Péter Erdö

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Kardinal Erdö - Mariazell - 20. Juni 2006

Péter Kardinal Erdö (* 25. Juni 1952 in Budapest) ist Erzbischof von Esztergom-Budapest, Primas von Ungarn, Vorsitzender der Ungarischen Bischofskonferenz und Vorsitzender des Rats der EU-Bischofskonferenzen.

Biografie

Péter Erdö studierte Theologie und Philosophie in Esztergom, Budapest und Rom. Er promovierte in der Theologie und im Kanonischen Recht. Erdö wurde am 18. Juni 1975 zum Priester geweiht. Anschließend war er als Kaplan in Dorog tätig. Von 1977 bis 1980 absolvierte Erdö weitere Studien in Rom. Anschließend war als Theologieprofessor am Seminar von Esztergom tätig. Es folgten Gastvorlesungen an einigen ausländischen Fakultäten. Ab 1988 unterrichte Erdö an der Theologischen Fakultät der Katholischen Péter-Pázmány-Universität in Budapest. Von 1998 bis 2003 ist auch Rektor.

1999 wird Péter Erdö zum Titularbischof von Puppi und Weihbischof in Székesfehérvár ernannt. 2003 folgte die Ernennung zum Erzbischof von Esztergom-Budapest und damit automatisch Primas von Ungarn. Am 28. September 2003 wird er von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt. Seine Titelkirche ist die Kirche Santa Balbina in Rom. Im November 2003 wird Erdö auch zum Mitglied des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten (PCI) und der Kongregation für das katholische Bildungswesen ernannt.

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Vorgänger
Lásló Kardinal Paskai
‡ Erzbischof von Esztergom-Budapest
2003 -
Nachfolger
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