Stefan Meetschen

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Dr. Stefan Meetschen

Stefan Meetschen (Dr.; 1969 in Duisburg) ist Journalist und Autor.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Stefan Meetschen wuchs in Wesel am Niederrhein auf. Nach dem Abitur machte er das Diplom der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin. Er promovierte mit einer Dissertation über den polnischen Filmregisseur Krzysztof Kieślowski an der Warschauer Hochschule für Sozialpsychologie.

Bereits während des Studiums war Stefan Meetschen als Journalist tätig und verfasste Hörspiele für verschiedene Radiosender, u.a. für den Hessischen Rundfunk in Frankfurt a. M. Im Jahre 2002 erhielt er ein Literatur-Stipendium der Stiftung Preussische Seehandlung Berlin.

Stefan Meetschen lebt in seinem Haus bei Warschau und verfasst regelmäßig Artikel und Essays für Zeitungen in Deutschland und Polen. Er ist Kultur-Korrespondent für Die Tagespost und Kolumnist bei der Warschauer Zeitschrift Idziemy ("Z dystansu"). 2013 wurde er als erster Deutscher in den Ritterorden von Johannes Paul II. (Zakon Rycerzy Jana Pawła II) aufgenommen.

Rezeption seiner Werke

Sein Roman „Requiem für einen Freund” wurde im Herbst 2004 als Buchtipp in der Rheinischen Post vorgestellt. Die in Würzburg erscheinende Die Tagespost schrieb über den Roman: „Der Ausdruck latenter Spannung schärft das Profil der Personen und hinterlässt nach dem Lesen das Gefühl einer magischen Realität, der kein Ereignis und niemand verloren geht, trotz aller Gefahren und Geheimnisse des Alltags.” Auch Meetschens zweiter, im Jahr 2009 veröffentlichter Roman „Guten Tag” stieß bei den Lesern auf positive Resonanz. „Der Autor erzeugt darin ein gelungenes Bild von den Verhältnissen und Stimmungen in einer Großredaktion”, schrieb der Rezensent der Berliner Literaturkritik. „Meetschens mit großer Leichtigkeit daherkommender Stil und sein lakonischer Grundton machen die Lektüre des Textes zu einem kurzweiligen Vergnügen.“

Für Aufsehen sorgte Meetschen 2009 mit dem Essay "Europa ohne Christus?", in welchem er die ablehnende Haltung vieler Europäer gegenüber der eigenen, vom Christentum geprägten Kultur als "Christianophobie" bezeichnete. Der Chefredakteur der katholischen Monatszeitschrift Der Fels und Vorsitzende des Forum Deutscher Katholiken, Hubert Gindert, schrieb dazu: „Meetschen nennt die Bewegungen, zeigt die Methoden und die Themen auf, wo sich diese Christianophobie heute austobt. Im Schlusskapitel gibt der Autor die Strategien an, die denen auf beruflicher spiritueller und privater Ebene zur Verfügung stehen, die den Kampf für ein christlich geprägtes Europa noch nicht aufgegeben haben. Meetschen bringt viele, scheinbar isolierte Vorkommnisse in einen größeren Verstehenszusammenhang. Empfehlenswert."

Der Theologe Stefan Hartmann lobte in seiner Rezension im "Klerusblatt" Meetschens Buch "Digitale Spiritualität" (2012), weil der Autor darin "sehr konkret Chancen und Gefahren der neuen Medienwelt für den Menschen und seine menschlichen Beziehungen, aber auch sein spirituelles Gottesverhältnis" schildere. Es handele sich um eine "kompetente und spannend zu lesende "Betriebsanleitung" mit praktischen zehn Geboten für den richtigen Umgang mit Medien im digitalen Zeitalter". Als "geradezu subversiv" bezeichnete der Kulturjournalist Alexander Kissler Meetschens im Buch enthaltenen Aufruf, dem Netz eine Seele zu geben. Das Buch "Digitale Spiritualität" sei "hochaktuell und sehr bedenkenswert".

Werke

Fiktion

Non-Fiktion

Übersetzungen

  • Geheimnis des Glaubens. Betrachtungen zur Eucharistie. Von Tadeusz Dajczer. Patris Verlag 2012 (211 Seiten; Originaltitel: Tajemnica Wiary; ISBN 978-3-87620-356-0).
  • Darum ist er heilig. Der wahre Johannes Paul II.: Erzählt aus der Sicht seines Postulators im Seligsprechungsprozess. Von Sławomir Oder und Saverio Gaeta. Fe-Medienverlag 2014 (176 Seiten; zus. mit Anna Meetschen; Originaltitel: Perché è santo. Il vero Giovanni Paolo II raccontato dal postulatore della causa di beatificazione; ISBN 978-3-86357-076-7).
  • Ich bin ganz in Gottes Hand. Persönliche Notizen 1962-2003. Von Johannes Paul II. Herder-Verlag 2014 (480 Seiten; zus. mit Anna Meetschen; Originaltitel: Jestem bardzo w rękach Bożych. Notatki osobiste 1962-2003; ISBN 978-3-451-31333-2).

Weblinks

Anmerkungen

  1. Buchvorstellung von Monika Metternich
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