Maximilian Kolbe

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Heiliger Maximilian Kolbe

Der hl. Maximilian Maria Kolbe OFM Conv, (Raimund Kolbe, * 7. Januar 1894 in Zduńska Wola (damals Russland, heute Polen); † 14. August 1941 im KZ Auschwitz I) war ein Franziskaner-Minorit.

Er ist Patron der Journalisten und Amateurfunker. Sein Gedenktag ist der 14. August.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Maximilian Kolbe, der in einer armen Familie aufgewachsen war, trat mit 17 Jahren dem Minoritenorden ("Konventualen") bei und wurde von dort aus nach Rom zum Studium gesandt. Er war während dieser Zeit in Rom, wo er schließlich auch zum Priester geweiht wurde, für die Gründung der "Militia Immaculatae" verantwortlich. Nach seiner Rückkehr nach Polen war er besonders im Bereich der katholischen Presse engagiert, er ließ Zeitungen und Monatszeitschriften herausgeben. Von 19301936 war er schließlich als Missionar in Japan tätig.

Der heilige Maximilian Kolbe war Augenzeuge der Zweihundertjahrfeier der Freimaurer, die 1917 auf dem Petersplatz eine Hymne sangen und eine Fahne trugen, auf der stand: "Satan muss im Vatikan regieren, der Papst wird sein Sklave sein." Maximilian Kolbe gründete daraufhin, seine Militia Immaculata (Ritterschaft der Unbefleckten)[1] am 16. Oktober 2017 ohne von den Erscheinungen von Fatima zu wissen.[2]

Dem Nationalsozialismus war er aufgrund seiner Predigten, seines entschiedenen Auftretens gegen die Ideologie Hitlers und seiner Arbeit in den Medien ein Dorn im Auge. Seine Verhaftung erfolgte schließlich 1940. Nach kurzer Zeit im Lager Oranienburg ließ man ihn jedoch wieder frei. Fünf Monate darauf wurde der Priester erneut verhaftet und diesmal nach Auschwitz gebracht. Dort ging er anstelle eines Familienvaters freiwillig in den dunklen und stickigen Hungerbunker. Mithäftlinge berichteten, sie hörten die zum Tode Verurteilten mehrere Tage lang beten und singen. Am 14. August 1941, wurde dem Minoritenpater, der immer noch bei Bewusstsein war, eine Todesspritze verabreicht.

Selig- und Heiligsprechung

Papst Johannes Paul II., der damals noch Kardinal war, sagte bei der Seligsprechung durch Papst Paul VI. am 16. Oktober 1971: "Pater Maximilian Kolbe starb in einer Zeit des Hasses und brutaler Rücksichtslosigkeit. Der Mensch wurde erniedrigt zum Roboter, er galt noch weniger als ein Sklave." Zehn Jahre nach der Seligsprechung sprach ihn Papst Johannes Paul II. am 10. Oktober 1982 heilig.[3]

Maximilian-Kolbe-Jahr in Polen 2011

Der polnische Senat hat 2011 zum Maksymilian-Kolbe-Jahr ausgerufen, anlässlich des 70. Jahrestag des Märtyrertods des Franziskanerpaters. [4]

Zitat

  • "Schreiben Sie nichts, was nicht auch von der Jungfrau Maria unterschrieben werden könnte." [5]

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Dr. Lisl Gutwenger, Maximilian Kolbe, Stein am Rehein 1983.
  2. so Gregor Bartosik, OFM in:Film: Fatima - das letzte Geheimnis - Dokumentation mit über 30 Experten 24 min.
  3. Predigt von Johannes Paul II. anlässlich der Heiligsprechung Kolbes am 10.10.1982 Kath.net am 14. August 2013
  4. Polen ruft 2011 zum Maximilian-Kolbe-Jahr aus, Oktober 2010
  5. literaturundleben.blogspot.com zum Jouranlismus
Meine Werkzeuge