Verstocktheit

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Wen Ich liebe, den weise ich zurecht und nehme ihn in Zucht. Mach also Ernst, und kehr um! Siehe, Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn einer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und Mahl mit ihm halten und er mit mir (Offb 3,19-20 EU)

Verstocktheit 🤢(lat.: obstinatio) Verhärtung, Starrsinn, in hohem Grade uneinsichtig[1] ist das willentliche Verharren in der Sünde, der Lüge, der Unwahrheit. Sie ist „Mangel an gutem Willen, Mangel an Bereitschaft zur Bekehrung und zur Buße, die hartnäckige Verstockung“ (DV, Nr. 13). Sie tritt endgültig erst in der Hölle ein, in der vollkommenen (perfecta) Verstocktheit der Verdammten. Für sie ist die Zeit der Barmherzigkeit Gottes abgelaufen.[2] Dauerndes sündigen des Menschen stumpft das Gewissen ab, macht gegen die Gnade lau (Offb 3,15–22 EU) - selbst widerspenstig (vgl. Apg 19,9 EU) - und führt zum Versiegen der Gnade.[3]

Inhaltsverzeichnis

Erklärung

Gott will, dass alle Menschen selig werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen. Er gewährt allen Menschen hinreichende Gnade, damit sie gerettet werden können. Wer dieses Angebot ausschlägt und sich der helfenden Gnade verweigert, versündigt sich und endet unter Umständen in jener Verstocktheit des Herzens (vgl. Mk 6,52 EU), welche die völlige Entfremdung von Gott bedeutet.“[4]

Hienieden kann Gott auch dem verstocktesten Sünder so viel Gnaden geben, dass er schließlich mitwirkt und sich bekehrt. Diese Gnaden können andere durch Gebet erflehen und durch Werke Christi]„ Erlösergnaden zuwenden“. Aber nichts kann Gott zwingen, einem Menschen gerade die Gnaden zu geben, mit denen er sich bekehren würde (vgl. Röm 9,18 EU), weil Gott dann vom Willen des Menschen abhängig wäre. Für den allgemeinen Heilswillen Gottes genügt es, dass er dem Sünder die entfernt hinreichenden Gnaden gibt, d. h. solche, mit deren Hilfe er sich, wenn er mitwirken würde, weitere erwerben könnte, die ihm schließlich die Bekehrung möglich machen würden.[5]

Die Gebildeten und die Verstocktheit

Verstockt sind häufig gebildete Menschen oder solche, die meinen, dass sie es sind. Sie können gut lesen, fehlerfrei schreiben und flüssig reden. Sie verachten oft die Armen, die das nicht können. Die Armen im Geiste, die das "Soli Deo" lieben, sind jedoch diesen Reichen weit überlegen, da sie es vermögen, ihre "Hände zu falten" 🙏,[6][7] was Gebildete viel seltener beherrschen. Denn an den Armen erfreut sich Gott und umgibt sich gerne mit ihnen. Gott schaut nämlich nicht auf das äußere Glänzen, sondern auf das Herz. Denn Gott tritt den Stolzen entgegen, den Demütigen aber, schenkt er seine Gnade. Ordnet euch also Gott unter, leistet dem Teufel Widerstand; dann wird er vor euch fliehen. Sucht die Nähe Gottes; dann wird Er sich euch nähern. Reinigt die Hände, ihr Sünder, läutert euer Herz, ihr Menschen mit zwei Seelen! … Demütigt euch vor dem Herrn; dann wird er euch erhöhen (Jak 4, 8-10). Wenn ihr aber Gottes Wort nicht hören wollt, dann habt ihr den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge (Joh, 6, 8-43-45). Keiner von euch wird geheilt, nur der sich Demütigende (Syrer Naaman - Lk 4, 27; 2 Kön 5) und "es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" (Hebr 10, 31).

Heilung durch das barmherzige Gericht der Beichte

Gott spricht: Offb 3,15–22 EU: Ich kenne deine Werke. Du bist weder kalt noch heiß. Wärest du doch kalt oder heiß! Weil du aber lau bist, weder heiß noch kalt, will ich dich aus meinem Mund ausspeien. Du behauptest: Ich bin reich und wohlhabend, und nichts fehlt mir. Du weißt aber nicht, dass gerade du elend und erbärmlich bist, arm, blind und nackt. Darum rate ich dir: Kaufe von mir Gold, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst; und kaufe von mir weiße Kleider, und zieh sie an, damit du nicht nackt dastehst und dich schämen musst; und kaufe Salbe für deine Augen, damit du sehen kannst.'

