Antonietta Meo

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Qsicon Ueberarbeiten.png ACHTUNG: Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Eine inhaltliche Begründung befindet sich gegebenenfalls auf der Diskussionsseite. Wenn du Lust hast, verbessere den Artikel und entferne anschließend diesen Baustein.


Antonietta Meo (* 15. Dezember 1930 in Italien; † 3. Juli 1937 in Italien) war eine Dienerin Gottes.

Biografie

Am 15. Dezember 1930 wurde zu Rom dem Ehepaar Michael und Maria Meo ein Mädchen geboren. Bei der Taufe in der Basilika vom Heiligen Kreuz am 28. Dezember 1930, dem Fest der unschuldigen Kinder, erhielt die Vornamen Antonietta Theresia Gabriele Rosa. Bei der Namenswählung Theresia stand die heilige Theresia vom Kinde Jesu und bei dem Namen Rosa die hl. Rosa von Viterbo Pate. Es war das vierte und jüngste Kind dieses Ehepaares. Die vier Kinder hießen: Margherita, Giovanni, Carmela und Antonietta, wobei die beiden mittleren Kinder bereits vor der Geburt Antonietta verstorben waren.

Die Mutter verstand es, die ersten Regungen der kindlichen Seele auf Gott hinzulenken. Mit Wärme, Liebe und weiser Strenge weckte und enfaltete sie das Gute im Herzen des Kindes und mühte sich, alles Böse niederzuringen. "Nenne" beziehungsweise "Nennolina" nannte sich das kleine Mädchen selbst, sobald es sprechen konnte, und dieser Name Nennolina blieb ihr in der Familie. Sie war ein heiteres, lebhaftes Kind - hüpfte und tanzte, kletterte da und dort hinauf, plauderte und lachte, wollte alles wissen, alles in den Händchen halten. Als Dreijährige schon zeigte sie Anlagen, Fähigkeiten und Willensäußerungen, die normalerweise erst später zum Durchbruch kommen.

Margherita, die älteste Schwester, war 1999 bei der Übertragung der Gebeine ihres kleinsten, heiligmäßigen Schwesterchens - vom großen "Verano"-Friedhof der Stadt Rom in die Basilika des heiligen Kreuzes (Santa Croce di Gerusalemme), dabei.

Nachlaß

"Liebster Jesus, ich bin froh, wirklich froh, dass Du in der heiligen Eucharistie in mein Herz eingetreten bist. Verlass mich nie mehr, sondern bleibe immer in mir, in meinem Herzen. Jesus, ich liebe Dich sehr, ich gebe mich ganz in Deine Hand, mach mit mir, was du willst..."Ein sechsjähriges Kind, das gerade Schreiben gelernt hatte, hat dieses Briefchen an ihren "liebsten Jesus" geschrieben.


Das Mädchen hat ein kleines Tagebuch und ungefähr 150 Briefchen hinterlassen, die - von eigener Hand geschrieben oder von der Mutter diktiert worden sind (?) - vor allem an Jesus, die allerseligste Jungfrau Maria und die heiligste Dreifaltigkeit gerichtet sind. Und Theologen von der Tiefe der Gedanken überrascht, die sie darin fanden. Von Monsignore Montini, dem späteren Papst Paul VI., wissen wir, dass er dieses Kind bewundert hat: "Wahrhaft, der Herr wirkt in den Seelen auf äußerst geheimnisvollen Wegen" sagte er. "Er gebe, dass viele durch die Lektüre der Biographie dieses nicht einmal siebenjährigen Kindes in das Geheimnis der Weisheit eindringen, die sich den Hochmütigen verbirgt und den Kleinen offenbart." Eine italienische Zeitschrift hat nun gar, um Aufmerksamkeit zu wecken, in diesem Kind die künftige jüngste "Kirchenlehrerin" vermutet.