Säkularisation

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Unter Säkularisation versteht man die Aufhebung der weltlichen Herrschaft kirchlicher Institutionen. Im Mittelalter waren zahlreiche Bistümer, Stifte und Klöster durch Schenkungen an Territorialbesitz gekommen. Der überwiegende Anteil der Säkularisationen fand im 16. Jahrhundert, ausgelöst durch die Reformation, sowie von 1803 bis 1806 statt, ausgelöst durch den Reichsdeputationshauptschluss. Kirchlicher Besitz fiel in den Besitz weltlicher Fürstentümer, die damit auch für die Finanzierung der Kirchen und des Klerus verantwortlich wurden.

Vom Begriff Säkularisation sind die Begriffe Säkularismus und Säkularisierung zu unterscheiden.