Stephanus (Erzmärtyrer)

Aus Kathpedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diakon und Erzmärtyrer Stephanus

Stephanus (* um 1 n.Chr. ; † 36/40 n. Chr.) gilt als der erste christliche Märtyrer. Er war einer von sieben Diakonen der Urgemeinde in Jerusalem, die gewählt wurden, um die Apostel in ihrer Sorge für die anwachsende Christengemeinde zu unterstützen. Ihre Hauptaufgabe sollte der Tischdienst, also auch die Armenspeisung sein, doch zeigt sich am Beispiel des Stephanus, dass auch die Predigt ein wichtiger Bestandteil der Arbeit gewesen sein muss.

Biografie

Stephanus war vermutlich ein gebürtiger Grieche, er steht für die Vertreter der Heidenchristen, die damals gegenüber den zu Christen gewordenen Juden die zweite Gruppe innerhalb der christlichen Gemeinde bildeten. Er war ein guter Prediger, der sich bei den Juden schnell unbeliebt machte und mit dem Vorwurf der Gotteslästerung vor den Hohen Rat gebracht wurde. Dort erschien den Anwesenden sein Gesicht wie das eines Engels, er hielt eine Rede, an deren Ende er den Himmel offen und den Menschensohn zur Rechten Gottes sah. Das war der Anlass, ihn zu steinigen. Sterbend betete Stephanus für seine Feinde. Seine Reliquien wurden auf den Zion und später nach Konstantinopel gebracht. In der Kunst wird er meist im Gewand eines Diakon und mit einem Buch und Steinen als Zeichen seines Todes dargestellt.

Die römisch-katholische Kirche begeht sein liturgisches Fest am 26. Dezember.

Gotteshäuser zu Ehren St. Stephan

Weblinks

Meine Werkzeuge