Maria Lindenberg

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Version vom 20. Juni 2006, 13:32 Uhr von Reto (Diskussion | Beiträge) (Gebetswache auf dem Lindenberg)
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Maria Lindenberg ist eine Wallfahrtskapelle im Erzbistum Freiburg auf einem Höhenrücken (720 m) bei St. Peter im Schwarzwald, mit einem schönen Panoramablick bis hin zu den Vogesen.

Einzigartig ist die seit 1955 bestehende Eucharistische Anbetung in der Wallfahrtskirche. Von Januar bis Dezember beten bei Tag und Nacht ununterbrochen Männer aus dem Erzbistum vor dem ausgesetzten Allerheiligsten für den Frieden und die Erneuerung der Kirche im Heiligen Geist.

Patrozinium: Mariä-Himmelfahrt (15. August); Ursprungsfest der Wallfahrt am 24. September.

Geschichte

1497 errichtete der Gallibauer Pantaleon Mayer aus Dank für eine Gebetserhörung ein Bildstöckchen, welches sich heute in der Kerzenkapelle der Wallfahrtskirche befindet.

Beim Bau einer ersten, bescheidenen Holzkapelle ereignete sich eine zweite Gebetserhörung: der Altbauer Hans Zäringer aus Ibental nahm seine Zuflucht zu Maria auf dem Lindenberg und erhielt zum Trost in seiner Bedrängnis von ihr ein kleines Holzkreuz, das sie aus umherliegenden Holzspänen zusammengebunden hatte. Dieses Kreuz ist in eine Kapsel gefasst am Gnadenbild über dem Hochaltar zu sehen.

Diese zwei Ereignisse sind der Ursprung der Wallfahrt auf den Lindenberg. Diese Gnadenstätte ist sehr beliebt. Das unerschütterliche Vertrauen der Bevölkerung in diesen Gnadenort blieb durch die Zeit immer bestehen, trotz langandauernder Kriegswirren, staatlichen und kirchlichen Anfeindungen, ja sogar in einer Zeit als die Kapelle abgerissen und das Gnadenbild weggebracht wurde.

Die Verehrung der Gottesmutter Maria führte zur Eucharistischen Anbetung auf dem Lindenberg. Fast elf Jahre betete eine Schwestergemeinschaft auf dem Lindenberg, bis sie im Jahre 1869 zwangsweise aufgehoben wurde.

Im Jahre 1955 wurde die Eucharistische Anbetung auf dem Lindenberg wieder aufgenommen: Seither beten in der Wallfahrtskirche Männer der Gebetswache des Katholischen Männerwerks Freiburg.

Seit 1915 werden auf dem Lindenberg auch Exerzitien und Besinnungstage angeboten, die sehr beliebt sind.


Gebetswache auf dem Lindenberg

Der äussere Anlass für die Bildung der Gebetswache war die Reise von Bundeskanzler Dr. Konrad Adenauer nach Moskau im Jahr 1955 um in zähen Verhandlungen die deutschen Kriegsgefangenen frei zu bekommen.

Der Diözesanpräses Dr. Alois Stiefvater wollte die Mission Adenauers durch ein ununterbrochenes Gebet begleiten. Er versammelte eine Gruppe von Männern der Erzdiözese Freiburg am Grab von Bruder Klaus in Sachseln in der Schweiz, die Tag und Nacht für den Erfolg der Verhandlungen betete. In letzter Minute hatte Adenauer Erfolg. In einem Brief bedankte sich der Bundeskanzler bei den Männern für diese Unterstützung. Für die Männer wurde dieses Ereignis bleibende Erinnerung und sie riefen die Gebetswache auf dem Lindenberg ins Leben.

Die Gruppen der Gebetswache werden begleitet von einem geistlichen Leiter. Jeweils am Donnerstag morgen kommt der Diözesanpräses, um mit den Männern über aktuelle Fragen in Kirche und Welt zu sprechen.

Jährlich nehmen um die 1000 Männer an der Gebetswache teil. Gebetet wird in der Regel in sieben Dreiergruppen. Gebetsgruppen aus den einzelnen Dekanaten werden fest eingeteilt und einzelne Beter können sich bestehenden Gruppen anschliessen.

Kontakt

Wallfahrtsrektor: Dr. Bernhard R. Kraus

Leiter der Gebetswache: Pater Guntram Stangier OFM

Lindenbergstr. 27
D-79271 St. Peter
Telefon: 07661 3446
Telefax: 07661 982183
E-Mail:maria-lindenberg@t-online.de

Weblinks