Liborius von Le Mans

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Aus dem Leben des Hl. Liborius ist nur wenig bekannt. Er war im 4. Jh. Bischof von Le Mans und hat in seiner Diözese einige Kirchen gebaut. Es ist überliefert, daß Liborius ein Freund des Hl. Bischofs Martin war. Sein Todestag wird heute auf den 23. Juli 397 datiert.

Im Jahre 836 schenkte Bischof Alderich von Le Mans (832-857) dem Paderborner Bischof Badurad die Gebeine des Hl. Liborius. Das Geschenk der Reliquien begründete einen Liebesbund ewiger Freundschaft zwischen der Kirche von Le Mans und der Kirche von Paderborn. Dieser Liebesbund besteht noch bis in die heutige Zeit.


Im Januar/Februar des Jahre 1622, während des 30jährigen Krieges, raubte "Der tolle Christian" den silbernen Schrein mit den Reliquien des Heiligen. Aus dem Silber lies der den sog. Pfaffenfeindtaler mit der Aufschrift Tout avec Dieu 1622 / Gottes Freund des Pfaffen Feind prägen. Einige Jahre später, im Jahre 1626 werden die Reliquien des Heiligen Liborius in Lothringen wiedergefunden und in das Brigittenkloster nach Bonn gebracht. Die Schwestern fanden bald heraus, um wessen Reliquien es sich handelte und brachten sie nach Schloss Neuhaus, dem damaligen Bischofssitz. Ende Oktober des gleichen Jahres wurden die Reliquien in dem von Hans Krako (Dringenberg) neugeschaffenen Schrein feierlich in den Dom überführt.


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