Konzilstheologe

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Konzilstheologe ist im allgemeinen ein Theologe, der an einem (kirchenrechtlich:) ökumenischen Konzil der katholischen Kirche mitwirkt. Auch frühere Konzilien kannten Konzilsberater aus der Theologie, etwa das Konzil von Konstanz, das Konzil von Trient und das I. Vatikanum. Aber populär wurde der Begriff für die Periti (Singular: Peritus) des II. Vatikanum. Zu den Konzilstheologen zählen, entgegen der Medienwahrnehmung, keineswegs nur (damals) "progressive" Mitwirkende, sondern auch eher konservative Theologen. Denn auch diese haben die Ergebnisse des Konzils mit erarbeitet; hierzu: Paul VI. zur Konzilstheologie (1. Okt. 1966; lat.).

Inhaltsverzeichnis

Liste

Konzilsmoderatoren: Die Kardinäle Lercaro, Döpfner, Suenens
Unter den bekannteren Konzilstheologen sind zu nennen (unvollständige Liste):

(Hier sind nur ausnahmsweise zugleich Bischöfe* [B] aus der Weltkirche genannt, wenn diese sich theologisch in Spezialfragen besonders exponierten; siehe bei der jeweiligen Biografie.)[1]

Französische Sprachgruppe, Belgier, Niederländer

Italienische Sprachgruppe

Spanische Sprachgruppe

Deutsche Sprachgruppe

Sonstige

Keine Konzilstheologen

Nicht am Konzil teilgenommen haben manche Theologen, die schon kurz zuvor oder in der Folgezeit bedeutend waren, also auf Geist und Rezeption des Konzils durchaus Einfluss hatten (und haben), z.B.:

Anmerkungen

  1. Die Abgrenzung ist schwierig; nicht mit [B] gekennzeichnet ist, wer als Konzilstheologe früher oder später, etwa als Kardinal, die Bischofsweihe empfing. Außer Betracht bleiben auch die innerhalb des Bischofskollegiums allgemein "konzilspolitisch" exponierten Namen, etwa für die gemäßigt "progressive" Seite (ca. 95% der Bischöfe) Kardinal Julius Döpfner, Kardinal Josef Frings, Kardinal Franz König, Kardinal Achille Liénart, Kardinal Leo Suenens, für die konservative Strömung (ca. 3 bis 5%) Kardinal Giuseppe Siri und Kardinal Ernesto Ruffini.
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