Gotteslob

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Das neue Gebet- und Gesangbuch (2013)

Das Gotteslob ist das Gebet- und Gesangbuch (GGB) der deutschsprachigen Diözesen Deutschlands, Österreichs und der Bistümer Bozen-Brixen und Lüttich (insgesamt 38 Diözesen) der Römisch-Katholischen Kirche. Es wurde am 1. Advent 1975 erstmals veröffentlicht.

Das GGB wurde zum 1. Adventssonntag 2013 durch eine Neuausgabe mit gleichem Titel abgelöst. Der Stammteil von Nr. 1 bis Nr. 699 gilt für alle beteiligten Diözesen gemeinsam. Daran schließt sich von Nr. 700 bis Nr. 999 der Diözesaneigenteil eines oder mehrerer Bistümer an.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte zur Entstehung des GGB

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts begann in Deutschland eine Diskussion um ein Allgemeines deutsches Kirchengesangbuch, angestoßen von dem Alttestamentler Bernhard Schäfer (Westfälische Wilhelms-Universität Münster). Eine Liste mit 23 Einheitsliedern gab die Fuldaer Bischofskonferenz am 23. August 1916 heraus. Jedoch gelang es wegen des Ersten Weltkriegs nicht, diese Liste in den deutschen Bistümern einzuführen.[1]

Kirchenlied

Kirchenlied/Gotteslob (1938/1942)

Das erste überdiözesane geistliche Liederbuch war das Gesangbuch "Kirchenlied". Zunächst als Jugendbuch gedacht, setzte es sich bald in allen Altersgruppen durch. Es war eine Sammlung von 140 Kirchenliedern aus verschiedenen Epochen. Herausgegeben wurde es von Josef Diewald, Adolf Lohmann (1907-1983) und Georg Thurmair (1909-1984) und erschien erstmals im Mai 1938, zunächst im Verlag Jugendhaus Düsseldorf, bald wegen der Schließung des Verlags Jugendhaus Düsseldorf durch die Nationalsozialisten beim Christophorus Verlag (Berlin und Freiburg). 120 der 140 Lieder des "Kirchenlied" fanden Eingang in das spätere Gebet- und Gesangbuch "Gotteslob".

Eine Arbeitsgruppe um die drei Herausgeber des "Kirchenlied" sichtete zahlreiche Sammlungen und verständigte sich auf eine zeitgemäße Auswahl. Dabei hatten Gesänge aus dem 16. Jahrhundert oder früher (Lieder der Urform) einen höheren Stellenwert, während Lieder des 18. Jahrhunderts und des 19. Jahrhunderts als stark „von der Urform abgewichen“ und wegen ihrer „oberflächlichen Haltung“, abgelehnt wurden. Aus dem Schaffen junger Autoren wurde eine kleine Anzahl in das Kirchenlied aufgenommen. „Die Versuche mit diesen Liedern in Singestunden geben uns Hoffnung, daß sie sich bald durchsetzen werden.“[2] Mit den „jungen Autoren“ sind Autoren wie Georg Thurmair (verheiratet mit der Liedtexterin Maria Luise Thurmair) und Adolf Lohmann gemeint. In ihrer Arbeit wollten die Herausgeber „Brücken schlagen, vom Volkslied zur Gregorianik, zum deutschen Kirchenlied, von der Jugendmusik zur Kirchenmusik.“ Bei den Liedtexten wurde die Betonung eines Wir-Gefühls einer subjektiv-individuellen Frömmigkeit vorgezogen.

Der Christopherusverlag brachte zusätzlich 1938/1939 und 1942 unter dem Titel "Gotteslob - Kirchengebet und Kirchenlied" eine kombinierte Ausgabe des seit 1928 sehr verbreiteten Gebetbuchs "Kirchengebet" und der Notenausgabe des "Kirchenlied" heraus, ergänzt um ein Choralamt.

Für das 1951 beim Fromm Verlag in Osnabrück und beim Butzon & Bercker Verlag in Kevelaer erschienene Gesang- und Gebetbuch für das Bistum Osnabrück wurde bereits der Titel Gotteslob gewählt. Das 1964 im Pfeiffer-Verlag in München erschienene Gebet- und Gesangbuch für die deutschsprachigen Regionen der Diözesen Trient und Bozen-Brixen hieß Unser Gotteslob.

