Benedikt Josef Labre

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Benedikt Josef Labre (frz: Benoit-Joseph, * 26. März 1748 in Amettes; † 16. April 1783 in Rom) war ein Pilger und Asket.

Biografie

Benedikt Josef Labre stammen aus vornehmer Familie war und sollte Priester werden. Allerdings bereitete ihm die Ausbildung große Schwierigkeiten, so dass er davon Abstand nahm. Er strebte nun ein Ordensleben an. Seine drei Versuche bei den Kartäusern, Zisterziensern und Trappisten scheiterten jedoch. Unter dem Eindruck seines Scheiterns begann er, ein Pilgerleben zu führen, das ihn an alle wichtigen Pilgerstätten in Europa brachte. Er pflegte das immerwährende schweigende Gebet und war mit mystischen Gaben begnadet. Er war ein großer Verehrer der Eucharistie und förderte das 40-stündige Gebet.

Seinen Lebensabend verbrachte er in Rom, wo er schon zu Lebzeiten als Heiliger galt. Auf den Stufen der römischen Kirche Madonna dei Monti erlitt er einen Schwächeanfall und verstarb kurze Zeit später.

Auf Benedikts Fürsprache hin ereigneten sich zahlreiche Wunder. Am 20. Mai 1860 wurde er von Papst Pius IX. selig-, am 8. Dezember 1881 von Papst Leo XIII. heiliggesprochen.

Literatur

  • Agnès de LaGorce, Elisabeth Kawa: Der Heilige der Heimatlosen. Benedikt Joseph Labre, Alsatia Verlag, 1955.

Weblinks

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