Renato Corti

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Bischof Renato Corti

Renato Corti (* 1. März 1936 in Galbiate, Italien) ist emeritierter Bischof von Navarra und Kardinal.[1]

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Renato Corti wurde in der Provinz Lecco, Diözese Mailand, geboren. Er wurde am 28. Juni 1959 vom damaligen Mailander Erzbischof Giovanni Battista Montini zum Priester geweiht. Er war Pfarrvikar in Caronno Pertusella (in der Provinz Varese) und Spiritual des Priesterseminars von Saranno, bis ihn 1980 Erzbischof Carlo Maria Martini in Mailand als Generalvikar einsetzte.

Bischof

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn am 30. April 1981 zum Weihbischof von Mailand und Titlarbischof von Zallata. Die Bischofsweihe empfing er am 6. Juni 1981 durch den Hauptkonsekrator Erzbischof Carlo Maria Martini. Mitkonsekratoren waren die Bischöfe Libero Tresoldi und Bernardo Citterio. Am 19. Dezember 1990 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof der Diözese Novara (im Piemont). Am 19. November 2011 nahm Papst Benedikt XVI. sein Rücktrittsgesuch aus Altersgründen an.

Msgr. Corti war von 1995 bis 2005 Vizepräsident der italienischen Bischofskonferenz und predigte 2005 zu den Exerzitien für die vatikanische Kurie, die letzten an denen der heilige Johannes Paul II. teilnahm. Im Auftrag von Papst Franziskus schrieb Msgr. Corti im Jahre 2015 die Meditationen für den traditionellen Kreuzweg am Karfreitag beim Kolosseum in Rom.

Im Laufe des Konsistoriums am 19. November 2016 erhielt er den Kardinalspurpur von Papst Franziskus. Er wurde Kardinalspriester mit der Titelkirche San Giovanni a Porta Latina.[2]

Weblinks

Anmerkungen

  1. Der Bischof emeritus von Novara, Msgr. Renato Corti, wird Kardinal Zenit am 26. Oktober 2016.
  2. Kathtube-logo.jpg Konsistorium 2016 in voller Länge mit deutscher Übersetzung - CTV (Kathtube am 19. November 2016) (Länge: 56:51 Min.).
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