Päpstliches Werk für geistliche Berufe

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Päpstliches Werk für geistliche Berufe (PWB) werden die zusammengelegten Werke des "Päpstlichen Werkes für Priesterberufe" (PWO) und "Päpstliches Werk für Ordensberufe" (PWO) genannt.

Dahinter verbirgt sich eine Gemeinschaft von Beterinnen und Beter, denen die Berufe in der Kirche am Herzen liegen. Um den Auftrag Jesu „Bittet den Herrn der Ernte Arbeiter für seine Ernte auszusenden“ (Mt 9,38) in die Tat umzusetzen, haben sich Frauen und Männer im PWB zusammengeschlossen. Das PWB besteht in nahezu allen deutschen Bistümern und zählt einige hunderttausend Mitglieder.

Geschichte

Pius XI.

  • 12. Juni 1926 Auf Initiative der Herzogin von Sachsen Prinzessin Maria Immaculata wird das „Frauenhilfswerk für Priesterberufe“ in Freiburg gegründet.
  • Ein monatlicher Gebetstag für geistliche Berufe wird erstmals in Berlin begangen und breitet sich bald in der Weltkirche aus (Sel. Domprobst Bernhard Lichtenberg u. P. Paschalis Schmid SDS)
  • 1939 Das Priesterhilfswerk wird von den Nationalsozialisten verboten.

Pius XII.

  • 4. November 1941 Motu proprio Cum nobis über die Errichtung des "Päpstlichen Werkes für Priesterberufe"(PWB) bei der Kongregation für die Seminarien und Universitäten und ihr unterstellt (AAS 33 [1941] 479). Es ist eine weltweite Organisation.
  • 8. September 1943 Kongregation für die Seminarien und Universitäten: Statuten und Normen des Päpstlichen Werkes für Priesterberufe.
  • 11. Februar 1955 Motu proprio „Cum supremae" über das Päpstliche Werk der Ordensberufe (AAS 47 (1955) 266; mit den zugehörigen „Statuten und Normen", herausgegeben von der Kongregation für die Ordensleute ((A.A.S. 47 (1955) 298-301).
  • 1955 Papst Pius XII. gründet das "Päpstliche Werk für Ordensberufe" (durch ein Motu proprio verkündet). Das Werk hat den Zentralsitz bei der Ritenkongregation in Rom. Religiöse Orden und Kongregationen, Klöster und einzelne Ordensniederlassungen, kirchliche Kollegien, katholische Sodalitäten, Geistliche wie Laien können ihm beitreten. Das Werk ist dem Schutz der Heiligen Familie von Nazareth besonders empfohlen. Es soll mit entsprechenden geeigneten Mitteln der Förderung von Ordensberufen dienen, und zwar durch Publikationen, Predigten, durch Werke der geistigen Barmherzigkeit, wie auch Abstinenz und Fasten an den Vigiltagen vor Mariä Himmelfahrt oder Weihnachten, ferner durch besonders tägliches Gebet, durch die Feier der Tage der Ordensberufe oder durch Aufopferung der Leiden und Sorgen der Kranken an hierfür bestimmten Opfertagen.

Johannes XXIII.

  • 1. Oktober 1960 Kongregation für die Seminarien und Universitäten, Instruktion „La preminente“ für das Werk der Katholischen Aktion zur Förderung von Priesterberufen.

Paul VI.

  • 1964 führt Papst Paul VI. den alljährlichen „Welttag für die Berufungen“ ein und legt ihn auf den Vierten Ostersonntag, den Gut-Hirten-Sonntag.
  • Im Jahre 1965 legte Papst Paul VI. beide Werke zum „Päpstlichen Werk für geistliche Berufe zusammen“, wobei die bereits geläufige Abkürzung „PWB“ beibehalten wurde.
  • 1967 Die Deutsche Bischofskonferenz errichtet in Freiburg eine nationale Arbeitsstelle des Päpstlichen Werkes für geistliche Berufe in Deutschland.
  • 1968 Das PWB erhält den Auftrag, die Förderung der geistlichen Berufe systematisch zu planen, die Verantwortung dafür im ganzen Gottesvolk anzuregen und die einzelnen Initiativen zu koordinieren. Dafür wurde in jedem Bistum eine Diözesanstelle „Berufe der Kirche“ errichtet, die jungen Menschen bei der Suche nach ihrer Berufung hilft. Die Sorge galt nun der Weckung und Förderung von Priesterberufen, dem gottgeweihtem Leben und schließlich allen pastoralen Berufen in der Kirche.
  • 1970 Die Arbeitsstelle wird in Deutschland umbenannt in „Informationszentrum für Berufe der Kirche“ (IBK), um die Einbeziehung der pastoralen Laienberufe in der Kirche zum Ausdruck zu bringen.

Johannes Paul II.

Benedikt XVI.

siehe auch: Weltgebetstag zur Heiligung der Priester, Welttag für geistliche Berufungen

Weblinks

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