Walter Brandmüller

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'''Walter Brandmüller''' (* [[5. Januar]] [[1929]] in Ansbach, Franken) ist deutscher [[Kirchengeschichte|Kirchenhistoriker]] und  [[Kardinal]]. Er ist [[Priester]] im [[Erzbistum Bamberg]], zudem [[Domkapitular]] an der [[Patriarchalbasilika]] [[Petersdom|St. Peter im Vatikan]].
 
'''Walter Brandmüller''' (* [[5. Januar]] [[1929]] in Ansbach, Franken) ist deutscher [[Kirchengeschichte|Kirchenhistoriker]] und  [[Kardinal]]. Er ist [[Priester]] im [[Erzbistum Bamberg]], zudem [[Domkapitular]] an der [[Patriarchalbasilika]] [[Petersdom|St. Peter im Vatikan]].
  
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* Das eigentlich Katholische. Profil und Identität, Grenzen des [[Pluralismus]], [[MM Verlag]] Aachen 1997, ISBN 3-928272-59-4
 
* Das eigentlich Katholische. Profil und Identität, Grenzen des [[Pluralismus]], [[MM Verlag]] Aachen 1997, ISBN 3-928272-59-4
 
* [[Christus]] in den [[Sakrament]]en der [[Kirche]]. [[MM Verlag]] Aachen 1998, ISBN 3-928272-04-7
 
* [[Christus]] in den [[Sakrament]]en der [[Kirche]]. [[MM Verlag]] Aachen 1998, ISBN 3-928272-04-7
* Das Konzil von Konstanz 1414-1418. [[Schöningh Verlag]] Paderborn. - Bd. 1: Bis zur Abreise Sigismunds nach Narbonne, 2. Aufl. 1999, ISBN 3-506-74698-7. - Bd. 2: Bis zum Konzilsende, 1997, ISBN 3-506-74691-X
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* Das [[Konzil von Konstanz]] 1414-1418. [[Schöningh Verlag]] Paderborn. - Bd. 1: Bis zur Abreise Sigismunds nach Narbonne, 2. Aufl. 1999, ISBN 3-506-74698-7. - Bd. 2: Bis zum Konzilsende, 1997, ISBN 3-506-74691-X
 
* [[Habilitationsschrift]]: Das Konzil von Pavia-Siena 1423-1424. [[Schöningh Verlag]] Paderborn 2002, ISBN 3-506-74675-8.
 
* [[Habilitationsschrift]]: Das Konzil von Pavia-Siena 1423-1424. [[Schöningh Verlag]] Paderborn 2002, ISBN 3-506-74675-8.
 
* Holocaust in der Slowakei und Katholische Kirche. Schmidt  Verlag Neustadt a. d. Aisch 2003 (216 Seiten, ISBN 3-87707-608-4).
 
* Holocaust in der Slowakei und Katholische Kirche. Schmidt  Verlag Neustadt a. d. Aisch 2003 (216 Seiten, ISBN 3-87707-608-4).
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* Licht und Schatten. [[Sankt Ulrich Verlag]] Augsburg 2007, ISBN 3-936484-99-6
 
* Licht und Schatten. [[Sankt Ulrich Verlag]] Augsburg 2007, ISBN 3-936484-99-6
 
* Brandmüller / Ingo Langner: „Vernünftig glauben. Ein Gespräch über [[Atheismus]]“ - mit einem Vorwort von Richard Wagner. [[Fe-Medienverlag]] 2010 (ISBN 978-3-86357-000-2).
 
* Brandmüller / Ingo Langner: „Vernünftig glauben. Ein Gespräch über [[Atheismus]]“ - mit einem Vorwort von Richard Wagner. [[Fe-Medienverlag]] 2010 (ISBN 978-3-86357-000-2).
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==[[Theologische Sommerakademie Augsburg|Theologische Sommerakademie Dießen]]==
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* (Hrsg.): Qumran und die Evangelien (Berichtband der 1. theol. Sommerakademie 1993) [[Michael Müller Verlag]] Aachen 1994 (ISBN 978-3-928272-36-5).
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* (Hrsg.): Wer ist Jesus Christus? (Berichtband der 2. theol. Sommerakademie 1994) [[Michael Müller Verlag]] Aachen 1995 (ISBN 978-3-928272-44-6).
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* (Hrsg.): Mysterium Kirche - Sozialkonzern oder Stiftung Christi? (Berichtband der 3. theol. Sommerakademie 1995) [[Michael Müller Verlag]] Aachen 1996 (ISBN 978-3-928272-48-9).
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* (Hrsg.): Das eigentlich Katholische (Berichtband der 4. theol. Sommerakademie 1996) [[Michael Müller Verlag]] Aachen 1997 (ISBN 978-3-928272-59-4).
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* (Hrsg.): [[Christus]] in den [[Sakrament]]en der Kirche (Berichtband der 5. theol. Sommerakademie 1997) [[Michael Müller Verlag]] Aachen 1998 (ISBN 978-3-928272-04-7).
  
