Stufengebet

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In der außerordentlichen Form des Römischen Ritus wird das Stufengebet vom Zelebranten und der Assistenz als Vorbereitung zu Beginn der Messe an den Stufen des Altars verrichtet.


Aufbau

Der Priester beginnt mit den Worten In nomine Patris et Filii et Spritus Sancti. Amen., wobei man sich bekreuzigt. Dem folgt Introibo ad altare Dei., worauf die Leviten bzw. Ministranten ergänzen: Ad deum, qui laetificat juventem meam. Dies ist der Kehrvers des nun (abgesehen vom Requiem und der Passionszeit) folgenden Psalms Judica. Nach diesem Psalm spricht zunächst der Zelebrant, dann die Assistenten, das Schuldbekenntnis, welches mit einem Versikel aus Psalm 123 eingeleitet wird (Adjutorium nostrum...), und beten füreinander um das Erbarmen Gottes (Misereatur tui/vestri...). Der Priester fügt jedoch zum Bittgebet noch eine Form der Lossprechung hinzu, welche jedoch, anders als die Lossprechung im Bußsakrament, lediglich ein Sakramentale darstellt. Nachdem der Priester dann noch im Wechsel mit der Assistenz zwei weitere Verse aus Psalm 84 gebetet hat, steigt er die Altarstufen hinauf.


Entwicklung

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