Paramente

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Paramente sind die bei der Liturgie und im Kirchenraum verwendeten Textilien.

Als Paramente im engeren Sinn versteht man die Liturgische Kleidung von Klerikern und auch von anderen liturgischen Diensten wie Ministranten, Kantoren oder der Choralschola beim Gottesdienst. Die Ausstattung von Altar, Tabernakel und Kelch mit Wäsche (Altartuch, Korporale, Kelchtuch usw.) wird ebenfalls zu den Paramenten gerechnet.

In einem weiteren Sinn sind auch Schmucktücher wie Antependien, Altardecken und Wandbehänge Paramente.

Weiße Paramente sind traditionell aus Leinen[1]. Für liturgische Kleidung und Schmucktücher werden oft kostbare Stoffe verwendet, viele - vor allem historische - Paramente weisen kunstvolle Stickereien und aufwändige Applikationen auf.[2] Die Wissenschaft, die sich mit der Geschichte und liturgischen Funktion von Paramenten befasst, heißt "Paramentik".

Die Amtstracht von Klerikern, etwa die Soutane, und das Ordensgewand von Mönchen und Nonnen gehören nicht zu den Paramenten.

Literatur

Anmerkungen

  1. Offb 19,8 EU: "Das Leinen bedeutet die gerechten Taten der Heiligen."
  2. LThK 3. Aufl., Bd. 7, Sp. 1373.
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