Gotteslob

Gotteslob (1975)

Das Einheitsgesangbuch "Gotteslob" entstand infolge der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils, um den Gläubigen in jeder deutschsprachigen Region die aktive Gottesdienstteilnahme zu ermöglichen. Zudem wurde ein ökumenisches Zusammenwirken mit dem Liedgut der evangelischen Kirchen angestrebt.

Die Deutsche Bischofskonferenz beschloss im August 1963, ein einheitliches Gebet- und Gesangbuch für alle Bistümer Deutschlands herauszugeben, noch bevor das Konzil die Konstitution über die Heilige Liturgie Sacrosanctum Concilium verabschiedete, und setzte zwei Kommissionen ein: der Kommission für den Gebets-Teil saß der Mainzer Bischof Hermann Volk vor, der Kommission für den Lied-Teil der Limburger Bischof Wilhelm Kempf. Um die in der DDR gelegenen Bistümer einzubeziehen, gingen die Kommissionen dazu über, sich in Österreich und der Schweiz zu treffen. Die Österreichische Bischofskonferenz beschloss im März 1966 die Mitarbeit der katholischen Kirche Österreichs. Für die Schweiz bestanden Verbindungen zu den Bearbeitern des dortigen Kirchengesangbuches (KGB).

1965 trat die Arbeitsgruppe zur Erstellung des überdiözesanen Gebet- und Gesangbuches, zusammen. Das neue Buch, "Gotteslob", herausgegeben in zwei Formaten (klein- und großformatig), erschien 1975. Es war das erste gemeinsame Gebet- und Gesangbuch für alle deutschsprachigen Bistümer. Es enthielt Lieder, Gebete und Texte zum liturgischen Ablauf der Messe sowie Sakramente (z. B. Beichte), Texte zur Beichtvorbereitung (z. B. Gewissensspiegel), Tagzeitenliturgien und Andachten.[3]

Inhalt des GGB 1975

  • Gemeinsamer Teil aller Diözesen:
I. Persönliche Gebete (1-35): Grundgebete, Tagesgebete, Vater Unser, Tischgebete, Gebete mit Kindern ect.
II. Christliches Leben aus den Sakramenten (41-81): Texte zu Taufe, Firmung, Eucharistie, Buße und Beichte, Krankheit und Begräbnisfeier.
III. Das Leben der Gemeinde im Kirchenjahr (101-565): Gesänge im Jahreskreis, der geprägten Zeiten, der Eucharistiefeiern, dem Ablauf der Messfeier sowie Hochgebeten.
IV. Gemeinschaft der Heiligen (569-664): Gesänge zu Maria, Engeln und Heiligen, Kirche, Tod und Vollendung.
V. Wortgottesdienst, Stundengebet, Andacht (665-791): Morgen und Abendlieder, Feier der Tagzeitenliturgie, Psalmen, Litaneien, Andachten.
  • Anhang des jeweiligen Bistums (801-999): Diözesaneigene Lieder und Gebete ergänzend zum Stammteil.
  • Register und Inhaltsverzeichnis aller Gebete und Gesänge.

In einem ersten Arbeitsschritt wurden in den 1990 Jahren Liedtexte inklusivsprachlich gestaltet. Die Diözesen erweiterten ihre Anhänge mit neuen Gebeten und Gesängen, die in die Neuauflagen eingearbeitet wurden. Parallel gab es in das Gotteslob einlegbare Hefte mit den Erweiterungen für ältere Bücher.

2001 fiel bei den Bischofskonferenzen Deutschlands und Österreiches die Entscheidung für ein neues Gotteslob. Anfang 2002 wurde die "Unterkommission der Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz" eingerichtet. Zu der Unterkommission zählten 5 Bischöfe aus Deutschland und Österreich sowie 7 Berater, die für die Bereiche: Liturgie, Kirchenmusik, Pastoral, Bibel und Spiritualität zuständig waren. Ebenfalls 2002 wurden von den Bischöfen Diözesanbeauftragte ernannt, die eine lebendige Informations- und Diskussionsbrücke zwischen der Unterkommission und ihren Diözesen bilden sollten.

