptische Frage (AAS 4 [1912] 465).
  • 12. Juni 1913 Päpstliche Bibelkommission: Über das Buch der Apostelakten (AAS 5 [1913] 291-292)
  • 12. Juni 1913 Päpstliche Bibelkommission: Über die Hirtenbriefe des Apostels Paulus AAS 5 [1913] 292-293)
  • 24. Juni 1914 Päpstliche Bibelkommission: Über die Briefe an die Hebräer (AAS 6 [1914] 417-418)

Benedikt XV.

  • 18. Juni 1915 Päpstliche Bibelkommission: Die Parusie in den Briefen des Hl. Paulus (AAS 7 [1915] 357-358)
  • 15. September 1920 Enzyklika Spiritus paraclitus über die Inspiration der Heiligen Schrift anlässlich der Fünfzehnhundertjahrfeier des Heimgangs des heiligen Hieronymus.
  • 17. November 1921 Päpstliche Bibelkommission: Die Ergänzung variierender Lesungen in den Ausgaben der Vulgata (AAS 14 [1922] 27)

Pius XI.

  • 27. April 1924 Motu proprio ["Bibliorum scientiam". (AAS XVI (1924), S. 180-182; Ench. Bibl. N. 518.525].
  • 2. Juni 1927 Heiligen Offizium, Erklärung über das Komma Johanneum.
  • 1. Juli 1933 Päpstliche Bibelkommission: Über die falsche Interpretation von Bibeltexten (AAS 25 [1933] 344)
  • 27. Februar 1934 Päpstliche Bibelkommission: Zum Gebrauch der Versionen der Hl. Schrift in den Kirchen (AAS 35 [1943] 270)
  • 16. Juli 1939 Päpstliche Bibelkommission: Die Prüfungen für das Doktorat (AAS 31 [1939] 320).

Pius XII.

  • 20. August 1941 Päpstliche Bibelkommission: Ein anonymer verleumdender Prospekt (AAS 33 [1941] 465-472)
  • 20. August 1941 Päpstliche Bibelkommission an die Bischöfe Italiens, über den litteralen und den geistlichen Sinn der Heiligen Schrift, die Autorität der Vulgata (AAS XXXIII [1941] 465-472).
  • 6. Juli 1942 Päpstliche Bibelkommission: Über die Lizenzprüfungen (AAS 34 [1942] 232)
  • 22. August 1943 Päpstliche Bibelkommission: Die Versionen der Hl. Schrift in den lebenden Sprachen (AAS 35 [1943] 270).
  • 30. September 1943 Enzyklika Divino afflante spiritu über die zeitgemäße Förderung der biblischen Studien.
  • 22. Oktober 1947 Päpstliche Bibelkommission: Der neue lateinische Psalter außerhalb der kanonischen Stunden (AAS 39 [1947] 508)
  • 16. Januar 1948 Päpstliche Bibelkommission über die Abfassungszeit der Pentateuchquellen und die literarische Gattung der ersten elf Kapitel der Genesis (AAS 40 [1948] 45-48)
  • 13. Mai 1950 Päpstliche Bibelkommission: Instruktion Sanctissimus dominus noster über die rechte Art, in Klerikalseminarien und Ordenskollegien über die Bibel zu dozieren (AAS 42 [1950] 495-505).
  • 9. Juni 1953 Päpstliche Bibelkommission: Über das Buch «Die Psalmen» von Bernard Bonkamp (AAS 45 [1953] 432)
  • 15. Dezember 1955 Päpstliche Bibelkommission: Biblische Assoziationen und biblische Tagungen (AAS 48 [1956] 61-64)

Johannes XXIII.

Paul VI.

Johannes Paul II.

Benedikt XVI.

