Gabriele Kuby

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Gabriele Kuby

Gabriele Kuby (* 7. Oktober 1944 in Konstanz) ist Mutter dreier Kinder, eine deutsche Soziologin und katholische Publizistin.[1]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Gabriele Kuby ist die Tochter des Journalisten Erich Kuby und Edith Kuby, geborene Schumacher. Sie ist aufgewachsen in Weilheim vor den bayerischen Alpen und wurde im Alter von acht Jahren auf eigenen Wunsch evangelisch getauft. Von 14 bis 16 besuchte sie ein englisches Internat, machte 1964 das Abitur und studierte anschließend Soziologie in Berlin und Konstanz. 1967 war Kuby politische Referentin des AStA der Freien Universität. Ab dem Sommersemester 1967 studierte sie an der neugegründete Universität in Konstanz, wo sie bei Ralf Dahrendorf das Magister-Examen machte. Von 1974 bis 1976 besuchte Kuby die "International Academy for Continuous Education". Jahrelang war sie als Dolmetscherin und Übersetzerin im Bereich Psychologie und Esoterik tätig. Die Schriftstellerin heiratete 1977 Wolfgang Furth und hat mit ihm drei Kinder. Eines davon ist Sophia Kuby. Sie arbeitete danach ein Jahr lang als "Wissenschaftliche Planerin für das Sozialwissenschaftliche Eingangsstudium" an der Universität Bremen. Nach achtzehn Jahren Ehe trennte sie sich von Ihrem Ehemann. In der darauf folgenden persönlichen Krise konvertierte Gabriele Kuby 1997 zur katholischen Kirche. Sie engagiert sich besonders über die Aufklärung über das global verbreitete Gender Mainstreaming. Ihr erstes Buch "Mein Weg zu Maria – Von der Kraft lebendigen Glaubens" erschien im Bertelsmann Verlag. Es erreichte in zwei Jahren sechs Auflagen.

Gabriele Kuby wurde Anfang Januar 2009 von der evangelikalen protestantischen Nachrichtenagentur IDEA zur christlichen Journalistin des Jahres gewählt.[2]

2009 unterzeichnete Kuby die Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“[3] im Konflikt um den Internationaler Kongress für Psychiatrie und Seelsorge in Marburg.[4] Kuby fühlte sich anschließend in der gemeinfreien Enzyklopädie Wikipedia diffamiert.[5]

Gabriele Kuby bekam auf dem 5. Kongress des Treffpunkt Weltkirche am 14. März 2015 den "Pater Werenfried-Preis" von Kirche in Not.[6]

Hohes Lob

  • Joseph Kardinal Ratzinger: "Durch Ihren Weg tut sich inmitten all dieser Dunkelheiten die Tür auf, die zu Maria hinführt und mit ihr zur heiligen Kirche und zur Begegnung mit Christus, dem Sohn des lebendigen Gottes. Für dieses wichtige Zeugnis möchte ich Ihnen herzlich danken. "
  • Christoph Kardinal Schönborn, "Ich habe Ihr Buch (Mein Weg zu Maria) in einem durchgelesen, voll Freude und Staunen. Es ist wie eine Brise frischer Luft, es hat den stillen Glanz des Ostermorgens. Man schließt es und sagt: Ja, so ist es."
  • Joseph Kardinal Ratzinger sagte zur Autorin: "Es ist gut, dass sie in Sachen Harry Potter aufklären, denn dies sind subtile Verführungen, die unmerklich und gerade dadurch tief wirken und das Christentum in der Seele zersetzen, ehe es überhaupt recht wachsen konnte."
  • Bei der Übergabe des Buches "Die globale Revolution" an Papst Benedikt XVI. bei der Generalaudienz am 31. Oktober 2012, lobte der Pontifex die Autorin: "Gott sei Dank, dass Sie reden und schreiben."[7]
  • Segen durch die Päpste

Bücher

Ihre Bücher wurden bis 2015 in acht Sprachen übersetzt.

Medien

  • DVD (60 min.): G.Kuby, Gegen den Strom. Ein Film von Michael Mayr Fe Medienverlag.
siehe auch: Theologie des Leibes

Weblinks

Youtube

Anmerkungen

  1. Person und Werk
  2. Gabriele Kuby wurde von IDEA zur christlichen Journalistin des Jahres gewählt
  3. Genauer Wortlaut der Erklärung
  4. Medrum: Unterzeichner der Erklärung „Für Freiheit und Selbstbestimmung – gegen totalitäre Bestrebungen der Lesben- und Schwulenverbände“ gesehen 07. Juli 2009.
  5. Diffamierung von Gabriele Kuby in Wikipedia
  6. 'Kirche in Not' zeichnet Gabriele Kuby mit Pater-Werenfried-Preis aus Kath.net am 19 März 2015 mit Videos auf Kathtube
  7. Papst Benedikt XVI. zu Gabriele Kuby: Gott sei Dank, dass Sie reden und schreiben, Kath.net am 27. November 2012
  8. Video auf Kathtube
  9. Audio auf Kathtube
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