Dom zu Bamberg

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Der Dom zu Bamberg oder Bamberger Kaiserdom hat seinen Ursprung in Babenberger Zeit (9./10. Jahrhundert). Der heutige Dom wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Das Innere wurde im 17. Jahrhundert barockisiert. Im 18. Jahrhundert erfolgten größere Eingriffe an der äusseren Architektur. Im 19. Jahrhundert wurde das Innere purifiziert.

Bamberger Kaiserdom

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die archäologischen Ausgrabungen, die zwischen 1969 und 1972 erfolgten, kamen zu folgenden Ergebnissen: der Domberg war bereits im 8. Jahrhundert besiedelt. Funde belegten die Annahme, dass die Besiedelung des Dombergs tatsächlich bis in die karolingische Zeit zurückreicht.

Burgkapelle der Babenberger

Inmitten des heutigen Domes stand ehemals die Burgkapelle der Babenberger. Ihre Maße bertugen etwa 13 x 20 Meter. An die Kapelle schloss ein Friedhof an. Das Gelände um den heutigen Domberg war ein bewaldetes unwegsames Gebiet am Ostrand des Bistums Würzburg, das sich zu der Zeit über das heutige gesamte nordbayerische Franken erstreckte. König Heinrich II. plante in Ostfranken ein eigenes Bistum zu errichten, der Bischofssitz sollte an der Stelle der Burgkapelle entstehen.

Erster Dom

Der erste Dom, in der Größe von 74 m Länge und 38m Breite, besaß bereits zwei Krypten und zwei Chöre. Er war wie es eine Münze zeigt, zweitürmig, es ließen sich keine Westtürme nachweisen. Am 6. Mai 1012 wurde der Dom eingeweiht. Dass ein so gewaltiges Bauwerk innerhalb von 5 Jahren (Bistumsgründung 1007) errichtet werden konnte ist nicht anzunehmen, eher, dass der Heinrichsdom schon bald nach seiner Königskrönung im Jahr 1002 begonnen wurde.

Der Dom wurde am Geburtstag König Heinrichs II. (Kaiserkrönung 1014) durch den Patriarchen Johannes von Aquileja (984-1017) im Beisein von 36 deutschen Bischöfen vollzogen. Anwesend waren auch zwei Schwestern Heinrichs, nämlich die Äbtissinnen Sophie und Adelheid. Den Bericht der Einweihung verfasste Thietmar von Merseburg, der auch daran teilgenommen hatte. Ein Brand 1081 schädigte den Heinrichsdom.

Zweiter Dom

Nach der Brandkatastrophe von 1081 wurde der Dom - nicht wie bisher angenommen neu erbaut - sondern wieder hergerichtet und die Innenausstattung der Zeit angepasst.

Dieser restaurierte Dom wurde dann 1185 wirklich Opfer einer Brandkatastrophe - fand man doch bei den Ausgrabungen geschmolzene Bronze (vermutlich der Glocken) in der Vierung der Kirche, das durch die geborstenen Bodenplatten bis zu dem älteren, darunterliegenden Fußboden, durchdrang.

Nach diesem Großbrand entstand nicht sofort ein Neubau. Die Ruine wurde zu gottesdienstlichen Gebrauch notdürftig wieder hergerichtet.

Dritter Dom

Der heutige Dom, der die alten Dome zum Vorbild hat - allerdings in vergrösserter Form - wird wohl bald nach dem Regierungsantritt des Bischofs Ekbert von Andechs Meranien 1203 begonnen worden sein. Als ältester Teil der vier Türme gilt der nördöstliche der sogenannte Uhrenturm.

Führung durch den Dom

Linkes Seitenschiff

Der Rundgang - nach dem neuesten Stand der Domeinrichtung vorgetragen - beginnt nach Eintritt durch die Adamspforte. Auf der rechten Seite befinden sich:

Abraham mit den Seligen im Schoß
  • der Engel mit der Posaune
  • Abraham mit den Seligen im Schoß
  • Synagoge
Diese steinerne Statue, die das Judentum sympolisiert, hatte in der rechten Hand das geknickte Szepter; aus der linken Hand entgleiten ihr die Gesetzestafeln. Die weibliche Statue trägt - da das jüdische Volk Christus Nicht als Erlöser erkannte - eine Augenbinde.
Um die als das schönste Mädchen Bambergs benannte Figur rankt sich eine Sage.
  • Ecclessia
Diese Figur sympolisiert die römisch-katholische Konfession. Der Figur gingen - bereits zu unbekannter Zeit - der Hirtenstab und die Siegesfahne verloren. Somit können diese vier Figuren auch die bildliche Darstellung des Alten- und Neuen Testaments sympolisieren:
  • Der Posaunenengel:
Beginn der Erschaffung der Welt
  • Abraham mit den Seligen im Schoß:
Stammvater und
  • Synagoge:
das Judentum
  • Ecclessia:
die Kirche Christi

Die vier Original-Figuren standen bis 1937 in und am Fürstenportal. Zur Sicherung wurden diese in das Innere des Domes verbracht. Erst 2005 wurden Abgüsse dieser Figuren wieder an den alten Standorten angebracht.

