Andrew Yeom Soo jung

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Andrew Yeom Soo-jung (*5. Dezember 1943 in Anseong, heutiges Südkorea) ist Erzbischof von Seoul und Kardinal.

Biografie

Andrew Yeom Soo-jung entstammt einer koreanischen Familie, die schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts den katholischen Glauben annahm. Am 8. Dezember 1973 empfing er durch den Erzbischof von Seoul, Stephen Kardinal Kim Sou-hwan, die Priesterweihe für das Erzbistum Seoul. Er arbeitete in der Pfarrseelsorge, am Priesterseminar und in der Verwaltung.

Am 1. Dezember 2001 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum Titularbischof von Thibiuca und zum Weihbischof in Seoul. Der Erzbischof von Seoul, Nicholas Kardinal Cheong Jin-suk, spendete ihm am 25. Januar 2002 die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Gwangju, Andreas Choi Chang-mou, und Bischof von Chuncheon, John Chang-yik. Gleichzeitig wurde er Generalvikar des Erzbistums.

Am 10. Mai 2012 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Erzbischof von Seoul. Die Amtseinführung fand am 25. Juni desselben Jahres statt. Am 12. Januar 2014 gab Papst Franziskus bekannt, dass er Andrew Yeom Soo-jung im feierlichen Konsistorium am 22. Februar desselben Jahres zum Kardinal ernennen werde.[1] Er bekam die Titelkirche "San Crisogono".

Weblinks

Anmerkungen

  1. Die 19 Kardinäle in KNA-Kurzporträts, Radio Vatikan vom 12. Januar 2014.


Vorgänger
Nicholas Kardinal Cheong Jin-suk
‡ Erzbischof von Seoul
2012-
Nachfolger
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