Taufe des Herrn

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Die Kirche feiert am Sonntag nach Epiphanie das Fest der Taufe des Herrn. Sie schließt mit diesem Herren-Fest die Weihnachtszeit ab und beginnt den Jahreskreis.

Geschichte

Das Fest wurde vor der Liturgiereform 1970 an Epiphanie begangen, an dem drei biblischen Festgeheimnissen gedacht wurde: der Anbetung der Weisen (vgl. 2, 1-12), der Hochzeit zu Kana (vgl. 2,1,12) und der Taufe des Herrn (vgl. Mt 3,13-17).

Das Ereignis in der Bibel

Das Fest "Taufe des Herrn" erinnert an die Taufe Jesu durch Johannes den Täufer im Jordan (Mk 1,9-11; Mt 3,13-17; Lk 3,21-22; 1 Joh 5,1-9). An ihr offenbarte sich der Heilige Geist, indem er einer Taube gleich, auf Christus herabkam. Dabei erscholl die Stimme des Vaters, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich mein Wohlgefallen habe.

Präfation am Fest der Taufe Jesu

Die Offenbarung des Geheimnisses Jesu am Jordan
In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, allmächtiger Vater, zu danken und Deine Größe zu preisen. Denn bei der Taufe im Jordan offenbarst Du das Geheimnis Deines Sohnes durch wunderbare Zeichen: Die Stimme vom Himmel verkündet ihn als Deinen geliebten Sohn, der auf Erden erschienen ist, als Dein ewiges Wort, das unter uns Menschen wohnt. Der Geist schwebt über ihm in Gestalt einer Taube und bezeugt ihn als Deinen Knecht, den Du gesalbt hast, den Armen die Botschaft der Freude zu bringen. Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und Mächten und mit all den Scharen des Himmlischen Heeres den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig, Heilig, Heilig, ...

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