Ordinarium

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Als Ordinarium (lateinisch: „das Regelmäßige, stets Wiederkehrende“) werden die in jedem Gottesdienst gleichbleibenden Elemente bezeichnet, im Unterschied zum Proprium, welches die mit dem Kirchenjahr oder Anlass wechselnden Stücke umfasst.

In der heiligen Messe gehören zum Ordinarium:

Das II. Vatikanum bestimmte in der Liturgiekonstitution Sacrosanctum concilium, dass die Gläubigen neben dem gebührender Raum, den die Muttersprache einnehmen solle, auch befähigt werden sollen, die ihnen zukommenden Teile des Mess-Ordinariums lateinisch miteinander zu singen oder zu beten.[1]

In fast allen musikalischen Kompositionen zur Messe werden die einzelnen Stücke gemäß dem Mess-Ordinarium geordnet. In einigen Requiem-Vertonungen werden auch einzelne Texte des Propriums der Exsequien mit vertont, etwa der Introitus, das Dies irae oder Teile dieser Sequenz, das Offertorium Domine Jesu Christe, die Communio oder der Gesang In paradisum auf dem Gang zum Grab.

Weblinks

Anmerkungen

  1. SC 54.
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