  • zwischen den Pfeilern - den Chorschranken - befindet sich die Reihe der Propheten:
Darunter sind rundbogige Öffnungen die den Blick in die Krypta ermöglichen.
  • Auf der linken (südlichen) Seite beginnt der Kreuzweg, der 1927 durch den Maler Felix Baumhauer (1876-1960) gemalt wurde. Die seit der Renovierung des Bamberger Domes Anfang der 1970er Jahre eingerahmten Darstellungen widerspricht der Vorstellung der Zeit der Herstellung. War der Kreuzweg doch als "Malerei" auf Sandstein gedacht gewesen.
  • 1. Pfeiler
auf diesem befinden sich an drei Seiten - teilweise kaum sichtbar - Malereien des 13. Jahrhunderts.
  • 2. Pfeiler
an diesem befindet sich das 1737 wiederentdeckte Gemälde eines Grabmals - das den Bischof Lupold von Bebenburg (1353-1363) - darstellt. Es ist eine im 19. Jahrhundert aufgefrischte Darstellung.
  • 3. Pfeiler
Grabmal des Bischofs Berthold Graf von Leiningen (1257-1285).
Daran befindet sich das Grabmal des Bischof Berthold Graf von Leiningen und ist wohl die Platte des ursprünglichen Sarkophags.
  • 4. Pfeiler
Grabmal des Fürstbischofs Anton von Rotenhan (1431-1459).
An diesen Pfeiler - wie alle anderen auch an der Ostseite - ist das Grabmal des Fürstbischofs Anton von Rotenhan angebracht.
  • 5. Pfeiler
Grabmal des Bischofs Friedrich von Hohenlohe (1343-1352).
An diesen letzten freistehenden Pfeiler befindet sich das Grabmal des Fürstbischofs Friedrich von Hohenlohe (1343-1352). Gestaltet wurde es durch den Bildhauer des Grabmals des Würzburger Bischofs Otto von Wolfskehl (+ 1345). Das Hohenlohsche Grabmal drückt auch die Schrecken dieser Zeit aus: Pest, Judenverfolgung, Geißlerzüge. Seine Gesichtszüge sind naheliegend die Seinen.
Gegenüber diesem Pfeiler befindet sich links neben der Sakramentskapelle das
  • Grabmal des Bischofs Ekbert von Andechs-Meranien (1203-1237).
Dieses Grabmal zeigt den Bauherrn des Gotteshauses Bischof Ekbert von Andechs-Meranien (1203-1237).
  • Sakramentskapelle
Die Besichtigung nur von aussen möglich, da sie Betern vorbehalten ist.
Diese Seitenkapelle enttand durch einen ursprünglich leeren Winkel beim Bau des zuweiten Domes.
Altarblatt
Das Lukas Cranach zugeschriebene um 1520 entstandene Gemälde. Das ganze Gemälde umfassend ein Rosenkranz in verscheidenen Ebenen ist eine Art Heiligenlitanei eingebracht. Darunter auch das Kaiserpaar Heinrich und Kunigunda. in der untersten Ebene ausserhalöb des Kranzes Burg Zwernitz, der deutsche Kaiser Maximilian (1493-1521) mit großen Gefolge und Papst Leo X. (1513-1522); desweiteren auch Markgraf Friedrich mit seinen drei Söhnen.
Grab des Bischofs Siegfried Graf von Öttingen (1237-1237).
Vor dem Altar die Grablege mit der ursprünglichen beschrifteten Grabplatte des Bischofs Siegfried Graf von Öttingen.
Grab des Weihbischofs Adam Senger (1912-1935).
Nach Norden hin und noch vor dem Altar ist die Grablege mit gekennzeichneten Stein des Weihbischofs Adam Senger. Die Grabinschrift ist im Innern des Durchgangs links.
Grab des Weihbischofs Artur Michael Landgraf (1943-1958).
Nach Norden hin und nicht vor dem Altar die Grablege mit gekennzeichneten Stein des Weihbischofs Artur Michael Landgraf. Die Grabinschrift im Innern des Durchgangs rechts.

