November

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Deutscher Regionalkalender
Allgemeiner Römischer Kalender

Der November ist der elfte Monat des Jahres. Der Name kommt von lateinisch novem "neun", da der November im alten römischen Kalender der neunte Monat war. Der altdeutsche Monatsname lautete Neblung. Der November ist den Verstorbenen, d.h. der leidenden Seelen im Prozess ihrer Läuterung gewidmet (vgl. Prope adsunt dies).

Der November beginnt mit Allerheiligen, dem Fest der Glieder der triumphierenden Kirche am Geheimnisvollen Leib Christi. In diesem Monat wird besonders der Verstorbenen gedacht.

Das Liturgische Jahr endet am letzten oder vorletzten Sonntag im November mit dem Christkönigsfest. Eine Woche später, Ende November oder Anfang Dezember, beginnt das neue Kirchenjahr mit dem 1. Advent.

Eine Besonderheit dieses Monats ist es, dass vom 1. bis zum 8. Tag ein vollkommener Ablass, unter den gewöhnlichen Bedingungen (siehe dort), für die Verstorbenen erlangt werden kann, und zwar jener erlangt ihn, "der einen Friedhof andächtig besucht und zumindest im Geiste, für die Verstorbenen betet."[1]

Literatur

Anmerkungen

  1. Enchiridion indulgentiarum 1999, Nr. 29, § 1,1°, S. 74: aus: Peter Christoph Düren: Der Ablass in Lehre und Praxis, Die vollkommenen Ablässe der Katholischen Kirche, Dominus-Verlag 2003, S. 177 (3. erweiterte Auflage; Mit kirchlicher Druckerlaubnis des Bischöflichen Ordinariates Augsburg Nr. 1225 vom 30. März 2000, Prälat Konstantin Kohler, Generalvikar)
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