 
==[[Internationale Theologische Sommerakademie Aigen]]==
 
==[[Internationale Theologische Sommerakademie Aigen]]==

Version vom 15. Januar 2011, 22:25 Uhr

Walter Brandmüller (* 5. Januar 1929 in Ansbach, Franken) ist deutscher Kirchenhistoriker und Kardinal. Er ist Priester im Erzbistum Bamberg, zudem Domkapitular an der Patriarchalbasilika St. Peter im Vatikan.

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Walter Brandmüller wurde als Sohn eines Offiziers geboren. Er studierte in Bamberg und München. Er empfing am 26. Juli 1953 durch Erzbischof Joseph Otto Kolb die Priesterweihe. 1957 ist er Privatdozent in München. Er promovierte 1963 an der Universität München und habilitierte sich dort 1967 mit einer Abhandlung über das Konzil von Pavia-Siena. Seit der Habilitation liegt der Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit auf der Konziliengeschichte. 1964 lehrte er als Professor in Dillingen und ab 1970 bis zu seiner Emeritierung 1997 als Ordinarius für Neuere und Mittelalterliche Kirchengeschichte an der Universität Augsburg. Er ist Mitbegründer und Herausgeber der Zeitschrift Annuarium historiae conciliorum (Paderborn, seit 1969, mit einigen Supplementen) und der Serie "Konziliengeschichte" (2 Reihen, seit 1979, bislang 37 Bände).

Mitarbeiter der Römischen Kurie

Er ist seit 1981 Mitglied der Päpstlichen Kommission der historischen Wissenschaften, seit 4. Juni 1998 Präsident des Päpstlichen Kommission für Geschichtswissenschaft ("Comitato di Scienze Storiche": PCSS) in Rom sowie Präsident der Internationalen Kommission für vergleichende Kirchengeschichte. In diesen Funktionen koordiniert er die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen Historiker- und Wissenschaftsakademien, die sich mit kirchengeschichtlichen Themen beschäftigen. Er hält Vorträge am Institut für Universalgeschichte der Russischen Akademie der Wissenschaften in Moskau, an der Accademia Nazionale dei Lincei ("Akademie der Luchse", zu deren Vorgängerinstitution bereits Galileo Galilei gehörte) in Rom und am Deutschen Historischen Institut in Paris. Am 17. Juli 1983 verlieh ihm Papst Johannes Paul II. den Titel Päpstlicher Ehrenprälat. Unter Brandmüllers Leitung beteiligte sich die Geschichtskommission unter anderem an vatikaninternen Debatten um die historische Vergebungsbitte des Papstes im Jahr 2000 und an der Aufarbeitung der Geschichte der Kreuzzüge. Zudem beschäftigte er sich mit der Rolle der Kirche in der NS-Zeit und dem Pontifikat von Pius XII.. Als Präsident des Päpstlichen Kommission für Geschichtswissenschaft wurde er am 3. Dezember 2009 von Bernard Ardura abgelöst. Seit April 2006 ist Brandmüller Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.A.V. Capitolina Rom im CV.

Bischof und Kardinal

Walter Brandmüller wurde durch Papst Benedikt XVI. zum Titularerzbischof von Cesarea di Mauretania ernannt. Er empfing am 13. November die Bischofsweihe. Als erster Konsekrator vollzog die Weihe der Archivar und Bibliothekar der Heiligen Römischen Kirche, Kardinal Raffaele Farina. Mitkonsekratoren sind der Kurienerzbischof und frühere Apostolische Nuntius Giuseppe De Andrea und der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick. Dieser übergab dem Neugeweihten den Bischofsstab, den der damalige Bamberger Erzbischof Joseph Otto Kolb im Jahre 1953 bei der Priesterweihe von Walter Brandmüller benutzte. Die Weihe fand in der Kirche der deutschsprachigen Katholiken in Rom „Santa Maria dell’Anima“ statt. Papst Benedikt XVI. nahm ihn am 20. November 2010 in seinem dritten ordentlichen Konsistorium ins Kardinalskollegium auf. Er erhielt die Diakonie »San Giulialno dei Fiamminghi.

Werke

Theologische Sommerakademie Dießen

Internationale Theologische Sommerakademie Aigen

Weblinks

Meine Werkzeuge