Linkes südliches Querschiff

  • Grabmal des Fürstbischofs Philipp Voit von Rieneck (1653-1672).
Das Grabmal des Fürstbischofs Philipp Voit von Rieneck ist eines von zwei barocken Grabmälern welche die Purifizerung des 19. Jahrhunderts im Dom überstanden haben. Alle weiteren Grabdenkmäler der Fürstbischöfe von Bamberg wurden in die Kirche St. Michael übertragen. Die Epitaphien der Schönbornbischöfe befinden sich heute auf der Festung Marienberg zu Würzburg.
Fürstbischof Philipp Voit von Rieneck verstarb im Schloss Geyerswörth und wurde bei dem Laurentiusaltar bestattet. Das Marmorne schwarze Grabmal mit gegossener Figur befindet sich erst seit 1838 an dieser stiefmütterlichen Stelle. Figur und Inschrifttafel in Bronze goss nach einen Modell des Würzburger Hofbildhauer Johann Philipp Preiß der Forchheimer Stück- und Glockengießer Sebastian Kopp
  • Zugang zur Nagelkapelle
Siehe eigenes Kapitel weiter unten.
  • Grabmal des Wolf Albrecht von Würtzburg (* 1546; † 1610).
Das Grabmal des Domkanonikers Wolf Albrecht von Würtzburg wurde von dem Rotgießer Jakob Weinmann (* 27.9.1570; † 25.11.1632) in Nürnberg gegossen. Wolf Albrecht von Würtzburg wohnte in der Curia St. Elisabethae, späterhin der sogenannte Jungkindshof heute Domstraße 7. Dort befindet sich über den Eingang auch sein Wappen.
Vor dieser Tür liegt Fürstbischof Johann Georg Fuchs von Rügheim, unter einem nicht beschriebenen Stein, bestattet.
  • Grabmal des Johann Christoph Neustetter, genannt Stürmer.
Die steinerne Grabtafel des Domherrn Johann Christoph Neustetter, gen. Stürmer‎ ist in neinem Knorpelwerkstil gearbeitet.
  • Grabmal des Fürstbischofs Johann Georg Fuchs von Rügheim (reg. 1554-1561).
Das Grabmal des Fürstbischofs Johann Georg Fuchs von Rügheim ist in fortgeschrittener deutscher Renaissance von den Bamberger Bildhauer Kilian Sorg geschaffen worden. Die Figur des Bischofs ist starr geraten. Die Kosten dieses Grabmals welches 1565 geliefert wurde beliefen sich auf 300fl. Die Grablege des Bischofs befand sich direkt vor dem Eingang in die Sakristei.
  • Veit-Stoß-Altar
Dieser Altar aus Lindenholz geschaffen. Die dunkle Beizung erhielt der Altar bei einer Restaurierung im 19. Jahrhundert. Gedacht war der Altar für das Karmelitenkloster in Nürnberg. Der Besteller war der Sohn des Veit Stoß, welcher Prior an diesem Kloster war, er hieß Andreas. Der Beginn der Arbeit legt man in das Jahr 1520. Die Stadt Nürnberg schloß sich 1524 der Reformation an und der Altar wurde nicht mehr fertig. Wie wir ihn sehen ist er ein Torso. Andreas Stoß, wurde 1526 an das Karmelitenkloster in Bamberg versetzt, der Altar verblieb in Nürnberg. Erst 1543 nach langwieriegen Prozessen gelangte der Altar nach Bamberg und wurde der Kirche zu Unserer lieben Frau (Obere Pfarre) überlassen. Im Jahr 1938 kam durch Vertrag der Veit-Stoß-Altar von der Oberen Pfarre in den Dom, im Gegenzug erhielt die Obere Pfarre die Himmelfahrt Mariens; ein Werk von Jacob Robusti, genannt Tintoretto.
Das zentrale Thema des Veit-Stoß-Altares ist die Geburt Jesu. Veit Stoß wie auch sein Sohn wurden durch den Bildschnitzer als Zuschauer des weihnachtlichen Geschehens verewigt.der im Vordergrund stehende kleine Torbogen trägt das Meisterzeichen von Veit Stoß und die Jahreszahl 1523. Die Flügel weisen folgende Geschehnisse auf; Links oben: Flucht nach Ägypten, darunter Anbetung der drei König; rechts oben: Geburt Mariens, darunter Darstellung im Tempel. Die Rückseiten der Altarflügel beinhalten keine Schnitzereien.
Weitere Schitzwerke, die für den Altar vorgesehen waren, befinden sich im Diözesanmuseum Bamberg.
Grabmal des Fürstbischofs Philipp von Henneberg (1475-1487).
Das Grabmal des 1487 verstorbenen Bischofs Philipp von Henneberg entstand wohl im Jahr 1489 und kostete 50fl. Das Grabmal, durch den Bruder des Verstorbenen des Mainzer Bischofs Berthold von Henneberg bei dem Meister des Grabmals des 1464 verstorbenen Mainzer Bischofs Diether von Isenburg in Auftrag gegeben, strahlt es einen rheinischen Charakter aus.
  • Chorschranken
Die Chorschranken weisen Malereien des 13. Jahrhunderts auf. Die teilweis stark verblassten Malereien stellen Propheten, Apostel und weitere Heilige dar.
Vor den Chorschranken liegt Bischof Berthold von Leiningen unter einen beschrifteten Stein bestattet.

