Hirtenamt

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Qsicon Ueberarbeiten.png ACHTUNG: Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Eine inhaltliche Begründung befindet sich gegebenenfalls auf der Diskussionsseite. Wenn du Lust hast, verbessere den Artikel und entferne anschließend diesen Baustein.
Ich kenne meine Schafe und sie folgen mir (vgl. Joh 10,27 EU)

Das Hirtenamt ist die von Christus seiner Kirche übertragene Vollmacht und Aufgabe, die Glieder der Kirche in geistlichen Dingen durch Gesetze und Vorschriften zu leiten. Es ist ein Teil der drei Ämter Christi.

Das Hirtenamt ist an die Hierarchie der Jurisdiktion geknüpft und wird übertragen mit einem kirchlichen Amt oder durch Delegation. Seine Träger sind in erster Linie der Papst und die Ordinarien, in untergeordnetem Grade aber alle, die von Amts wegen oder durch Delegation an der Regierungsgewalt in der Kirche teilnehmen.

Die soteriologische Bedeutung ergibt sich darin, dass der Hirte die Aufgabe hat, den Irrenden Licht zu bringen und den Sünder auf den rechten Weg zu führen. Hirten sind vor allem der Bischof und der Priester.

Inhaltsverzeichnis

Zweck des Hirtenstabes

Papst Benedikt XVI. sagte am 11. Juni 2010 in seiner Predigt während der Messe zum Abschluss des Priesterjahres: „Der Hirte braucht den Stock gegen die wilden Tiere, die in die Herde einbrechen möchten; gegen die Räuber, die sich ihre Beute suchen. Neben dem Stock steht der Stab, der Halt schenkt und schwierige Passagen zu durchschreiten hilft. Beides gehört auch zum Dienst der Kirche, zum Dienst des Priesters. Auch die Kirche muss den Stock des Hirten gebrauchen, mit dem sie den Glauben schützt gegen die Verfälscher, gegen die Führungen, die Verführungen sind. Gerade der Gebrauch des Stockes kann ein Dienst der Liebe sein“.

Überblick

"Ich bin der Weg
und die Wahrheit
und das Leben;
niemand kommt zum Vater
außer durch mich" (Joh 14, 6)
Mensch aufgrund der Ursünde[1] Ämter
im AT
Ich bin Ämter Christi
im NT
Mandat Christi ... an die Apostel und ihre Nachfolger: "Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch" (Joh 20, 21)[2] -
Die Ämter durchdringen sich gegenseitig
Sein Verlust der Heiligmachenden Gnade Priester das Leben Priesteramt heiligen durch Sakramente "Tauft sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!" (Mt. 28, 19) - "Welchen ihr die Sünden nachlassen werdet, denen sind sie nachgelassen." (Joh 20, 22-23) - "Tut dies zu meinem Andenken!" (Lk 22, 19).
erkennen Verdunkelung des Verstandes Prophet die Wahrheit Lehramt lehren durch Verkündigung "Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern." (Mt. 28, 19).
wollen Schwächung des Willens König der Weg Hirtenamt leiten durch die Gebote "Lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe!" (Mt 28, 20) - "Alles was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein und alles was ihr auf Erden lösen werdet, wird im Himmel gelöst sein." (Mt. 28, 18).


Zitate

Weblinks

Anmerkungen

  1. Gott schenkte der ersten Menschen einen klaren Verstand, einen besonders starken Willen, die Freuden des Paradieses. Gott wollte alle diese Geschenke wie ein heiliges Erbgut von Adam auf alle seine Nachkommen übergehen lassen, wenn Adam Gottes Gebot beobachtete. - aus: Einheitskatechismus#C. Die Menschen.
  2. Basler Katholischer Katechismus (1947); Einheitskatechismus.
Meine Werkzeuge