Um die Erfahrungen der Gemeinden mit dem Stammteil des Gotteslob von 1975 zu erkunden, wurde 2003 eine repräsentative Akzeptanzanalyse in ausgewählten Gemeinden durchgeführt. 2004 wurden 10 Arbeitsgruppen mit genau umschriebenen Aufträgen installiert. Ihre Arbeitsbereiche waren: Strophische Lieder, Gesänge, Psalmodie, Begleitbücher (Orgel- und Klavierbücher), Gebete, katechetische Texte, künstlerische Gestaltung, Sakramente und Sakramentalien, Ordo Missae, Tagzeitenliturgie, Wort-Gottes-Feier und Andachten. 2005 entschieden die Bischofskonferenzen, dass die bisherige Aufteilung Gotteslob in einen Stammteil (2/3) und einen Eigenteil (1/3) beibehalten werden soll.

Um die in den Arbeitsgruppen erarbeiteten Ergebnisse zu testen, erschien 2007 eine Probepublikation. Zwischen Advent 2007 und Pfingsten 2008 wurden in ausgesuchten Gemeinden neue Gebete, Gesänge und Gottesdienstformen erprobt. Dabei hatte jeder Diözesanbeauftragte die Gelegenheit, drei bis sechs Gemeinden seines Bistums zur Erprobung vorzuschlagen. Insgesamt nahmen 188 Gemeinden an dem Test teil. 2010 fielen die noch ausstehenden Entscheidungen, um die Endreaktion zu ermöglichen. Es folgten die Approbationsverfahren der Bischofskonferenzen und im Herbst 2012 die Genehmigung durch die römische Gottesdienstkongregation. Der Andruck begann im Januar 2013. Am 1. Adventssonntag 2013 war dann der offizielle Einführungstermin des neuen Gotteslobs mit einem ZDF-Fernsehgottesdienst aus dem Freiburger Dom.

Inhalt des GGB 2013

  • Gemeinsamer Teil aller Diözesen (Stammteil):
Abkürzungsverzeichnis, Zeichenerklärung, Ein Wort zuvor, Inhaltsübersicht, Was bedeutet...?
I. Geistliche Impulse für das täglich Leben.
II. Psalmen, Gesänge und Litaneien.
III. Gottesdienstliche Feiern.
  • Eigenteil der Diözesen: Die Diözesananhänge haben die selbe Gliederung wie der Stammteil.
  • Verzeichnis der Gesänge, Verzeichnis biblischer Gesänge, Verzeichnis biblischer Texte, Rechteverzeichnis.

I. Geistliche Impulse für das tägliche Leben

Das neue Gotteslob will nicht nur als Liturgie-, sondern auch als Hausbuch dienen. Dem trägt besonders der erste Teil des Buches Geistliche Impulse für das tägliche Leben Rechnung. Er enthält Anregungen zum persönlichen und gemeinschaftlichen Bibellesen, eine Sammlung von Grundgebeten und Gebeten aus verschiedenen Jahrhunderten. Hier sind Gebete in verschiedenen Anliegen aufgenommen. Im Teil In der Familie feiern finden sich Anregungen zu häuslichen Feiern, wie etwa Segnung des Adventskranzes, Feier am Heiligen Abend bis hin zum Hausgebet für Verstorbene.

II. Psalmen, Gesänge und Litaneien

68 der 150 Psalmen wurden aufgenommen. Sie sind durchgängig zum Singen eingerichtet und mit einer Antiphon versehen. Die meisten stehen im Teil Psalmen (Nr. 31–80), andere im Teil Tagzeitenliturgie.

Der Abschnitt Gesänge (Nr. 81–554) gliedert sich in Tag mit Liedern und Kanons für die verschiedenen Tageszeiten und Tischgebete; ferner Woche mit mehreren lateinischen und deutschen Mess-Ordinarien und zahlreichen Messgesängen (104–216). Die Messordnung (Ordo missae) findet sich hingegen in Teil III (Nr. 582–592).

Nach einer Einführung in das Kirchenjahr (Nr. 217) folgen im Teil Jahr Gesänge für die verschiedenen Festkreise und den Jahreskreis: es sind sowohl Lieder aus allen Epochen als auch Antiphonen oder Liedrufe für den Gebrauch in der Messfeier und anderen gottesdienstlichen Feiern. Unter der Überschrift Leben schließen sich Kirchenlieder der Rubriken Leben in Gott; Lob, Dank und Anbetung; Vertrauen und Trost; Bitte und Klage; Glaube, Hoffnung, Liebe; Wort Gottes; Segen; Leben in der Welt – Sendung und Nachfolge; Schöpfung; Gerechtigkeit und Frieden; Kirche – Ökumene, Lieder zu den Sakramenten sowie Tod und Vollendung, weiter Maria, Heilige und abschließend Die himmlische Stadt an (bis Nr. 554).