Rechtes nördliches Querschiff

  • Grabmal des Erzbischof Friedrich Philipp von Abert (1905-1912).
Dieses Grabmal zeigt auch die Grablege des Erzbischof Friedrich Philipp von Abert (* 1.5.1852 in Münnerstadt; † 23.4.1912 in Bamberg) an und wurde 1914 von Balthasar Schmitt gemeißelt.
  • Zugang zur West-Krypta der Grablege der Bischöfe von Bamberg.
Der Zugang führt in einem Vorraum worin eine modern gestaltete Büste von Bischof Otto sich befindet. In einer Nische, wohl aus dem Domschatz entnommen, ein Otto-Relique eingebettet in einer Klosterarbeit. Durch ein meist verschlossene Gittertür gelangt man in die eigentliche Grablege der Bischöfe von Bamberg. Diese einheitlich angelegte Grablege wurde Mitte der 1990er Jahre geschaffen und bietet Platz für 18 Bestattungen. In der Krypta sind bisher bestattet die verstorbenen Erzbischöfe Georg Schneider (1955-1971) und Elmar Maria Kredel (1977-1994)
  • Chorschranken
Die Chorschranken habe die Malereien, welche auf den südlichen Chorschranken sichtbar sind verloren. Vor diesen befindet sich - in nächster Nähe des Mühlhausener Altares - unter einen beschrifteten Stein die Grablege des umstrittenen Fürstbischof Johann Philipp von Gebsattel (Regierungszeit 1599-1610).
  • Mühlhausener Altar
Der ursprünglich in der evangelischen Kirche Mühlhausen gestandene Altar, welcher um 1500 geschaffen wurde, ging mit zwei weiteren Altären zwischen 1857 und 1869 oder nach 1878 durch Verkauf an den katholischen Kuraten von Aschbach bzw Pfarrer von Wachenroth Karl Traut.
Um 1890 schenkte er den Marienaltar dem Erzbischof Joseph von Schorck. Die beiden anderen Altäre wurden in das Ausland verkauft. Schorck ließ diesen Altar 1903 durch den in Nürnberg ansässigen Joseph Stärk einen Kunstbildhauer renovieren und wurde am 19. März 1904 im nördlichen Seitenschiff des Domes plaziert. Erst am 19. Januar 1923 wurde der Altar an der heutigen Stelle, der Stelle des abgebrochenen Veits-Altares, aufgestellt.
Eingang zu dem Ort der Schädel des hl. Kaiserpaares
Die Häupter waren seit 1952 in zwei verschiedenen gleichgestalteten Altären im rechten Seitenschiff zur Verehrung ausgestellt. Die Altäre wurden nach Entwürfen von Schmuderer ausgestaltet, dahinter befand sich ein Art Rollmuster mit Blumendekor. Heute - etwa seit 2006 - befinden sich beide in einem Glasschrein auf einer Säule im Untergeschoß des Nordwestturmes. Dieser ehenalige Aufenthaltsraum mit offenen Kamin wird nun als die "Häupterkapelle" bezeichnet.
  • Georgsaltar, museal ausgestellt
Ursprünglicher Hochaltar des Ostchores, befand er sich bis zu seiner Wiederzusammensetzung und Aufstellung im Dom als einzelne Gemälde im Gang eines Verwaltungsgebäudes der Erzdiözese Bamberg.

Rechtes Seitenschiff

  • Heinrichsalter auch Riemenschneideraltar, museal ausgestellt
Dieser Altar an der nördlichen Auswand wurde 1926 aus vorhandenen und gestifteten Bildhauer- und Malereriarbeiten zusammengesetzt.
Im Mittelstück befinden sich die Figuren Kaiser Heinrich II. (Mitte) rechts daneben der hl. Stephanus und links die Figur des hl. Sebastian, welche Tilman Riemenschneider zugeschrieben wird.
Die Flügel dieses Altares beinhalten Reliefs mit den Darstellungen von hl. Frauen, insgesamt sind acht Frauen in vier Quadraten zu sehen. Es handelt sich hierbei um oben rechts: Barbara und Katharina, Margaretha und Dorothea, Magdalena und Helena sowie Ursula und eine unbekannte Heilige.
Die Predella, wurde zum Aufbau dieses Museumsobjekts von Privat gestiftet. Sie zeigen mittig die trauernde Dreifaltigkeit, links das hl. Kaiserpaar und ein Bischof, rechts davon Laurentius, Augustinus und ein weiterer Bischof ohne Namensnennung.

