Unmäßigkeit

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Die sieben
Hauptsünden

Unmäßigkeit (lat. gula) ist die heute gebräuchliche Bezeichnung des älteren Begriffes der Völlerei. Heute tragen die Medien eine immer mehr verstärkte Verantwortung, da sie für die Willensbildung der Menschen eine nicht unerhebliche Rolle spielen.

Durch fehlende Abgrenzung kann jedes menschliche Verhalten unmäßig ausarten. Die Problemstellung ergibt sich dabei aus der mangelnden Selbstkontrolle, die dem Einzelnen Positives durch ständige Wiederholung in Negatives umkehrt. Der Suchtcharakter ist immanent. Auch die Umwelt spielt eine Rolle, da normatives Verhalten dort seinen Ausgang nimmt. Bereits in jungen Jahren ist der Mensch auf Grund der Erbsünde anfällig für Unmäßigkeit.

In den letzten Jahren tritt in den westlichen Ländern der Begriff der "Spaßgesellschaft" immer mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Indiz ist eine ausgeprägte Feierkultur ohne Berücksichtigung der Verantwortung. Dieser Gier muss entgegengewirkt werden, um bewusstseinsverändernden Strömungen Einhalt zu gebieten.

Inhaltsverzeichnis

Gewissenserforschung

Mangelnde Medienkompetenz führt zu einer Reizüberflutung mit bisher unabsehbaren Folgen. Die Gewissenserforschung ist dabei unerlässlich, um unmäßigem Tun Einhalt zu gebieten. Die Geschwindigkeitsüberschreitung kann unter Umständen als schwere Sünde angesehen werden.

Kinder

Habe ich Maß gehalten im Essen, Trinken, Rauchen, Tanzen? War ich genusssüchtig - naschhaft? - gierig? Welche Rolle spielen für mich der Fernseher, Computerspiele, das Internet...? (nach P. Martin Ramm "Beicht-Büchlein")

Literatur

  • Meves, Christa: Manipulierte Masslosigkeit. Psychische Gefahren im technisierten Leben, Herder 1971, ISBN 3451019019

Weblinks

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