Pericle Felici

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Pericle Kardinal Felici (* 1. August 1911 in Segni (Latium), bei Rom, Italien; † 22. März 1982 in Foggia) war seit 1933 Priester, Kurienmitarbeiter und seit 1967 ein Kurienkardinal der römischen Kirche.

Biografie

Am 28. Oktober 1960 wurde Pericles Felici Titularbischof von Samosata. Im gleicchen Jahr wird er Generalsekretär der Kommission für die Vorbereitung des Zweiten Vatikanischen Konzils und dann während des Konzils sein Generalsekretär. Er hat wesentlich zum Erfolg des Konzils beigetragen, auch was die bürokratische Seite betrifft. In Erinnerung ist besonders die von ihm dem Konzil vorgelegte Nota explicativa praevia, die 1964 der Konzilskonstitution Lumen gentium auf päpstliche Anordnung beigefügt werden musste. Auch wird immer wieder die von ihm formulierte Auslegungsmaxime zitiert: Das Konzil will, je nach erkennbarer Aussageabsicht, verbindlich sprechen.

Paul VI. ernannte ihn 1967 zum Präsidenten der besonderen nachkonziliaren Päpstlichen Kommission (für die Auslegung der Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils). Nach Abschluss dieser Aufgabe wurde er 1977 Präfekt des Obersten Gerichtshofs der Apostolischen Signatur.

Pericle Felici kam 1978 als Kardinalprotodiakon die Ehre zu, nach den beiden Konklave des Jahres mit dem Habemus papam die Wahl von Johannes Paul I. und Johannes Paul II. zum Oberhaupt der katholischen Kirche von der Benediktionsloggia des Petersdomes bekannt zu geben.

Der mit dem Titel eines Kardinalpriester belegte Felici verstarb am 22. März 1982 und wurde in Segni - seinem Geburtsort - bestattet.

Auszeichnungen

  • erhielt den Titel Großoffizier des Verdienstordens der Italienischen Republik im Jahr 1966.

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