Diskussion:Keuschheit

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Vorschlag Weblink

Ich würde gerne folgenden Link vorschlagen, da die Artikel meiner Ansicht nach sehr treffend sind:

Der Text ist meist gut, vor allem im zweiten Teil. Der erste Teil enthält die Aussage: "Aus langer Erfahrung ging hervor, dass ohne völlige sexuelle Enthaltsamkeit kein spiritueller Fortschritt möglich ist." (von SWAMI ASHOKANANDA, Aus: A CALL TO THE ETERNAL). Das ist falsch. Es schwingt Leibfeindlichkeit mit! Siehe dazu: Theologie des Leibes. Der Link kann höchstens hier bleiben.--Oswald (Diskussion) 15:37, 13. Jun. 2013 (CEST)
"Leibfeindlichkeit" scheint mir eine Interpretation zu sein. Es ist aber wohl so gemeint, dass die Energie, die sich zumeist als sexuelle Energie äußert, bewahrt, und dem spirituell Strebenden in sublimierter Form zu höherer Einheitserfahrung dient. Klar, ist von indischen Mönchen verfasst und geht natürlich etwas in Richtung Chakren-Lehre, was nicht christlich ist, erscheint mir aber im Kern wahr und allgemeingültig.--Edman33 (Diskussion) 16:07, 13. Jun. 2013 (CEST)
Ich stimme Oswald zu: der Text enthält viele gute Ansätze, hat aber einen gewissen esoterischen (die Rede von der Verwandlung der sexuellen Energie in "spirituelles Leben") und leibfeindlichen ("ohne völlige sexuelle Enthaltsamkeit kein spiritueller Fortschritt möglich") Grundtenor.
Für Katholiken ist "spirituelles Leben" nicht primär eie Frage von Kräften, die irgendwie wirken, sondern eine persönliche Beziehung zu Gott. Und es stimmt zwar, das Keuschheit erforderlich ist, um in dieser Beziehung zu wachsen, Keuschheit ist aber nicht das gleiche wie Enthaltsamkeit. Die eheliche Keuschheit schließt das sexuelle Zueinanderkommen der Eheleute mit ein, ohne dass dies ein Hinderniss in der Beziehung zu Gott wäre. Auch das "geschlechtliche Vergnügen" hat im Rahmen der ehelichen Keuschheit durchaus seinen Platz.
Fazit: Diesen Link bitte nicht in den Artikel einfügen, da er zum Teil in eine falsche Richtung geht.
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