Rechts neben dem Heinrichsaltar befinden sich:

  • Grabmal des Erzbischofs Joseph Otto Kolb (1943-1955)
Das bronzene Grabmal des Erzbischofs Joseph Otto Kolb schuf 1963 der in München ansässige, aus Lichtenfels stammende Künstler Karl Potzler.
  • Grabmal des Fürstbischofs Albert von Wertheim (1398-1421).
Das seit 1651 sich an diesem Platz befindliche Grabdenkmal des Fürstbischofs Albert von Wertheim befand sich ursprümglich in der Nähe des Grabes vor dem Altar St. Viti. Das Grabmal von einem unbekannten Künstler gestaltet vertritt den seit etwa 1400 entwickelten viel naturnäher gewordenen weichen oder faltenreichen Stil.
  • Grabmal des Fürstbischofs Friedrich von Truhendingen (1363-1368).
Der von 1363-1368 regierende Bischof Friedrich von Truhendingen wurde beim Altar St. Matthiae apostoli am vierten Nordpfeiler bestattet. Sein Grabmal erinnert stark an das des Bischofs von Hohenlohe († 1352). Möglicherweise dass dies aus auch aus der Werkstatt des Wolfskehlmeisters stammt.
  • Grabmal des Bischolfs Arnold Graf von Solms (1286-1296)
Diese dem Bischof Arnold Graf von Solms gewidmete nun nur wenige cm über den Boden herausschauende Platte wurde etwa 2006 an dieser Stelle im Untergrund des Domes aufgefunden.
  • 2. Pfeiler
An diesen, befindet sich an der westlichen Seite eine Malerei des 13. Jahrhunderts mit Stifterfiguren. Ursprünglich wohl als Altarblatt gedacht gewesen.
  • Grablegen
Vor diesen Pfeiler westlicher Richtung befinden sich die beschrifteten Grablegen folgender Fürstbischöfe, beschrieben in der Reihenfolge Nord-Süd: Veit II von Würzburg (Regierungszeit 1561-1577), Ernst von Mengersdorf (reg. 1583-1591), Neithard von Thüngen (Regierungszeit 1591-1598).
  • Grabmal des Erzbischofs Jacobus von Hauck (1912-1943).
An der östlichen Pfeiler befindet sich das Grabmal des Erzbischofs Jacobus von Hauck († 20.1.1943) wurde von dem Bildhauer Prof Josef Henselmann, dem Professor der bildenden Künste in München 1954 geschaffen. Die Grablege befindet sich unter einem beschrifteten Stein diagonal gegenüber an der nördlichen Aussenwand. Das Grabmal ist aus Eltmanner grobköringen quarzreichen Schilfsandstein geschaffen.

Weiter an der Aussenwand des nördlichen Seitenschiffes befindet sich der

  • Gattendorfer Altar
Der aus Kirchgattendorf bei Hof (Saale) stammende etwa 1515 geschaffene Altar war ursprünglich der Hochaltar dieser Kirche. Er wurde von einen aus Thüringen stammenden und in Nürnberg geschulten Künstler geschaffen. Durch die Reformation nicht mehr tragbar wurde dieser nur in einer Seitenkapelle aufgestellt. 1919 schrieb ein dort beheimateter Historiker
"...Bei geschlossenen Flügeln zeigt dieser Altar nur Malereien, aber bei geöffneten Flügeln entfaltet er die ganze Pracht..."; desweiteren schreibt er:
"... dass dieser Schatz in kurzer Zeit Ruine werden wird."
Doch bereits im Januar 1919 wurde der Altar um 3.500 Mark von der protestantischen Kirchenverwaltung Kirchgattendorf an die Pfarrei Steinwiesen verkauft. Doch die vielfach höher liegenden Kosten der Renovierung veranlasste den Pfarre von Steinwiesen, den Altar dem Metropolitankapiel in Bamberg für den Dom anzubieten. Noch im gleichen Jahr gelangte der Altar nach Bamberg wurde restauriert und im Dom aufgestellt.
Der Altarschrein beinhaltet an Figuren die Muttergottes, die hl. Barbara und die hl. Katharina. Die Predella zeigt die Geburt Mariens.
  • 3. Pfeiler
Zum Mittelschiff hin ist die Kanzel angebracht. Siehe unter Mittelschiff.

