Wolfgang Ipolt

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Wolfgang Ipolt (Lic. theol.; * 17. März 1954 in Gotha, DDR) ist Bischof von Görlitz.

Biografie

Wolfgang Ipolt wuchs in der thüringischen Diaspora auf. Er studierte Philosophie und Theologie in Erfurt und schloss das Studium mit dem Lizentiat in Theologie, im Fach Pastoraltheologie mit einer Arbeit über die Katechese in der DDR, ab. Er empfing am 30. Juni 1979 durch den Erfurter Bischof Hugo Aufderbeck im Erfurter Dom die Priesterweihe. Er diente als Kaplan in Worbis, ab 1983-1985 zur Unterstützung der Seelsorge in der Berliner Pfarrei Ss. Corpus Christi, dann in der Pfarrei St. Lorenz in Erfurt. 1989 wurde Wolfgang Ipolt Subregens des Erfurter Regional-Priesterseminares. 1993-2004 war Ipolt Pfarrer in der Nordhäuser Gemeinde "Dom zum heiligen Kreuz". Im Jahre 2001 wurde er durch den Erfurter Bischof Joachim Wanke zum nichtresidierenden Domkapitular des Erfurter Domkapitels ernannt. Im November 2004 wurde er als Nachfolger von Ulrich Werbs zum Regens des Erfurter Regional-Priesterseminares berufen und leitete seitdem das Erfurter Priesterseminar, welche die einzige diözesane Priesterausbildungsstätte im Gebiet der ehemaligen DDR ist. Darüber hinaus lehrte er an der katholischen Fakultät der Universität Erfurt Theologie Spiritualität.

Bischof

Papst Benedikt XVI. ernannte ihn zum Nachfolger von Konrad Zdarsa am 18. Juni 2011 zum Bischof von Görlitz. Sein bischöflicher Wahlspruch heisst: „Odorem notitiae Christi manifestare (Den Duft der Erkenntnis Christi verbreiten - 2 Kor 2,14 EU). Er empfing am 28. August 2011 die Bischofsweihe durch Erzbischof Rainer Maria Woelki in der Kathedrale St. Jakobus]] in Görlitz. Mitkonsekratoren waren der Erfurter Bischof, Joachim Wanke, und der Augsburger Bischof, Konrad Zdarsa. Der Bischof wurde am selben Tag in das Amt eingeführt.

Weblinks


Vorgänger
Konrad Zdarsa
† Bischof von Görlitz
ab 2011
Nachfolger
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