Lässliche Sünde

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Eine lässliche Sünde ist eine Sünde, die (im Gegensatz zur Todsünde) nicht zum völligen Verlust der Gnade Gottes (des göttlichen Lebens in uns) führt. Sie stellt eine sittliche Unordnung dar, welche die göttliche Tugend der Liebe in uns schwächt, aber nicht völlig zerstört.

Lässliche Sünden müssen daher auch nicht unbedingt gebeichtet werden, es wird jedoch geraten auch diese Sünden zu beichten.

Eine lässliche Sünde liegt vor, wenn

  • das Bösen nicht voll bewusst (wissen) war oder
  • etwas nicht voll freiwillig (wollen) geschah (innerer/äußerer Zwang),
  • es sich nicht um eine gewichtige Sache (wichtig) handelt,

Das eigene Gewissen ist bei der Erforschung der Schwere der Schuld maßgeblich.

Die lässliche Sünde wird manchmal auch als "leichte Sünde" bezeichnet. Dieser Begriff ist etwas irreführend und sollte daher vermieden werden sollte. Jede Sünde, auch die kleinste, ist eine Handlung gegen Gott, und daher niemals eine leichte Sache.

Päpstliche Schreiben

Johannes Paul II.

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