Weiter an der Aussenwand des nördlichen Seitenschiffes befinden sich

  • eine Nische mit zwei Säulen
Diese Nische steht als "Gedenken" an einen Inclusen namens Simeon. Die neuesten Erkenntnisse sind die, dass diese Nische für mittelalterliche kirchliche Handlung gebaut wurde.
  • Das Fürstenportal
  • Grabmal des Bischofs Georg Karl von Fechenbach (1805-1808).
Das Grabmal des Bischofs Georg Karl von Fechenbach ist in neugotischer Form mit klasszistischer Schwere ist von Karl Alexander Heideloff entworfen und von Jakob Daniel Burgschmiet modelliert und gegossen worden im Jahr 1827.
An der Aussenwänden befinden sich die Grabplatten der vor diesen bestatteten frühen Bamberger Erzbischöfe
  • 1. Chorschranke
  • 2. Chorschranke
  • Eine urprüngliche auf dem Sarkophag aufliegende Figur des Papstes Clemens II.
  • Sybille
  • Maria
  • 3. Chorschranke
  • Dionysius
  • der lachende Engel
  • Grabmal des Erzbischofs Friedrich von Schreiber (1875-1890).
Dieses Hochgrab neben der Grablege des Erzbischofs Friedrich von Schreiber ist ein Werk des Bildhauers Prof. Balthasar Schmitt aus dem Jahr 1920. Der "Sarkophag" besteht aus Muschelkalk und Ruhpoldinger Marmor.
  • Grabmal des Erzbischofs Joseph von Schorck (1891-1905).
Das Grabmal über der Grablege des Erzbischofs Joseph von Schorck ist ein Werk des Bildhauers Prof. Valentin Kraus aus dem Jahr 1913 und wurde aus Untersberger Forellenmarmor geschaffen.
Unter den Chorschranken befinden sich ebenfalls wie auf der gegenüberliegende Seite rundbogige Öffnungen welche den Blick in die Krypta ermöglichen.

Mittelschiff

  • Kaisergrab
Prozession am Heinrichsfest zum Kaisergrab
  • Kanzel
Die heute an der Säule angebrachte steinerne Kanzel ist ein von mehrerenm Künstlern gefertigtes Werk. Entstanden ist die Kanzel im Jahr 1837 durch den Bildhauer Rottermund. Die Modelle der Figuren der vier Evangelisten schuf der Bildhauer Jakob Daniel Burgschmied (11.10.1796 in Wörth; + 7.3.1858 in Nürnberg) zu Nürnberg, die Ausführung derselben übernahm der in München ansässige Bildhauer Prof. Fidelius Schönlaub (* 24. April 1805 zu Wien; + 20. Dezember 1883 zu München). Die Taube sowie die Verzierungen auf dem Schalldeckel führte der Bamberger Bildhauer Wilhelm Wurzer (* 12.3.1773 in Bamberg; + 20.10.1846 in Bamberg) aus.
  • Hochaltar
Der Hochaltar ein Werk des Münchner Künstlers Klaus Backmund 1973
  • Ostchor
Der Ostchor ist zeitlich für das Publikum gesperrt. Meist ist er nur von den zu ihn hinaufführenden Stufen zu besehen
  • Westchor
Der Westchor ist dem Geistlichen der Domkurie vorbehalten und ist für den Publikumsverkehr gesperrt.

Nagelkapelle

Der Zugang zur Nagelkapelle befindet sich im linken Seitenschiff.

Domorgel

Der Orgelprospekt ist wie der Volksaltar ein Werk von Klaus Backmund von 1977 Die Orgel erbaute 1977 die Firma Rieger aus Schwarzach/Voralberg. Sie wurde in den Jahren 1997/98 von den Firmen Glatter-Götz und Goll aus Luzern restauriert.

Die Disposition der Orgel umfasst 77 Register verteilt auf vier Manuale und Pedal, dazu sind mehrere Spielhilfen vorhanden.

Vier große Engel mit den Evangelistenzeichen begrenzen den Prospekt und symbolisieren den Chor der Engel, der die Frohe Botschaft verkündet. Bemerkenswert an der Orgel sind die Einbeziehung historischer Elemente (Uhr, Figuren, Stuck) und die Trompetería. Die Disposition lautet:

I Rückpositiv C–
1. Principal 8′
2. Rohrgedackt 8′
3. Suavial 8′
4. Octav 4′
5. Koppelflöte 4′
6. Sesquialtera II 22/3
7. Superoctav 2′
8. Blockflöte 2′
9. Quintlein 11/3
10. Sifflöte 1′
11. Scharff V 11/3
12. Dulcian 16′
13. Trompete 8′
14. Krummhorn 8′
Tremulant
II Hauptwerk C–
15. Principal 16′
16. Octav 8′
17. Hohlflöte 8′
18. Gedackt 8′
19. Gambe 8′
20. Octav 4′
21. Spitzflöte 4′
22. Quinte 22/3
23. Superoktav 2′
24. Mixtura major V–VI 22/3
25. Mixtura minor VI–V 1′
26. Cornet V 8′
27. Trompete 16′
28. Trompete 8′
29. Chamade 8′
30. Chamade 4′
III Schwellwerk C–
31. Gedackt 16′
32. Holzprincipal 8′
33. Holzflöte 8′
34. Bleigedackt 8′
35. Gambe 8′
36. Schwebung 8′
37. Octav 4′
38. Querflöte 4′
39. Viola 4′
40. Nassat 22/3
41. Octavin 2′
42. Terz 13/5
43. Mixtur V 2′
44. Fagott 16′
45. Trompette harmonique 8′
46. Hautbois 8′
47. Clairon 4′
Tremulant
Glockenspiel
Marimba
IV Brustwerk C–
48. Holzgedackt 8′
49. Quintade 8′
50. Salicional 8′
51. Principal 4′
52. Holzrohrflöte 4′
53. Nassat 22/3
54. Octav 2′
55. Holzflöte 2′
56. Terz 13/5
57. Quinte 11/3
58. Oktävlein 1′
59. Quintcimbel II 1/3
60. Regal 16′
61. Vox humana 8′
Tremulant
Pedal C–
62. Untersatz 32′
63. Principal 16′
64. Subbass 16′
65. Octav 8′
66. Spillpfeife 8′
67. Violon 8′
68. Octav 4′
69. Flöte 4′
70. Jubalflöte 2′
71. Hintersatz IV 22/3
72. Fagott 32′
73. Bombarde 16′
74. Fagott 16′
75. Posaune 8′
76. Clairon 4′