Gott und die Kirche begegnet der schweren Sünde im barmherzigen «Gericht der Beichte» sowie in der «Mahnung, nicht in den Abgrund des "Zuspät" zu fallen», (vgl. Mt 27,3-5 EU) welches stets eine ernsthafte Möglichkeit ist, wenn der Mensch sich so entscheidet. «Die Entscheidung des Menschen, nicht in der Lüge zu verharren, ist die einzig notwendige Bedingung, um von Gottes Barmherzigkeit umarmt zu werden.»[8] Sr. Faustyna Kowalska sagt von der Inanspruchnahme des Sakramentes der Beichte: "Ihr Armseligen, die das Wunder der Barmherzigkeit Gottes für euch nicht in Anspruch nehmt, ihr werdet vergeblich rufen, weil es dann zu spät 😭sein wird" (Tagebuch 1448).

Pius XII.: Enzyklika Mystici corporis Christi 1943, Nr. 24.

Tabellarischer Überblick zur Heilung des Einzelmenschen

Wertung Zustand der Leibessäfte Ausdünstender
leiblicher -
Geruch
materielles
Universalheilmittel[9]
Leibliche
natürliche Folge
Wille Zustand der Seele Ausstrahlender seelischer -
Geruch
geistliches Universal- heilmittel[10] seelische
übernatürliche Folge
👍
Positiv
gute
Freude
Duft (wie
Weihrauch)
Tägl. Brot [11]+
Wein
Gesundheit 😍
Gedeihen
Gottes
Freude
Heiligmachende Gnade - GdH
Tugend
Vergebung
Liebe
Tägl. BROT[12] + Gebet - Leid
Gottnähe
Ewiges Leben
😇
Negativ
👎
schlechte (üble)
Traurigkeit
Gestank (wie Schwefel)
II Ausleitung II
Krankheit 🤒
(Schwarzgalle)
Tod
des Teufels -
Eigenwille
Traurigkeit
Todsünde bis Verstocktheit
Laster
Unversöhnlichkeit
Hass
II Reue - Taufe -
Beichte
II
Gottferne
Ewiger Tod
☠️
Gebet: Komm herab, o Heil'ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. Vater aller Armen Du, Aller Herzen Licht und Ruh, Komm mit Deiner Gaben Zahl ! Tröster in Verlassenheit, Labsal voll der Lieblichkeit, Komm, Du süßer Seelenfreund! In Ermüdung schenke Ruh, In der Glut hauch Kühlung zu, tröste den, der Tränen weint. O Du Licht der Seligkeit, mach Dir unser Herz bereit, dring in unsre Seelen ein! Ohne Dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn. Wasche, was beflecket ist; heile, was verwundet ist; tränke, was da dürre steht; beuge, was verhärtet ist; wärme, was erkaltet ist; lenke, was den Weg verfehlt ! Heil'ger Geist, wir bitten Dich: Gib den gläubig Schauenden, Den auf dich vertrauenden, Deiner sieben Gaben Kraft ! Gib den Lohn der Tugend ganz, Gib' des Heiles vollen Glanz, und dereinst die Seligkeit. Amen. Halleluja (Pfingstsequenz).


Urheber der Verstocktheit

A) Der Teufel veranlasst zur Verwirrung des Egoismus, zur Verstocktheit gegenüber der Wahrheit.[13]

B) Hauptsächlich ist jedoch der Urheber die freie Person, die in der Todsünde bleiben möchte und nicht auf Gottes Wegen gehen und hören will (vgl. Ps 81,12-14 EU; Mt 23,37 EU; Joh 9,38-41 EU). Sie ist also eine Reaktion des Menschen auf Gottes Forderungen.

C) Gott kann Urheber der Verstocktheit genannt werden, sofern:

1) er dem betreffenden Menschen über die hinreichenden Gnaden hinaus nicht solche gibt, mit denen er sich schließlich bekehren würde.[14]

2) er den Sünder seinem verstockten Herzen und seinen eigenen Plänen überlässt (permissiv=zulassend oder passiv) (vgl. Ps 81,12-14 EU; Ex 4,21 EU; Mt 23,37-38 EU).

3) sie eine strafende und gerechte Reaktion Gottes für den Unglauben ist (vgl. Joh 12,37-40 EU: Röm 11,20 EU; Spe salvi, Nr. 44+47).[15], gleichsam als Brandverstärker, denn Gott ist nicht der endlos Therapierende (Klaus Berger).[16]

3a) Als Sendunsgauftrag des Propheten Jesaja (Jes 6,9-10 EU): Da sagte Gott: "Geh und sag diesem Volk: Hören sollt ihr, hören, aber nicht verstehen. Sehen sollt ihr, sehen, aber nicht erkennen. Verhärte das Herz dieses Volkes, verkleb ihm (mit anderen Stimmen) die Ohren, verkleb ihm die Augen, damit es mit seinen Augen nicht sieht und mit seinen Ohren (das Wort Gottes) nicht hört, damit sein Herz nicht zur Einsicht kommt und sich nicht bekehrt und nicht geheilt wird.[17]

3b) Als Sendunsgauftrag Christi: "damit die Blinden sehend und die Sehenden blind werden" (Joh 9,38-41 EU).

