Matthias Matussek

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Matthias Matussek

Matthias Matussek (* 9. März 1954 in Münster/Westfalen) ist deutscher Publizist und Journalist.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Matthias Matussek studierte Amerikanistik und Vergleichende Literaturwissenschaften an der FU Berlin. Er arbeitete beim „Berliner Abend“ und beim „Stern“. Während der Zeit des Falls der Berliner Mauer bis zum Tag der Deutschen Einheit berichtete er als Sonderkorrespondent aus Ost-Berlin und wurde 1991 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet. Danach leitete Matussek die Büros des Spiegel in Rio de Janeiro und New York, bis er eine Stelle als Korrespondent in London antrat. Während seiner Zeit in Amerika hielt er Gastvorträge an Universitäten und schrieb Kolumnen für US-Zeitungen. Von 2005 bis Ende 2007 leitete er in der Hamburger „Spiegel“ Zentrale das Kulturressort. Ab 2008 arbeitet er als Autor für den Spiegel. Im Jahr 2008 nimmt er am Podiumsgespräch beim Kongress Freude am Glauben teil. Er arbeitet seit Anfang 2014 bei der Tageszeitung „Die Welt“.[1]

Zitate

  • Das feministische Meinungskartell formiert sich nicht über Absprachen, sondern organisiert sich über die Ähnlichkeit ihrer Feindbilder, in Futterneid und Männerhass. … Jede Kritik an Frauen gilt als frauenfeindlich." (SPIEGEL special 5/98)
  • Die Verführten im falschen Sirenengesang des Scheidungsrechts sind Opfer einer florierenden Beratungsindustrie von Frauenbüros und Frauenbeauftragten.
  • "Dreißig Jahre Frauenbewegung haben nicht die Emanzipation gefördert, sondern weithin in eine schmollende Infantilisierung geführt."
  • In einer hedonistischen Kultur, die zur kurzfristigen Beziehung ermuntert, zur ständigen „Wahl“ und „Verbesserung“, sind langfristige Unternehmungen wie Familie für die meisten kaum noch vorstellbar.

Literatur

Weblinks

Anmerkungen

  1. Wer ein traditionelles Familienbild vertritt, wird 'homophob' genannt Kath.net am 15. Mai 2014
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