Hebräisch, Griechisch, Lateinisch, -Deutsch

Deutschsprachige Ausgaben

  • Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testaments, übersetzt und erläutert von P. Dr. Eugen Henne OMCap und P. Dr. Konstantin Rösch OFMCap, Verlag der Stiftsbuchhandlung St. Florian 1949, 1. Band: Altes Testament - Die Geschichtlichen Bücher, 2. Band: Altes Testament - Die Lehrbücher und die Prophetenbücher, 3. Band: Neues Testament. Download für Windows, Mac OS X, Linux
  • Die Bibel, Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Bundes, Deutsche Ausgabe mit den Erläuterungen der Jerusalemer Bibel, herausgegeben von Diego Arenhoevel, Alfons Deissler, Anton Vögtle, Herder Verlag Freiburg im Breisgau 1968 (Imprimatur Freiburg im Breisgau, den 19. September 1968 Der Generalvikar Schlund).
  • Die Bibel, Altes und Neues Testament, Einheitsübersetzung. Herausgegeben im Auftrag der deutschsprachigen Bischöfe (für den Schulgebrauch zugelassen), Herder Verlag Freiburg 1980.
  • Volks-Bibel, der neue Goffine, Gebhard Heyder, Altes und Neues Testament (2. Bände), Selbstverlag Pater Gebhard Heyder OCD Regensburg,(Imprimatur Monacii, die 1 Octobris anni 1973, P. Werner Parzl Provicialis, Provinciae Bavariae Ord. Carm. Disc).
  • Gebhard Heyder OCD, Das Leben Jesu, Die vier Evangelien in Synopsen-Harmonie, Sankt Raphael-Verlag Ulm-Gögglingen (2. Auflage Regensburg 1987; Imprimatur des Bischöflichen Ordinariates Regensburg vom 24. Mai 1978).
  • Gebhard Heyder OCD: Paulus-Synopse, die Paulusbriefe in sachlicher Zusammenschau mit Kurzkommentar, Selbstverlag Pater Gebhard Heyder OCD Regensburg.
  • James Mariakumar, Vom Mutterschoß ans Vaterherz (Antworten Gottes in der Bibel; 192 Seiten; erhältlich beim Miriam Verlag)
  • Gustav E. Closen, Wege in Die heilige Schrift, Regensburg 1939.
  • Die Menge-Bibel Weto Verlag (1330 Seiten + 16 Seiten Anhang; ISBN -3438-01452-1).
  • Johann Michael Sailer: Kleine Bibel für Kranke und ihre Freunde, (Krankenbibel), Verlag der Kunstanstalten Josef Müller München 1915 (202 Seiten).
  • Vinzenz Hamp: Die Bibel Altes und Neues Testament. Vollständige Ausgabe. Pattloch Verlag 1989 (ISBN 3629009964).
  • Vinzenz Hamp (AT), Meinrad Stenzel (AT) und Josef Kürzinger (NT): Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes. Nach den Grundtexten übersetzt. Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg 1976 (2. Auflage; ISBN 3-557-0440-17).

Kinderbibeln / Quiz / CD

  • Raphael Nießner, Biblische Geschichte (DIN A 4 – 145 Seiten, Verlagsbuchandlung der Benediktiner, Abteilung Katechese, D-93352 Rohr i. NB, Tel. 08783/9600-0 (Mit Apostolischem Segen von Papst Johannes Paul II. am 26. Mai 1981; für Kinder, mit vielen Zeichnungen und teils farbigen Bildern).
  • "Gott spricht zu seinen Kindern" Drei CDs, in 99 kurzen Kapiteln von Thomas Resch [12]
  • Kinderbibel-Hörbuch
  • Mini-Kinderbibel
  • Christiana-Kindebibel (Bibel-Geschichten [Text: Lore Dürr-Freckmann] und Strichzeichnungen alter Meister; 110 Seiten) Christiana Verlag.
  • Meine allererste Kinderbibel, Pattloch Verlag Augsburg 1994, ISBN 3-629-00639-6; DIN A6 mit Bildern.
  • Das Große Bibel-Quiz, 70 Karten St. Benno Verlag ISBN 3-7462-1590-0
  • 9 Hörbibel-CD´s (14 Std.): Die Kinder-Hörbibel (nacherzählt von Rolf Krenzer; aufgelockert durch Lieder; erhältlich beim Miriam Verlag)
  • Kinderbibeln im KathShop [13]