Die 14 Litaneien und litaneiartigen Gesänge umfassen unter anderem die Allerheiligenlitanei und die Litanei von der Gegenwart Gottes von Huub Oosterhuis.

III. Gottesdienstliche Feiern

Das Gotteslob beschreibt die Feier der Sakramente in ihren Abläufen, mit Ausnahme des Weihesakraments, zu dem es einen erklärenden Text bietet (Nr. 603). Die Darstellung der Heiligen Messe konzentriert sich auf den Ablauf der Gemeindemesse (Nr. 581–591) und kurze Hinweisen zur eucharistischen Anbetung und zum sakramentalen Segen (Nr. 592). Beim Bußsakrament (Nr. 593–601) finden sich zusätzlich Beichtspiegel sowie die Feier des Bußgottesdienstes. Die Feier der Krankensalbung wird ergänzt durch Hinweise zum Krankensegen, zur Krankenkommunion und zur Sterbekommunion (Nr. 602).

Der Teil zu den Sakramentalien setzt sich aus folgenden Punkten zusammen (Nr. 606–612): eine Beauftragungsfeier für einen Dienst in der Kirche, ein erläuternder Text zum Leben nach den evangelischen Räten und zur Jungfrauenweihe sowie Texte und Riten im Angesicht des Todes: Sterbegebete, Totenwache, Kirchliche Begräbnisfeier und Totengedenken in der Gemeinde.

Der Abschnitt Die Tagzeitenliturgie (Nr. 613–667) besteht aus zum Singen eingerichteten Formularen für Laudes und Vesper, jeweils für verschiedene Festzeiten und Anlässe, sowie einer Statio während des Tages und die Komplet.

Am Schluss des Abschnitts stehen der ausführliche Ablauf einer Wort-Gottes-Feier (Nr. 668–671) und Elemente (Module) für Andachten zu verschiedenen Anlässen (Nr. 672–682). Den Abschluss bildet eine Kreuzwegandacht (Nr. 683–684).

Diözesanausgaben

Das Gotteslob enthält im Anschluss an den Stammteil ab Nr. 700 diözesane Eigenteile mit besonderem Gut an Liedern und Gebeten, das regionale Traditionen und Gewohnheiten wiedergibt. Insgesamt gibt es 24 Eigenteile für die 38 Diözesen.

  • Norddeutschland: Die Diözesen der Norddeutschen Kirchenprovinz, Hamburg, Hildesheim und Osnabrück haben einen einheitlichen Eigenteil.
  • Freiburg und Rottenburg-Stuttgart: Wie bereits beim vorherigen Gotteslob gibt es einen gemeinsamen Regionalteil für die baden-württembergischen Bistümer.
  • Österreich: Alle neun österreichischen Diözesen haben einen landesweit einheitlichen Regionalteil.

Sprache und Musik

Mehrere Gesänge und Gebete sind in deutscher wie in lateinischer Sprache aufgenommen, so der Psalm 117, das Magnifikat oder das Lied Adeste fideles. Die 4 Ordinariumsgesänge in gregorianischem Choral erscheinen in lateinischer bzw. griechischer Fassung (Kyrie), ebenfalls die marianischen Antiphonen, ein Osterkanon wie Surrexit Dominus vere, der Hymnus Veni creator spiritus, die Pfingstsequenz Veni Sancte Spiritus (Nr. 343−345), und weitere Taizé-Gesänge und Antiphonen.

Zur Heiligen Messe sind die Texte des Ordinariums zweispaltig in deutsch und lateinisch enthalten (582–591), einschließlich des zweiten Hochgebets, das vollständig zweisprachig abgedruckt ist.

Ebenso gibt es Lieder aus dem englischen, französischen, holländischen italienischen und skandinavischen Sprachraum. Im neuen Gotteslob finden sich auch Gesänge aus jüdischer, orthodoxer und anglikanischer Tradition. Ebenso gibt es einen großen Anteil an Gesängen des protestantischen Liedgutes (etwa die Hälfte des gesamten Liedgutes).

Im Unterschied zum Gotteslob von 1975, wo nur ein mehrstimmiger Fürbittruf enthalten war, sind im neuen Gotteslob eine größere Anzahl mehrstimmiger Gesänge enthalten.

