Theologie

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'''Theologie''' ("Rede von [[Gott]]") ist die Lehre von [[Gott]] und den göttlichen Dingen anhand der [[übernatürlich]] göttlichen [[Offenbarung]] der [[Heiligen Schrift]] und dem Wehen des [[Heiligen Geist]]es in der [[Tradition]] der [[Kirchengeschichte]]. Die Theologie befasst sich [[Wissenschaft|systematisch]] mit den Grundlagen der durch Gott geschenkten [[Erkenntnis]]se. Deshalb wird sie auch '''Systematische Theologie''' genannt. Nach der bekannten [[Definition]] des heiligen Anselm ist Theologie "[[Glaube]], der verstehen will" ("fides quaerens intellectum").
 
'''Theologie''' ("Rede von [[Gott]]") ist die Lehre von [[Gott]] und den göttlichen Dingen anhand der [[übernatürlich]] göttlichen [[Offenbarung]] der [[Heiligen Schrift]] und dem Wehen des [[Heiligen Geist]]es in der [[Tradition]] der [[Kirchengeschichte]]. Die Theologie befasst sich [[Wissenschaft|systematisch]] mit den Grundlagen der durch Gott geschenkten [[Erkenntnis]]se. Deshalb wird sie auch '''Systematische Theologie''' genannt. Nach der bekannten [[Definition]] des heiligen Anselm ist Theologie "[[Glaube]], der verstehen will" ("fides quaerens intellectum").
  
Die natürliche Gotteslehre der [[Theodizee]] dagegen, erringt ihr Wissen aus der natürlichen Offenbarung Gottes in der [[Schöpfung]], mit alleiniger Hilfe des menschlichen [[Verstand]]es.
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Die natürliche Gotteslehre der [[Theodizee]] dagegen, erringt ihr Wissen aus der natürlichen Offenbarung Gottes in der [[Schöpfung]], mit alleiniger Hilfe der menschlichen [[Vernunft]] (→ [[Enzyklika]] ''[[Fides et ratio]]'' [Glaube und Vernunft]).
  
 
==[[Einteilung]]==
 
==[[Einteilung]]==

Version vom 18. Februar 2019, 16:45 Uhr

Theologie ("Rede von Gott") ist die Lehre von Gott und den göttlichen Dingen anhand der übernatürlich göttlichen Offenbarung der Heiligen Schrift und dem Wehen des Heiligen Geistes in der Tradition der Kirchengeschichte. Die Theologie befasst sich systematisch mit den Grundlagen der durch Gott geschenkten Erkenntnisse. Deshalb wird sie auch Systematische Theologie genannt. Nach der bekannten Definition des heiligen Anselm ist Theologie "Glaube, der verstehen will" ("fides quaerens intellectum").

Die natürliche Gotteslehre der Theodizee dagegen, erringt ihr Wissen aus der natürlichen Offenbarung Gottes in der Schöpfung, mit alleiniger Hilfe der menschlichen Vernunft (→ Enzyklika Fides et ratio [Glaube und Vernunft]).

Inhaltsverzeichnis

Einteilung

Man kann die Theologie in vier Bereiche einteilen:

Biblische Theologie

Altes Testament
Neues Testament)

Historische Theologie

Kirchengeschichte
Patrologie

Theoretisch (Systematische) Theologie

Fundamentaltheologie
Dogmatik
Moraltheologie
Christliche Gesellschaftslehre

Praktische Theologie

Kirchenrecht
Pastoraltheologie
Liturgiewissenschaft, (Christliche Kunst)
Katechetik
Missiologie
Aszetik (Christliches Leben)
Ökumenismus
Religionswissenschaft, Sekten
Christliche Gesellschaftslehre

Geschichtliches

Da man seit dem 17. Jahrhundert zwischen Dogma, als theologische Norm des Denkens, und Sittengesetz, als theologische Norm des HandeIns, unterschied, hat man als Gegenstand der Dogmatik nicht mehr alle Offenbarungslehren betrachtet, sondern nur jene, die theoretischer Natur sind.[1]

Herkunft der Prinzipien

Die Theologie empfängt ihre Prinzipien nicht von andern Wissenschaften, sondern unmittelbar von Gott vermittels der Offenbarung. Denn diese stehen nicht höher, sondern sie bedient sich derselben, da diese niederer stehen und Dienerinnen sind (vgl. Thomas von Aquin, Summa theologica p. I, q. I, a. 5 ad 2)

Zitat

Literatur

siehe: Theologe

Weblinks

Anmerkungen

  1. Engelbert Krebs in: LThK 1. Auflage, Band 2, Artikel Dogmatik, Sp. 364.
  2. aus: Benedikt XVI. Letzte Gespräche mit Peter Seewald, Droemer Verlag 2016, Vorwort, S. 12.
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