Taschenbibeln (DIN A 7)

  • Novum Testamentum et Psalterium, iuxta nova vulgatae editionis editionis textum, Libreria Editrice Vaticana 1982 (Editio altera) ISBN 88-209-1393-3.
  • Das Neue Testament, übersetzt und herausgegeben von Prof. Dr. Josef Kürzinger, Paul Pattloch Verlag, Aschaffenburg 1980 (5. Auflage; Imprimatur Würzburg, den 26. August 1966 Wittig Generalvikar) ISBN 3557070012.

Erklärungen zur Heiligen Schrift

  • Wörterbuch zur biblischen Botschaft, Herausgegeben von Xavier Lèon-Dufour, Herder Freiburg 1981, ISBN 3-451-1417-4 (Imprimatur Freiburg im Breisgau, den 20. Juli 1964 Der Generalvikar Dr. Föhr).
  • Pius Czeslaw Bosak OP: Personen im Neuen Testament. Lexikon und Konkordanz (992 Seiten) [14]
  • Reinhold Bohlen: Geschichte vom Wort Gottes. Einführung in die Hl. Schrift Pattloch Verlag 1985 (128 Seiten).
  • Biblische Unterweisung, Handbuch zur Auswahlbibel Reich Gottes, Hubert Fischer (Hsgr.), Verfasst von Eleonore Beck und Gabriele Müller, Kösel Verlag München 1964-1971, Band I-IV, (Mit kirchlicher Druckerlaubnis des Generalvikars von München).
  • Johannes Lohmüller: Lebensvoller biblischer Unterricht (begründet von Schulrat Msgr. Dr. Gregor Rensing als Hilfsbuch zur katholisschen Einheitsschulbibel [Ecker] im L. Schwann Verlag). Patmos Verlag Düsseldorf etwa 1950-60 (jeweils mit Druckerlaubnis des Kölner Generalvikars), Band 1: für das erste und zweite Schuljahr (164 Seiten), Band 2: für das dritte und vierte Schuljahr (194 Seiten), Band 3: fünfte bis achte Schuljahr, 1. Teil Altes Testament, II. Teil Neues Testament – A: Kindheit und Lehrjahre Jesu (439 Seiten), B: Passion und Verherrlichung Jesu, Apostelgeschichte und –briefe (351 Seiten)
  • Benedikt XVI. – Die Heilige Schrift, Meditationen zur Bibel, Stefan von Kempis (Hg.), St. Benno Verlag (400 Seiten) ISBN 9783746224824 [15]
  • Jean Cantinat: Maria in der Bibel. Christiana Verlag 1969 (170 Seiten).
  • Alfred Läpple: Die Bibel heute: wenn Steine und Dokumente reden. Christiana Verlag 1972 (7. Aufl.; 236 S.).
  • Werner Kiebig: Gott auf den Versen. Wie Großvater seinen Enkeln die Bibel erzählt. Bernardus Verlag ISBN 10: 3-934551-82-3
  • Bibel-Lexikon - einfach erklärt (444 Seiten; erhältlich beim Vivat Verlag).
  • Hrsg. v. Hans Joachim Schulz und Alma von Stockhausen: Der apostolische Charakter der Evangelien. Authentische Glaubensverkündigung und bleibende Glaubensnorm. (Gustav-Siewerth-Akademie) Weilheim 1995 (366 Seiten, kart.; ISBN 3-928273-94-9).

