Was bei der Lektüre von Wortlautartikeln der Lehramtstexte zu beachten ist

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Was bei der Lektüre von Wortlautartikeln der Lehramtstexte zu beachten ist

A)
Kathpedia:Richtlinien: Ein Schwerpunkit in der Enzyklopädie Kathpedia sind Lehramtexte in deutscher Übersetzung oder - bei Texten in lateinischer Originalsprache - in der latenischen Urfassung.

B)
Die in der Kathpedia veröffentlichen Lehramtstexte dürfen nicht als offizielle Übersetzungen betrachtet werden, selbst wenn die Quellangaben dies vermuten ließen. Nur die Texte auf der Vatikanseite können als offiziell angesehen werden (Schreiben der Libreria Editrice Vaticana vom 21. Januar 2008).
Copyright: Die Texte des Papstes und der Kirche dürfen verwendet werden, sofern damit keine wirtschaftliche oder manipulatorische Intention verbunden ist.[1]

C)
Der Enzyklopädie-Artikel ist benannt nach dem Incipit des Textes in der Sprache, in der das Dokument als verfasst gilt (Kathpedia:Richtlinien).
Bei lateinischen Texten wird der erste Buchstabe des Incipit groß geschrieben, alle anderen klein; auch göttliche Namen und Hoheitstitel (Christus, Deus, Dominus, Iesus, Pater, Spiritus und Eigennamen (Maria) im jeweiligen Kasus werden groß geschrieben. Wenn das Lehramtsdokument in einer anderen Sprache veröffentlicht wurde, werden die aktuellen Gepflogenheiten der entsprechenden Sprache in der Artikelbezeichnung wie im Texttitel angewandt (z.B. Mit brennender Sorge, Le pelerinage de Lourdes, Tra le sollecitudini). Zum Text des Dokuments in dieser Sprache wird verlinkt, sofern das Schreiben auf der Vatikanseite oder in einer anderen Internetquelle digital zur Verfügung steht. D)
Es werden in der Kathpedia in der Regel kirchlich approbierte Texte (also mit kirchlicher Druckerlaubnis) veröffentlicht; sofern dies nicht möglich ist, werden auch unapprobierte Texte editiert. Das Imprimatur fehlt in diesem Fall. Es kann ein interner Link zu einem Sammelwerk verweisen.

E)
Überschriften sollen zur besseren Erfassung des Inhalts des Schreibens dienen. Die gebotenen Überschriften der Lehramtstexte gehören in der Regel nicht zum Originaldokument. Sie sind bis in das Pontifikat Pauls VI. hinein vom Herausgeber verfasst und dem Dokument beigegeben; falls die Überschriften aus einer anderen Qelle stammen, ist dies angegeben. und sind aus kirchlichen approbierten Werken genommen. Zu diesen - hier häufig benutzten - Quellen gehören die Sammelwerke und Zeitschriften Die katholische Sozialdoktrin in ihrer geschichtlichen Entfaltung, Rundschreiben Leos XIII., Pius' X. und Pius' XI., Herder-Korrespondenz, Heilslehre der Kirche, Die marianischen Weltrundschreiben der Päpste und Soziale Summe Pius' XII.. Es ändert sich dies in den späteren Sammelwerken: Nachkonziliare Dokumentation, Kirchliche Dokumente nach dem Konzil, Wort und Weisung, Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls. Überschriften F)
Kathpedia:Richtlinien: Im Hinblick auf die Schreibweise sind einzelne Wörter behutsame an die neue deutsche Rechtschreibung nach der Rechtschreibreform von 2006 angeglichen (z. B. daß zu dass, bewußt zu bewusst, Schluß zu Schluss etc.).

G)
Bibelstellen werden durch die Abkürzungen der Einheitsübersetzung (Anhang) wiedergegeben (Liste der biblischen Bücher).

H)
Anmerkungen können in den Fließtext integriert oder aber am Ende eines Kapitels oder des Dokuments angegeben sein. Wenn in der verwendeten Quelle (z. B. Relationes in territoriis) nur lateinische Anmerkungen stehen, können auch diese verwendet worden sein. Sind in einer Quelle keine Anmerkungen gegeben, können sie aus einer anderen angegebenen Quelle hinzugefügt worden sein (wie in z. B in Bis saeculari (Wortlaut)), sodass der Text den "Originaldokumenten" besser entspricht. Außerdem können Texte, auch auf der Vatikanseite, verschieden hohe Zahlen von Anmerkungen aufweisen wie z.B. in der Enzyklika Pacem in terris.

I)
Ein päpstliches Dokument wird möglichst genau an die "Originaldokumente" angeglichen. Diese sind aus den ASS oder AAS, den verlinkten Fassungen auf der Vatikanseite d.h. meist die lateinischen Seiten des Vatikans.

J)
Lateinische Sprache (Kirchensprache): Wenn kein deutscher oder englischer Wortlaut zu verlinken ist, wird er teilweise die lateinische Fassung (z. B. aus den AAS) in diese Enzyklopädie aufgenommen. Die lateinische Fassung (auf der Vatikanseite) ist meist die maßgebende, selbst wenn der Text in einer anderen Sprache verfasst wurde. Dies ändert sich langsam, vor allem ab Pius XI.. Die lateinischen Fassungen enthalten jedoch keine Nummerierungen.

K)
Englische Sprache (Weltsprache): Die englische Fassung (auf der Vatikanseite) oder der englische Text (z. B. bei www.papalencyclicals.net) wird verlinkt, da die Englische Sprache die Weltsprache ist und somit "alle" Menschen erreicht werden können. Nach diesen nachweislich verlinkten Texten wird nummeriert, vorzüglich durch die englische Fassung auf der Vatikanseite (die stets eine Nummerierung hat), sodass weltweit einheitlich nummeriert werden kann.

Weblinks

Anmerkungen

  1. Copyright: neues Vatikangesetz zum Schutz der lehramtlichen Texte Kath.net am 31. März 2011
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