Margareta von Schottland

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Margareta (* 1046, +16. November 1093) wurde von der ungarischen Prinzessin Agatha, der Gattin des aus England verbannten Königs Eduard, geboren. Ihre Kindheit verbrachte Margareta in England bei ihrem Onkel, Eduard dem Bekenner, sie musste allerdings aus diesem Land während der Schlacht von Hastings nach Schottland fliehen. Dort heiratete sie Malcolm III., dem sie acht Kinder gebar.

Ebenso wie sie eine vorbildliche und liebende Mutter ihrer leiblichen Kinder war, sorgte sie als Landesmutter für das Heil ihres Volkes. Dem Heidentum und der Vernachlässigung des christlichen Glaubens versuchte sie durch die Einsetzung heiliger Priester und ständiger Mahnungen entgegenzuwirken. Ein weiteres Anliegen war es ihr, Unwissenheit zu beseitigen, weshalb sie die Wissenschaften förderte. Ihre Demut wurde besonders von Armen und Kranken geschätzt, die sie wie ihre Mutter verehrten, da sie Unglücke durch finanzielle Unterstützung wendete und viel Zeit mit Einsamen verbrachte.

Margarete wurde 1251 heiliggesprochen. Sie ist Patronin von Schottland. Ihr Gedenktag ist der 16. November.

Dieser Artikel ist ursprünglich der Sektion Tagesheiliger bei www.kath.net entnommen.