Wilhelm Beckmann

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Pfarrer Wilhelm und Helga Beckmann 2012

Friedrich Wilhelm Beckmann (* 1947 in Versmold) ist ein Theologe und evangelischer Pfarrer.

Biografie

Wilhelm Beckmann wuchs im Münsterland auf. Nach seinem Studium der Theologie, Philosophie und Kirchenmusik übernahm er am 1. April 1974 die Pfarrstelle St.-Ulricus in Börnighausen (Nordrhein-Westfalen).

Beckmann legt besonderen Wert auf die Bereiche Liturgie, Kirchenmusik und Ökumene. Er setzt sich leidenschaftlich für den vollständigen Gottesdienst mit Predigt und Altarsakrament an jedem Sonn- und Feiertag ein, wie es urchristlichem Brauch entspricht. Auch als Prediger in der niederdeutschen Sprache ist er bekannt.

Unter Pfarrer Beckmann ist die evangelische St.-Ulricus-Kirche, die täglich zur stillen Andacht und zur Besichtigung geöffnet wurde, zu einem Ort geistlicher Ökumene geworden, bei Bischöfen und Fachtheologen aller Konfessionen hoch geschätzt. Während seiner Dienstzeit predigten zahlreiche katholische Bischöfe in der Börninghausener St.-Ulricus-Kirche, zu Theologen und Päpsten unterhält er Kontakte.

Beckmann ließ 1993 fünf Glocken für St. Ulricus gießen sowie im Jahr 2000 die große ökumenische Erlöser- und Friedensglocke. Zur Finanzierung der umfassenden Kirchenrenovierung gründete Pfarrer Beckmann 2005 einen Kirchbauverein mit etwa 500 Mitgliedern. Seine aktive Dienstzeit endete am 29. Februar 2012, seither lebt er als Emeritus in Lübbecke.<ref>Kämpfer gegen den Zeitgeist</ref><ref>Ökumene und Liturgie waren seine Leidenschaft</ref> Wilhelm Beckmann ist seit 1977 mit Helga Beckmann verheiratet.

Zitat: „Wichtiger als alle äußerlichen Baumaßnahmen ist das innere Wachstum der Kirche. Dass die Kirche bei ihrer Sache bleibt, nämlich den Glauben an den dreieinigen Gott, wie er sich in der Heiligen Schrift offenbart hat, den Menschen von heute unverfälscht und ohne Verdünnung nahezubringen, so dass immer mehr Menschen spüren: Ohne den Glauben an Gott als Schöpfer, Erlöser und Tröster hat das Leben keinen Sinn. Ohne diese Überzeugung kann die Kirche nicht zu Einheit und Frieden finden. Aus der Kirche der vielen Gremien und Sitzungen muss wieder eine Kirche des Gebets und der Anbetung werden.“

Weblinks

Anmerkungen

<references />