Henri Le Floch

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Henri Le Floch CSSP (1862-1950), gehörte zur Kongregation der Väter vom Hl. Geist Spiritaner, war Theologieprofessor und Regens am französischen Priesterseminar in Rom.

Die Kongregation der Spiritaner war im 18. Jh. in Paris von Pater Claude-Francois Poullart des Places gegründet und war eine Missionsgesellschaft.

Als Verteidiger antimodernistischer, antiliberaler, antikommunistischer und antidemokratischer Positionen auf der Grundlage der Lehren aller Päpste bis zu Pius X. und zu Pius XI.. Pater Le Floch wurde gegen seinen Willen in die Auseinandersetzung um die von Charles Maurras gegründete Action française hineingezogen. Nach der Lehrverurteilung durch Papst Pius XI. 1926, war er gezwungen sein Amt als Rektor des Séminaire Pontifical Français de Rome ("Französisches Seminar", Rom) im Juli 1927 aufzugeben, wie Kardinal Louis Billot SJ die Kardinalswürde. Marcel Lefebvre, selbst Spiritaner, ist partiell als Erbe des auf dem Boden des kirchlichen Lehramtes stehenden antiliberalen Gedankenguts von Pater Le Floch zu kennzeichnen, das während seiner römischen Studienjahre noch fortwirkte. Dazu meinte Msgr. Lefebvre: "Pater Le Floch ließ uns in die Geschichte der Kirche eintreten und in ihre Leben. Nicht nur in die Betrachtung, sondern mit der Tat." Und weiter sagte er: "Ich glaube, dass mein ganzes priesterliche und bischöfliche Leben an diesem Kampf gegen den Liberalismus ausgerichtet war, geprägt durch den Kampf gegen diesen großen Irrtum von heute, den Liberalismus."

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