Benno von Einsiedeln

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Benno († 3. August 940) lebte ab 906 als Eremit am Grab des hl. Meinrad bis er 927 Bischof von Metz wurde. 929 kehrte er zur Meinradszelle zurück und gründete 937 zusammen mit dem hl. Eberhard das Kloster Einsiedeln.

Biografie

Nach dem Tod des hl. Meinrad blieb die Zelle im "Finstern Wald" unbewohnt. Der Ort aber, wo Meinrad gelebt hatte, blieb den Leuten in der Gegend heilig und wurde von ihnen oft besucht. Der straßburgische Domherr Benno hörte von dieser Einsamkeit, und er begab sich mit einigen Gefährten dorthin, um wie vor ihm Meinrad als Einsiedler zu leben. Vorerst wählte er sich die nahe gelegene Anhöhe, welche jetzt noch nach ihm Bennau genannt wird, als Wohnstatt. Bald aber, 44 Jahre nach der an Meinrad verübten Untat, im Jahr 905, zog er tiefer in den Wald hinein; freudig überließen ihm die Grafen von Rapperswil die Einsiedelei. Aber der Boden in diesem Tal war karg. Deshalb erbat sich Benno von der Äbtissin zu Säckingen die liebliche Insel Ufenau im Zürichsee; dort pflanzte er Fruchtbäume und was sonst noch in dieser Gegend an einfachen wächst, um Nahrung zu haben.

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