Raimund von Peñafort

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Raimund von Peñafort OP (* 1175; † 6. Januar 1275) war Priester und ist ein Heiliger unser Mutter Kirche.

Biografie

Raimund von Peñafort entstammte einer vornehmen Familie und erhielt in seiner Jugend eine vorzügliche Ausbildung in Bologna und Barcelona. Nachdem er bereits vorher schon längere Zeit Priester gewesen war, trat er im Alter von etwa 55 Jahren dem neu gegründeten Dominikanerorden bei. Petrus Noaskus, der Begründer des Mercedarierordens bat ihn für seine Gemeinschaft die Statuten zu erarbeiten. Später sollte er dieses auch für seinen eigenen Orden tun.

Von Papst Gregor IX. wurde er als Beichtvater und Berater nach Rom geholt. In dieser Zeit stand er nicht nur dem Papst treu und behilflich zur Seite, sondern er verfasste auch wichtige Schriften, in denen zum Beispiel klare Anweisungen für Beichtväter zu lesen sind.

Raimund lag besonders die Bekehrung der Mauren und Juden in Spanien am Herzen. Zu diesem Zweck führte er in mehreren Klöstern Unterricht in der orientalischen und der hebräischen Sprache ein.

Mit ungefähr 100 Jahren starb der dritte Ordensgeneral des Dominikanerordens am 6. Januar 1275. Er wurde 1601 heilig gesprochen.

Patron

  • der Stadt Barcelona
  • des Königreich Navarras
  • der Kirchenrechtsgelehrten

Summa contra gentiles

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