Sonntag der Weltmission

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Der Sonntag der Weltmission (Weltmissions-Sonntag) wurde vom Werk der Glaubensverbreitung (eines der vier Werke der Päpstlichen Missionswerke) in der römisch-katholischen Kirche eingeführt und am 14. April 1926 von der Ritenkongregation alljährlich und weltweit auf den vorletzten Sonntag des Monats Oktober festgelegt.

Der Weltmissions-Sonntag wird in allen Teilkirchen als Welttag der Katholizität und universalen Solidarität begangen. An diesem Tag sollen sich die Christen der ganzen Welt ihrer gemeinsamen Verantwortung für die Evangelisierung der Welt bewusst werden.

Größte Solidaritätsaktion der Welt

Am Weltmissions-Sonntag wird in allen Gottesdiensten für die Mission gesammelt. Das gesammelte Geld fließt in einen Solidaritätsfonds und wird gerecht auf die mehr als 1.100 ärmsten Diözesen der katholischen Kirche aufgeteilt und ermöglicht damit im Sinne einer Grundversorgung das Leben der Kirche in den „Ländern des Südens“. So kann die Kirche vor Ort den armen Menschen an Leib und Seele helfen und es erhalten auch jene Diözesen und Pfarren eine finanzielle Unterstützung, die keine „Diözesan- oder Pfarrpartnerschaft“ und die damit verbundenen Hilfen haben. Da in allen Pfarren der Welt gesammelt wird, auch in den ärmsten, trägt jeder Mensch guten Willens zu dieser größten Solidaritätsaktion der Welt bei.

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