Hilfsmittel die biblischen Sprachen zu erlernen

  • Wilhelm Gesenius, Hebräisches und Aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament, bearbeitet von Frants Buhl, Unveränderter Neudruck der 1915 erschienen 17. Auflage, Springer Verlag Berlin 1962.
  • Langenscheidts Taschenwörterbuch, Althebräsch-Deutsch, Verlag Langenscheidt 2002 (30. Auflage ISBN 3-468-10040-X).
  • Walter Bauer, Griechisch-Deutsches Wörterbuch zu den Schriften des Neuen Testaments und der übrigen urchristlichen Literatur, durchgesehender Nachdruck der fünften verbesserten Auflage, Verlag Alfred Töpelmann Berlin 1963.
  • Langenscheidts Taschenwörterbuch, Erster Teil: Altgriechisch-Deutsch, Zweiter Teil: Deutsch-Altgriechisch, Verlag Langenscheidt 2004 (12. Auflage ISBN 3-468-10031-0).
  • Joseph Dey, Schola verbi, Lehrbuch des Neutestamentlichen Griechisch, weitergeführt von Bernhard Dumbruch, Aschendorffsche Verlagsbuchhandlung Münster 1984, ISBN 3-402-03193-0.
  • Werner Stoy/ Klaus Haag und Wilfrid Haubeck. Bibelgriechisch - leicht gemacht. Lehrbuch des neutestamentlichen Griechisch. Brunnen Verlag 1983 (7. Auflage; ISBN: 3-7655-9312-5; ISBN 13: 978-3-7655-9312-3).
  • Werner Stoy und Klaus Haag. Bibelgriechisch leichtgemacht. Lösungsbuch. Brunnen Verlag 2004 (5. Auflage; ISBN: 3-7655-9318-4; ISBN 13: 978-3-7655-9318-5).
  • Heinrich von Siebenthal: Grundkurs Neutestamentliches Griechisch. Übersetzungstechnik - Grundwortschatz - Grammatik. Brunnen Verlag 2008 (ISBN 13: 978-3-7655-9542-4).
  • Langenscheidts Taschenwörterbuch, Erster Teil: Lateinisch-Deutsch, Verlag Langenscheidt 1992 (44. Auflage ISBN 3-468-102003-3).
  • Langenscheidts Taschenwörterbuch, Zweiter Teil: Deutsch-Lateinisch, Verlag Langenscheidt 1988 (40. Auflage ISBN 3-468-10205-4).

Literatur zur Heiligen Schrift

  • Werner M. Th. Keuch: Maria und Die Bibel Israels, Sie Hörte, Glaubte, Betete Kanisius Verlag Freiburg/Schweiz 1978 (114 Seiten; ISBN 3857640642).
  • Adolf Fugel: Das sagt mir die Bibel : Impulse für jeden Tag Kanisius Verlag Freiburg/Schweiz 1987 (84 Seiten).
  • H.L. Keller : Lexikon der Heiligen und Biblischen Gestalten. DIN A 6 Format geb. Reclam Verlag, Philipp, jun., Verlag GmbH (ISBN: 978-3-150-10570-2).
  • A. Cook Wise: Die Schriftrollen von Qumran. Übersetzung und Kommentar. Mit bisher unveröffentlichtem Text, Pattloch Verlag Augsburg 1997 (543 Seiten).
  • Jürgen Werlitz: Das Geheimnis der heiligen Zahlen : ein Schlüssel zu den Rätseln der Bibel. Pattloch Verlag München 2000 (320 Seiten; ISBN 3629008674).
  • Albert Gelin: Die Seele Israels in der Bibel. (Reihe: Bibliothek Ekklesia, Band 13). Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg 1959 (119 Seiten).
  • Josef Scharbert: Das Sachbuch zur Bibel. Pattloch Verlag Aschaffenburg 1965 (289 Seiten).
  • Rudolf Liebig: Gottes Wort besteht auf ewig. Ein Kurzkommentar zur Heiligen Schrift. Pattloch Verlag Aschaffenburg 1963 (196 Seiten).
  • Hans Einsle: Das Abenteuer der biblischen Forschung - Von der Arche Noah bis zu den Schriftrollen von Qumran. Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg 1979 (325 Seiten; ISBN 3557911667).
  • Andreas Martin: Die Bibel. Reihe: Grundkurs Christentum. St. Benno Verlag (120 Seiten).

siehe: Catena aurea

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