Ute van der Mâer

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Ute van der Mâer (* 17. Februar 1971 in Wolgast als Ute Straka) ist eine deutsche Komponistin, Musikpädagogin und Künstlerin.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Ute Straka wuchs in Bansin (Usedom) auf. Ihre Eltern, Herta und Gerhard Straka waren Lehrer. Von ihrem vierten Lebensjahr an erlernte sie verschiedene Musikinstrumente. Nach dem Abitur im Jahr 1989 belegte sie an der Universität Potsdam die Fächer Musikpädagogik und Germanistik und vertiefte ihre Studien bei Fritz Beinroth in den Fächern historische Musikwissenschaft und Musikästhetik sowie bei Vera Cheim-Grützner ebenfalls historischer Musikwissenschaft, Günther Eisenhardt Komposition, Manfred Grüttner Alte Musik und Wolfgang Roterberg Chor- und Orchesterleitung. Ihr künstlerisches Studium absolvierte sie in den Fächern Querflöte bei Christian Lau, Gesang bei Evelyn Unger-Fleck und Oboe bei Iva Becheva. Während ihres Studiums war sie Mitglied des von Gerold Herrmann geleiteten Musiktheaters, des Universitäts-Kammerhores (Wolfgang Roterberg) und des Potsdamer-Oratorienchors (Matthias Jacob).

1994 legte Straka ihr Staatsexamen in Germanistik und Musikpädagogik ab und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Fritz Beinroth an der Universität Potsdam. Begleitend hierzu erfolgten vertiefende Studien zum Gregorianischen Choral insbesondere bei Pater Roman Bannwart OSB in Kloster Einsiedeln und Willibrord Heckenbach OSB in Maria Laach. Sie erhielt ein Promotionsstipendium der Universität Potsdam und wurde 1998 mit einer Arbeit über „Die Pflege des Gregorianischen Chorals im deutschsprachigen Raum“ zur Doktorin der Philosophie promoviert.[1][2]

Seit 1999 ist Van der Mâer an der „Europäischen Gesamtschule Insel Usedom“ als Gymnasiallehrerin mit den Fächern Musik und Deutsch tätig. 2003 heiratete sie den Musikethnologen Jean-Pierre-Filip van der Mâer. Von 2013 bis 2014 studierte sie zudem Künstlerische Grafik und seit 2017 Zeichnen und Malen an der Institut für Lernsysteme in Hamburg. 2017 eröffnete sie ein Atelier in Bansin. Van der Mâer ist Mitglied des Abt-Herwegen-Instituts in Maria Laach.[3]

Werke (Auswahl)

Schriften

  • (Ute Straka): Die Pflege des gregorianischen Chorals im deutschsprachigen Raum. Phil. Diss., Potsdam 1998.
  • (Ute Straka): Gregorianischer Choral in deutschsprachigen Klöstern. In: Erbe und Auftrag. Benediktinische Monatsschrift, 72. Jahrgang, April 1996, Erzabtei Beuron, 138–148.

Kompositionen

  • 2000: Chorsatz „Mareile“, Text: Ute van der Mâer, UA: Heringsdorf, Kirche im Walde, 28. Mai 2000.
  • 2001: Chor- und Instrumentalsatz „Ich bin ein Gast auf Erden“, Text: Gerhard Schöne, UA: Heringsdorf, Kirche im Walde, 24. Juni 2001.
  • 2002: Musical „Annabells wundersame Reise zum ICH“, UA: Heringsdorf, Kaiserbädersaal 2003.
  • 2005: Musical „Aber Herr Professor“, UA: Herimgsdorf, Kaiserbädersaal 30./31.  Mai 2005.
  • 2006: Tanztheater „Zwischen Tag und Traum“, UA: Heringsdorf, Kaiserbädersaal 2014.
  • 2014: Musical „In 90 Minuten um die Welt“, UA: Heringsdorf, Kaiserbädersaal 30. Juni 2014.
  • 2020: „Tumbalalaika“ für Posaunenchöre.[4]

Auszeichnung

  • 2004: Preis der Europäischen Union für Annabels wundersame Reise zum ICH.[5]

Anmerkungen

  1. Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  2. Im Katalog des Deutschen Liturgischen Instituts
  3. Vita auf der Website Inselfarben
  4. Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
  5. Annabel punktet in Brüssel. EU-Jury setzt Heringsdorfer Schulmusical auf Platz eins. In: Ostseezeitung, 24. Januar 2004, S. 11.
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