Das Los der "zu lange" verstockten Ungläubigen: der ewige Tod

Erzengel Michael:
Wer ist wie Gott ?

Das Los der Ungläubigen, welche das Lehramt nicht beachteten, werden ewig von Gott entfernt sein und in der Unterwelt qualvolle Schmerzen leiden. Sie haben es zwar gehört, jedoch nicht gehorcht[18] und durch keine Wunder - und wenn sie noch so groß waren, ihre Herzenshaltung geändert (vgl. Lk 16,20-31 EU). Das ist die Sünde gegen den Heiligen Geist in Vollendung, die bewusste Ablehnung aller auf eine Willensänderung gerichteten Einflüsse.[19] Sie werden auf ewig aus dem Munde Gottes ausgespien werden (vgl. Offb 3,16 EU). In ihrer freiwilligen Entscheidung, wäre es für sie besser gewesen, wenn sie nie geboren wären, da sie die Wahrheit in Person: Jesus Christus zu lange abgelehnt haben und wie Judas Iskariot Christus für 30 Silberlinge an die Welt verraten haben (vgl. Mt 26,24 EU).[20] Sie haben ihr "Herz von Stein" nicht durch Reue und Buße - auch nicht in der Not - erweicht, sich nicht "ein Herz von Fleisch" im Bußsakrament schenken lassen und haben nicht "Gottes Gesetze und Rechtsvorschriften" erfüllt (vgl. Ez 11,19 EU), eine Liebesbeziehung zu Gott ständig ausgeschlagen 💔. Sie haben in der Prüfung, die Zeit der Gnade verpasst. Der Heilige Geist wird sie für immer beugen (→ Mysterium iniquitatis ☠️), da sie kein Gotteskind waren und deshalb in der Ewigkeit nie mehr sein werden.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Im Duden.
  2. vgl. Bernhard Brinkmann: Katholisches Handlexikon, Butzon & Bercker Verlag Kevelaer 1960, S. 61, Verstocktheit (2. Auflage; Imprimatur N. 4-18/60 Monasterii, die 2. Februarii 1960, Böggering Vicarius Eppi Generalis); L. Zeller in: LThK 1. Auflage, Band 10, Sp. 580-581.
  3. Laurentius Zeller in: Lexikon für Theologie und Kirche 1. Auflage, Band 10, Sp. 580.
  4. Im Stand der heiligmachenden Gnade Kath.net am 5 März 2003 von Erzbischof Wolfgang Haas.
  5. vgl. Katholisches Handlexikon, S. 61.
  6. Max Thürkauf in einem Vortrag in Telfs in Tirol (Österreich) im Jahre 1988. Er las einen deutschsprachigen Text vor, den niemand verstand. Viele Fachkollegen würden ihn wie die Tageszeitung lesen, jedoch nicht die Hände falten können.
  7. Das gleiche wie Max Thürkauf 1988, kann man von Theologen sagen, welche das Lehramt der Kirche hören, jedoch nicht beten. Je weniger sie beten, tendieren sie zu einer "Gott-ist-tot-Theologie". In ihrer Blindheit merken sie nicht, dass sie dadurch immer bereiter werden, sich mit dem Teufel zu vermählen. Diesen Eindruck gewinnt man selbst von einigen Aussagen ideologischer Bischöfe.
  8. vgl. aus: Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung: Heilige und die Barmherzigkeit. Jubiläum der Barmherzigkeit 2015-2016. Schwabenverlag 2015, S. 11 (94 Seiten; ISBN 978-3-7966-1685-3).
  9. Gib uns heute unser tägliches Brot. Gib uns alles, was wir nötig haben für den Leib: Nahrung, Kleidung, Wohnung. - Basler Katholischer Katechismus (1947)#Die wichtigsten Gebete.
  10. Gib uns heute unser tägliches Brot. Gib uns alles, was wir nötig haben für die Seele: Wahrheit, Gnade, heilige Kommunion. - Basler Katholischer Katechismus (1947)#Die wichtigsten Gebete.
  11. Mit gutem Grund erbittet man (im Vater unser) das Brot, das das Leben erhält, nachdem man die Gnade erbeten hat, die das Leben selbst ist. Denn das erste, wonach jemand verlangt, der zu leben beginnt, ist nichts anderes als die Speise, mit der man sich am Leben erhält. Ihr müsst aber wissen, dass man in diesem Gebet hauptsächlich das geistliche Brot erbittet, das die Speise für die Seele ist, und erst in zweiter Linie das materielle Brot, das die Speise für den Leib ist. Unter geistlichem Brot versteht man aber das allerheiligste Altarsakrament, das göttliche Brot des Himmels, das auf wunderbare Weise das Leben der Seele nährt. … Unter leiblichem Brot versteht man all das, was nötig ist, um das Leben des Leibes zu erhalten, der für die Seele das Werkzeug ist, mit dem sie ihre guten Werke verrichtet. … Es heißt täglich, d. h. Brot für jeden Tag, damit wir keine übertriebenen oder außergewöhnlichen Dinge wünschen, sondern nur das, was als einfache tägliche Nahrung ausreicht, und zwar für die Seele ebenso wie für den Leib, vor allem weil wir ja wissen, dass wir in diesem Leben Pilger und Fremde sind.