Ludwig Ott

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Ludwig Ott (Dr. theol.; *24. Oktober 1906 in Neumarkt in der Oberpfalz; †25. Oktober 1985 in Eichstätt) war Theologe und Mediävist.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Ludwig Ott studierte Philosophie und Theologie an der bischöflichen Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadtt und empfing 1930 die Priesterweihe. Von 1931 bis 1936 dauerten seine weiteren Studien, promovierend bei Martin Grabmann in München. 1936 wurde er außerordentlicher Professor für Dogmatik in Eichstätt, 1941 als ordentlicher Professor. Als Schüler von Martin Grabmann betrieb er eine dogmengeschichtliche Erforschung der Scholastik. Von 1960 bis 1962 war er Rektor der Hochschule in Eichstätt.

Seine Forschungen bewegten sich zumeist auf dem Gebiet der Dogmatik, insbesondere der Frühscholastik, zum Beispiel über Hugo von St. Viktor. Sehr weit verbreitet ist sein neuscholastisches Standardwerk Grundriß der Dogmatik, bestens geeignet für die Priesterausbildung. Das Werk für Priester und Laien ist in mehrere Sprachen (auch ins Arabische) übersetzt und schon mehr als zehnmal aufgelegt. Wissenschaftlich verdienstvoll ist auch seine Wiederauflage von Grabmanns wichtigem Werk „Mittelalterliches Geistesleben“, die Herausgabe des Nachlasses dieses bedeutenden Mediävisten sowie seine Mitarbeit am Handbuch der Dogmengeschichte.[1]

Werke

Weblinks

Anmerkungen

  1. aus der Wikipedia, abgerufen am 1. Dezember 2021
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