Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse

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Wappen des gegenwärtigen Papstes

Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse nennt sich ein Organ der Römischen Kurie, welche sich um Verstorbene Katholiken bemüht, um sie eventuell zur "Ehre der Altäre" zu erheben. Die sogenannte "Heiligsprechungskongregation" betreut die Verfahren auf weltkirchlicher Ebene, die zuvor in den Diözesen abgeschlossen wurden; vgl. Seligsprechung.

Die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse wurde durch die Apostolischen Konstitution Sacra rituum congregatio vom 8. Mai 1969 aus der Ritenkongregation (S.C. Rituum, gegr. 1588, verselbstständigt 1627) herausgelöst, deren historische Abteilung für die Kanonisationsverfahren zuständig war.

Die Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse besteht im Jahre 2008 aus 70 Fachkundigen, denen die Prüfung des Aktenmaterials nach theologischen sowie historischen Gesichtspunkten anvertraut ist. Papst Benedikt XVI. ist zu der älteren Praxis zurückgekehrt, dass der Papst eine Seligsprechung nicht selber verkündet, sondern durch seine Beauftragten. Dadurch kam auch der Präfekt der Kongregation, bis 9. Juli 2008 der portugiesische Kardinal José Saraiva Martins, in den Genuss größerer öffentlicher Aufmerksamkeit. Derzeitiger Pro-Präfekt ist Erzbischof Angelo Amato S.D.B.

Präfekt

Sekretär

  • Erzbischof Michele Di Ruberto
  • Erzbischof Angelo Amato S.D.B. (bis Juli 2008)

Untersekretär

  • Msgr. Marcello Bartolucci
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