- aus: Robert Bellarmin: Großer Katechismus#Erklärung des zwölften Artikels.
  12. griech.: "τον αρτον ημων τον επιουσιον δος ημιν σημερον", lat.: "Panem nostrum supersubstantialem da nobis hodie" (Mt 5, 11); Die Kirche ladet uns ein, täglich zum Tisch des Herrn zu gehen. - Catechismus Romanus II. Teil, Nr. 58; Konzilskongregation 1905, Dekret Sacra tridentina synodus über die tägliche Kommunion; Codex Iuris Canonici 1917 can. 863; II. Vatikanum: OE 15; KKK 1389.
  13. Papst Franziskus vgl. EB 326; aus: Mama Kirche Kath.net am 16 Januar 2014.
  14. vgl. Katholisches Handlexikon, S. 61.
  15. Darf man heute noch vom 'Gericht Gottes' predigen? Kath.net am 2. Februar 2012 von Andreas Laun.
  16. Predigt über den Verstockungsauftrag von Pfr. Richard Kocher, 22.03.2020 - Laufzeit: 00:27:22 auf Youtube.
  17. Jes 6,11-13 EU: "Ich fragte: Wie lange, Herr? Er antwortete: Bis die Städte verödet sind und unbewohnt, die Häuser menschenleer, bis das Ackerland zur Wüste geworden ist. Der Herr wird die Menschen weit weg treiben; dann ist das Land leer und verlassen. Bleibt darin noch ein Zehntel übrig - auch sie werden schließlich vernichtet, wie bei einer Eiche oder Terebinthe, von der nur der Stumpf bleibt, wenn man sie fällt.
  18. Wenn sie die Wahrheit von melancholischen Wahrheitsvertretern hörten, lehnten sie die Wahrheit mit dem Eindruck ab, dass dies die Wahrheit nicht sein kann, sonst würde sie in erfreulicherer Weise daherkommen. Wurde ihnen die Wahrheit sanguinisch erzählt, belustigten sie sich dabei und sahen in ihrer Blindheit nur das Lustige, nicht aber den Inhalt der Wahrheit. Hätten sie auf das Päpstliche Lehramt gehört, hätten sie Melancholie und Humor als zweitrangig erachtet. → Mysterium iniquitatis.
  19. Thomas von Aquin, Summa theologica II/II 14, 2: aus: Laurentius Zeller in: LThK 1. Auflage, Band 10, Sp. 580-581.
  20. vgl. Gen 3,23-24 EU
    Man denke an geistreich Dotierte und Religionspädagogen, welche ein Zertifikat im Fach der Theologie vorweisen können, die mit der Wahrheit prunkhaft beliebig jonglieren und völlig vergessen, dass ihr Meinen das Seelenheil anderer bedingt. Ihr Gott ist das "Goldene Kalb" der Meinungsfreiheit, die die Welt gewährt. Sie haben die Welt und was in der Welt ist geliebt! Sie hatten nicht die Liebe zum Vater. Denn alles, was in der Welt ist, die Begierde des Fleisches, die Begierde der Augen (Sexualmoral) und das Prahlen mit dem Besitz (sie denken: "wie bin ich doch intelligent und schlau"), ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Die Welt und ihre Begierde vergeht; wer aber den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit (vgl. 1 Joh 2,15-17 EU). Sie halten ihre Vorstellungen für sicherer, als die Vorstellungen des Architekten (vgl.) und Erbauers (Jes 51,12 EU) der Schöpfung, an dessen Existenz sie nicht glauben und von dessen Gedanken sie Lichtjahre entfernt sind. Sie scheinen jetzt schon tot zu sein, verloschene Sterne, wie ihre Brüder - die gefallenen Engel, welche den Akt des Gehorsams gegen Gott, mit verführerischem Menschen-Dialog kompensieren. Ihr anvisiertes Ziel führt nicht zum ewigen Frieden in Gott, sondern zur ewigen Verdammnis, ihrer selbst und ihrer Verführten.
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