Wolfgang Knupfer

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Wolfgang Knupfer ORC (Liz. phil., Liz. theol.; * 12. Juni 1928 in Rheydt, Nordrhein-Westfalen; † 9. Juni 1991 in der Nähe von Trient) war der erste Generalprokurator des Ordens der Regularkanoniker vom heiligen Kreuz, Prior des Generalatshauses und Generalvikar und Kanzler.

Biografie

Wolfgang Knupfer trat nach dem Besuch des Gymnasiums in die niederdeutsche Provinz der Gesellschaft Jesu ein. Er studierte Philosophie und Theologie und schloss bei beiden mit dem Lizentiat ab. Er empfing am 30. Juli 1960 durch den Bischof von Limburg Wilhelm Kempf die Priesterweihe. Am 15. August 1963 legte er im Jesuitenorden die ewigen Gelübde ab. Mehrere Jahre wirkte er als Kaplan in verschiedenen Pfarreien. Außerdem hielt er zahlreiche Predigtwochen und Exerzitien im Geiste des heiligen Ignatius von Loyola, bis er 1976 freigestellt wurde für die Schutzengelbruderschaft Innsbruck. Als der Orden der Regularkanoniker vom heiligen Kreuz 1979 restauriert wurde, legte Pater Wolfgang am 29. Juni 1979 als einer der ersten die feierliche Profeß in dem Orden ab und war der erste Generalprokurator des Ordens. Am 1. Oktober 1983 wurde er zum Prior des Generalatshauses in Rom bestellt und hatte seit Juli 1987 das Amt des Generalvikars und Kanzlers des Ordens inne.

Wolfgang Knupfer verstarb 1991 durch einen Autounfall auf der Strecke Rom zum Mutterkloster St. Petergberg in Silz/Tirol in Österreich. Das Begräbnis fand am 16. Juni statt. Er fand seine letzte Ruhestätte in der Krypta der Schloßkirche von St. Petersberg.

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