Das Äußere des Domes

Adamspforte

Adamspforte komplett
Domkröte an der sö Seite des Domes unterhalb der Adamspforte
Adamspforte mit dem Ehebrecherinnenstein

Ostchor

Adamspforte an der Ostseite des Domes


Marienpforte

Gnaden- auch Marienpforte an der Ostseite des Domes mit der "Domkröte

Maße

Diese Maße stellen laut Heinrich Mayer "Bamberg als Kunststadt" die ältesten Maße Europas dar. Die Elle 67cm und ein Fuß mit 26,8cm. Stellt somit ein Verhältnis 5:2 dar. Nach diesen Maßen und Berechnungen - wohl des Verfassers des genannten Buches - wurde der Dom erbaut. Die Maße sind die von Löwenkopf zu Löwenkopf; was aber nun die "Ritzzeichnung" neben dem rechten Löwenkopf bedeutet ist unklar bzw nicht beschrieben.

Maßeinheiten bei der Marienpforte an der Ostseite des Domes

Nordseite des Domes

Fürstenportal

Maßeinheiten bei der Marienpforte an der Ostseite des Domes

Veitspforte

Veitspforte an der Nordseite des Domes

Die im nördlichen Querschiff befindliche - als Seiteneingang jedoch hervorgehobene - Veitspforte ist der Eingang zu der im Dom inkorporierten Pfarrei St. Veit, welche aus dem Altar St. Veit bestand. Diese war für die Beschäftigten der einzelnen Domherrn und für andere weltliche Leute vorbehalten.

Osttürme

Der Nordostturm wird als der ältere der beiden Osttürme bezeichnet. Nicht so das oberste Stockwerk der Beiden und die Spitzdächer. Das oberste Stockwerk schug Baumeister Johann Michael Küchel 1767 in einer Art Übergang von romanisch auf gotisch und die Spitzhelme wurden auch in dieser Zeit allen vier Türmen aufgesetzt.

Westtürme

Bamberg - Eselstall an der Nordseite des Bamberger Domes

Domkranz

Der Domkranz beinhaltet als "Inhalt" zwei aus der Zeit des ersten Dombaues sogenannte Dom-Kröten. Diese werden in Zusammenhang mit einer Sage gebracht. An der eigentlichen Domkranzummauerung ist bemerkenswert der steinerne Pult rechts im Bild; wie auch die Tribüne zwischen Treppenaufgang und Dom.

Von der Tribüne aus wurde den davor versammelten Menschen die Heiltümer des Domschatzes gezeigt und vom Pult aus den Zuhörern erklärt und gepredigt.

Begehbare Fläche zwischen Dom und Domkranz mit Blick zur Neuen Residenz. Wichtig der steinerne Lesepult auf dem Domkranz

Die Kröten finden sich in Archivalien nicht vor. Als erster äussert sich Archivrat Cornelius Will 1873 zu diesen Steinplastiken. Er erklärt die Namensgebung aus dem lateinischen Wort Gradus = Grad, Grete, Staffel, Stufe ableitet und als löwenartige Geschöpfe bezeichet, die auf solchen Staffeln liegen. Als Beweis bezeichnet er die beiden kleinen Löwen am ursprünglichen Hauptportal der Karmelitenkirche, welche auf Staffeln ruhen. Zwei Jahre später erklärt Bernhard Solger, Architekt und Baubeamter der Stadt Nürnberg, die "Kröten" als Attribute der sächsischen Krodo, die hier eine Opferstätte gehabt habe. Bis über diese heidnische Kultstätte im 8. Jahrhundert ein christlicher Bau errichtet wurde.

