Medardus

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Medardus (* um 457 in Salency in der Picardie, Frankreich; † um 545 in Frankreich) wurde vom heiligen Remigius zum Bischof von Vermand geweiht.

Biografie

Medardus führte bereits als junger Mann ein heiligmäßiges Leben und war so barmherzig, dass er einst sein Oberkleid auf der Straße auszog und einem Armen schenkte. Wegen der feindlichen Einfälle der noch heidnischen Ripuarier verlegte er den Bischofssitz nach Tournay und wurde dort der Nachfolger des Bischofs Eleutherius. Medardus wurde im Dom von Tournay beigesetzt.

Ein Teil seiner Reliquien wurden nach Soissons ins damaligen Benediktinerkloster Saint-Médard übertragen. Der heilige Medardus stiftete in seiner Vaterstadt Salency das Rosenfest zur Ehre der jungfräulichen Unschuld, das heute noch jährlich am 8. Juni begangen wird.

Literatur

P. Philibert Seeböck, Kleine illustrierte Heiligen-Legende auf jeden Tag des Jahres, ein Paradiesgärtlein mit Blumen aller Art, 13. Auflage, 1886

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