Gestaltung und Verlage

Der Stammteil umfasst 960 Seiten, die diözesanen Eigenteile zwischen 150 und 340 Seiten. Für den Stammteil liegen die Rechte bei der Katholischen Bibelanstalt GmbH in Stuttgart. Gestaltung und Satz erfolgten durch Matthias Bumiller (Stuttgart), den Notensatz besorgte Nikolaus Veeser (Schallstadt) und die 19 Zeichnungen stammen von der Kölner Künstlerin Monika Bartholomé. Darüber hinaus enthält das Gotteslob auch zwei vierfarbige Darstellungen. Das Buch hat die Maße 11,2 cm × 17 cm, die Großdruck-Ausgabe die Maße 13,2 cm × 19,8 cm. Das Titel-Logo ist ein Symbol für die göttliche Dreifaltigkeit. Es wurde ebenfalls von Monika Bartholomé geschaffen.

Die Gesamtherstellung wird von der Druckerei C.H. Beck in Nördlingen ausgeführt. Die erste Gesamtauflage beläuft sich auf etwa 4 Millionen Exemplaren. Nachfolgend eine Aufstellung der Verlage in den einzelnen Diözesen, die für das Gotteslob auf Bistumsebene zuständig sind:

Deutschland

Österreich

Weitere Diözesanausgaben

Begleitpublikationen

Für die Arbeit mit dem neuen GGB gibt es mittlerweile zahlreiche Begleitpublikationen für haupt- und nebenamtliche Kirchenmusiker, Organisten, Kantoren sowie für Chöre. Aber auch für Gemeindeglieder, die sich über neue Lieder informieren möchten, enstehen derzeit eine Reihe von Publikationen.

Kirchenmusikalische und liturgische Bücher

Arbeitshilfen

  • Die Zeitschrift Musica sacra, Regensburg, führt eine hymnologische Reihe zu neuen und alten Liedern des GGB (Alexander Zerfaß und Siri Fuhrmann) mit einer Chor-Notenbeigabe zu den besprochenen Gesängen, neu komponiert von beauftragten Kirchenmusik-Komponisten.
  • Werkbuch zum Gotteslob.
  • Thomas Schumacher: Liedauswahl nach Themen leicht gemacht. Konkordanz zum GOTTESLOB und Liedvorschläge für jeden Sonntag in 500 Stichworten. Pneuma-Verlag, München 2013, ISBN 978-3-942013-20-8.
  • Meinrad Walter: Sing, bet und geh auf Gottes Wegen. 40 neue und bekannte Lieder erschlossen. Herder, Freiburg 2013, ISBN 978-3451311604.
  • Seelsorgeamt Passau (Hg.): Singt dem Herrn ein neues Lied. Neue Lieder im Passauer Eigenteil des neuen Gotteslobs. Mit 11 hymnologischen Beiträgen von Barbara Stühlmeyer. (Buch und CD). Passau 2013, ISBN 978-3-9813094-7-8.
  • Friedrich Lurz: Einführung in das neue Gotteslob. Butzon & Bercker Verlag, Kevelaer 2014, PDF-ISBN 978-3-7666-1838-2.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Bernhard Schäfer: Einheit in Liturgie und Disciplin für das katholische Deutschland. 1891, referiert in: Philipp Harnoncourt: Gesamtkirchliche und teilkirchliche Liturgie. Studien zum liturgischen Heiligenkalender und zum Gesang im Gottesdienst unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Sprachgebiets. Herder Verlag, Freiburg-Basel-Wien 1974, ISBN 3-451-16742-5, S. 377.
  2. Josef Diewald: Zum "Kirchenlied". In: Jugendhaus Düsseldorf (Hrsg.): Jugendseelsorger. Werkblatt für die Seelsorge männlicher Jugend. 42. Jahr, Düsseldorf 1938, S. 119-126, hier S. 120f., zitiert bei Thomas Labonté: Die Sammlung "Kirchenlied" (1938). Entstehung, Korpusanalyse, Rezeption. Francke Verlag, Tübingen 2008, ISBN 978-3-7720-8251-1, S. 13f.15.
  3. Philipp Harnoncourt: Gesamtkirchliche und teilkirchliche Liturgie. Studien zum liturgischen Heiligenkalender und zum Gesang im Gottesdienst unter besonderer Berücksichtigung des deutschen Sprachgebiets. Herder Verlag, Freiburg-Basel-Wien 1974, ISBN 3-451-16742-5, S. 414-418.
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