Leopold Schmid

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Leopold Schmid (*9. Juni 1808 in Zürich † 20. Dezember 1869 in Gießen) war Theologe und Philosoph.

Biografie

Leopold Schmid studierte in Tübingen und München. Er empfing 1832 die heilige Priesterweihe. 1839 wird er Professor für Dogmatik, seit 1850 für spekulative Philosophie an der Universität Gießen. In seinem philosophischen und theologischen Denken ist er vom Deutschen Idealismus geprägt. Schmid wurde 1849 vom Mainzer Domkapitel als Bischof vorgeschlagen. Papst Pius IX. legte jedoch sein Veto ein, da sich Schmid durch seine Orientierung an den Ideen Johann Baptist Hirschers die Feindschaft des Mainzer Kreises um Domkapitular Adam Franz Lennig zugezogen hatte. Statt seiner ernannte der Papst 1850 Wilhelm Emmanuel von Ketteler zum Bischof von Mainz.

Werke

  • Hauptwerk: Der Geist des Katholicism, oder Grundlegung der christlichen Irenik, 4 Hefte, Gießen 1848-50
  • Über die religiöse Aufgabe der Deutschen, hg. v. A. Lutterbeck. Mannheim 1875.

Literatur

  • H.H. Schwedt: Vom ultramontanen zum liberalen Döllinger: Geschichtlichkeit und Glaube, hg. v. G. Denzler-E. L. Grasmück, München 1990,107-167.
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