Mathilde

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Mathilde war die Tochter des sächsisch-westfälischen Grafen Diedrich von Ringelheim. Einer Legende nach soll sie auf der Teutoburg (Diedrichsburg), im Teutobrger Wald nahe der heutigen [[Melle|Stadt Melle]] geboren oder aufgewachsen sein.
 
Mathilde war die Tochter des sächsisch-westfälischen Grafen Diedrich von Ringelheim. Einer Legende nach soll sie auf der Teutoburg (Diedrichsburg), im Teutobrger Wald nahe der heutigen [[Melle|Stadt Melle]] geboren oder aufgewachsen sein.
 
   
 
   
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Mathilde zeichnete sich als Wohltäterin der Armen und Gründerin von Klöstern und geistlichen Stiftungen aus. Sie führte den Titel einer Laienäbtissin von Nivelles und starb in dem von ihr zu Quedlinburg gegründeten Stift. Mathilde wurde wie ihr Mann in der dortigen Stiftskirche beigesetzt.
 
Mathilde zeichnete sich als Wohltäterin der Armen und Gründerin von Klöstern und geistlichen Stiftungen aus. Sie führte den Titel einer Laienäbtissin von Nivelles und starb in dem von ihr zu Quedlinburg gegründeten Stift. Mathilde wurde wie ihr Mann in der dortigen Stiftskirche beigesetzt.
 
   
 
   
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* Gerd Althoff, ''Causa scribendi und Darstellungsabsichten. Die Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde und andere Beispiele''. In: Michael Borgolte, Herrad Spilling (Hrsg.): ''Litterae medii Aevi.'' In: Thorbecke, Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-7061-6, S. 117–133.
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* Eduard Hlawitschka, ''Königin Mathilde''. In: Karl R. Schnith (Hrsg.): ''Frauen des Mittelalters in Lebensbildern''. Verlag Styria, Graz 1997, ISBN 3-222-12467-1, S. 9–26.
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* Gerlinde Schlenker, ''Königin Mathilde, Gemahlin Heinrichs I. (895/96-968)''. Verlag Dr. Mahnert, Aschersleben 2001.
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* Bernd Schütte, ''Untersuchungen zu den Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde.'' Verlag Hahn, Hannover 1994, ISBN 3-7752-5409-9.
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Version vom 20. Januar 2014, 22:45 Uhr

Diedrichsburg, Neubau im 19.Jh.

Mathilde (geb. um 892 in Enger oder Melle; gest. am 14. März 968 in Oedlinburg). Sie war die Gattin König Heinrichs I., die Mutter des späteren deutschen Kaisers Ottos I. und des heiligen Bischofs Bruno von Köln.

Biografie

Hl. Mathilde

Mathilde war die Tochter des sächsisch-westfälischen Grafen Diedrich von Ringelheim. Einer Legende nach soll sie auf der Teutoburg (Diedrichsburg), im Teutobrger Wald nahe der heutigen Stadt Melle geboren oder aufgewachsen sein.

Sie wurde erzogen im Kloster ihrer Großmutter in Herford. Im Jahr 909 wurde sie auf der Königspfalz Wallhausen bei Sangerhausen mit Herzog Heinrich von Sachsen, dem späteren deutschen König, vermählt. Sie gebar ihm drei Söhne: Kaiser Otto den Großen, Herzog Heinrich von Bayern und Brun, Erzbischof von Köln, sowie zwei Töchter Gerberga und Hadwig von Sachsen, die mit den beiden großen Kontrahenten der französischen Politik, dem karolingischen König Ludwig IV. und seinem Gegenspieler und mächtigsten Vasallen, dem Kapetinger Hugo der Große verheiratet waren. 929 erhielt sie von ihrem Mann in der sogenannten Hausordnung ihr Wittum zugewiesen: Quedlinburg, Pöhlde, Nordhausen, Grone und Duderstadt.

Im Umgang mit ihrem Gatten brachte sie es immer wieder zustande, diesen zu besänftigen und ihn vor Ungerechtigkeiten den Unterdrückten gegenüber zu bewahren. Ihre Söhne erzog sie vorbildlich im christlichen Glauben.

Nach dem Tod ihres Mannes 936, der auf dem Burgberg in Quedlinburg bestattet wurde, gründete sie dort ein Stift. Es erhielt die Aufgaben, des verstorbenen Königs und anderer zu gedenken und Töchter höheren Adels auszubilden. Dieses Stift leitete Mathilde die ersten 30 Jahre persönlich und übergab die Leitung 966 an ihre Enkelin Mathilde, Tochter Ottos des Großen und Reichsregentin (997–999) unter Otto III. Sie war die erste Äbtissin des Quedlinburger Stiftes.

Mathilde zeichnete sich als Wohltäterin der Armen und Gründerin von Klöstern und geistlichen Stiftungen aus. Sie führte den Titel einer Laienäbtissin von Nivelles und starb in dem von ihr zu Quedlinburg gegründeten Stift. Mathilde wurde wie ihr Mann in der dortigen Stiftskirche beigesetzt.

Literatur

  • Gerd Althoff, Causa scribendi und Darstellungsabsichten. Die Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde und andere Beispiele. In: Michael Borgolte, Herrad Spilling (Hrsg.): Litterae medii Aevi. In: Thorbecke, Sigmaringen 1988, ISBN 3-7995-7061-6, S. 117–133.
  • Eduard Hlawitschka, Königin Mathilde. In: Karl R. Schnith (Hrsg.): Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Verlag Styria, Graz 1997, ISBN 3-222-12467-1, S. 9–26.
  • Gerlinde Schlenker, Königin Mathilde, Gemahlin Heinrichs I. (895/96-968). Verlag Dr. Mahnert, Aschersleben 2001.
  • Bernd Schütte, Untersuchungen zu den Lebensbeschreibungen der Königin Mathilde. Verlag Hahn, Hannover 1994, ISBN 3-7752-5409-9.

Weblinks

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.

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