Bäckerei

Der Domkranz vom öffentlichen Platz aus. Der Eingang die sogenannte "Bäckerei"

Eselstall

Der Eselstall ist der umzäumte Grund zwischen Fürstenportal und dem Stützpfeiler. Auf diesen Gelände befand sich bis zum Katholikentag 1966 die Dombauhütte, welche dann einer Sitztribüne für die Ehrengäste weichen musste. Die Dombauhütte, welche seit ihrer Gründung 1927 dort sich befand wurde in Räumlichkeiten der Alten Hofhaltung verlegt, wo sie sich heute noch befindet.

Nach Planierung des Domberges 1777 wurde die heutige Umfassung - nach dem Vorbild des Domkranzes - geschaffen. In diesem umzäunten Gebiet befand sich der Friedhof der in der Dom-Immunität wohnenden weltlichen Beschäftigten.

Dieser Friedhof der von Bischof Rupert gestifteten Pfarrei St.Veit war den vier Ritter- und den 12 Stuhlbrüdern, sowie den weltlichen Bewohnern der "Burg" vorbehalten.

Die Beschreibung der Übergabe der nach Bamberg verbrachten Leiche des Landgrafen Ludwig von Thüringen , welcher 1228 auf einem Kreuzzuge verstarb - zu seiner Gemahlin Elisabeth lässt darauf schließen, dass dies der "Eselstall" war. Die Beschreibung lautet: "... in einem kleinen Gehege vor der Kirchentüre..."

Nach weiterer Überlieferung befanden sich beim Bau des Domes an diesen Platz die Ställe für die Transporttiere. Daher: Eselstall.

Literatur

Quellen:

  • Walter Sage, Die Ausgrabungen in den Domen zu Bamberg und Eichstätt 1969-1972, Jahresbericht der Bayerischen Bodendenkmalpflege 1978; Seite 178-202.
  • Heinrich Mayer, Bamberg als Kunststadt, Seite 29ff, Bamberg 1955.
  • Bamberger Jahrbuch 1929.
  • Hans Paschke, Heft 44, lfde Nr. 5, 28.

Sachbücher:

  • Bruno Neundorfer: Der Dom zu Bamberg. Kunstführer Nr. 100, Schnell und Steiner Zürich 1976, ISBN 3-7954-4138-2.
  • Dethard von Winterfeld: Der Dom in Bamberg. (2 Bände), Berlin 1979, ISBN 3-7861-1140-5.
  • Bruno Neundorfer: Der Dom zu Bamberg. Mutterkirche des Erzbistums. St. Otto Verlag Bamberg 1989, ISBN 3-87693-050-2.
  • Josef Urban: Der Dom zu Bamberg. In der Serie: Das Bistum Bamberg in Geschichte und Gegenwart. Straßburg 1994.
  • Werner Zeißner, Josef Urban: Das Bistum Bamberg in Geschichte und Gegenwart. Teil 5 Der Dom zu Bamberg, Kathedrale und Mutterkirche. Editions du Signe Strasbourg 1997, ISBN 2-87718-607-5.
  • Peter Braun: Der Bamberger Dom. Ein Kurzführer. Heinrichs Verlag Bamberg 2002, ISBN 3-89889-011-2.
  • Christine Freise-Wonka: Der Bamberger Dom – eine Kathedrale erleben. Heinrichs Verlag Bamberg 2002, ISBN 3-89889-035-X.
  • Andrea Hubel, Gabriele Schneidmüller: Der Bamberger Dom von A(psis) bis Z(werggalerie). Michael Imhof Verlag Petersberg 2003, ISBN 3-935590-04-0.
  • Christian Dümler: Der Bamberger Kaiserdom. 1000 Jahre Kunst und Geschichte. Verlag Fränkischer Tag Bamberg 2005, ISBN 3-936897-18-2.
  • Ludger Stühlmeyer (Schriftltg.): Stationen der Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg. Herausgegeben vom Amt für Kirchenmusik im Erzbistum Bamberg, Bamberg 2007.
  • Stefan Schnupp: Zwischen Heinrichsdom und Erinnerungsort. Die kunstgeschichtliche Forschung zum Bamberger Dom (PDF; 8,3 MB). In: Helikon. A Multidisciplinary Online Journal, 2, S. 56-135.
  • Luitgar Göller (Hg.): 1000 Jahre Bistum Bamberg 1007–2007. Unterm Sternenmantel. Michael Imhof Verlag Petersberg 2007, ISBN 978-3-86568-261-1.
  • Ludwig Schick: Was der Bamberger Dom uns sagen kann. Heinrichs Verlag Bamberg 2012 (96 Seiten).

Belletristik:

  • Daniela Baur, Maria Wüstenhagen: Conrad und der Bamberger Dom. (Kinderbuch zur Geschichte des Doms), Stiftung Domstadt Bamberg 2011, ISBN 978-3-940483-058.

Personen, die mit dem Dom in Verbindung stehen

Weblinks

Meine Werkzeuge