Klausur

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Die Klausur ist eine besondere Lebensweise in Einsamkeit und ist ein Teil der höchsten Armut durch die Begrenzung der Freiheit auf den Raum innerhalb der Klostermauern. Die Klausur ist als aszetisches Mittel anzusehen, ein streben danach in der Einsamkeit ein intensiveres Gebetsleben zu führen. Die Klöster beobachten die päpstlichen Klausur, vom Heiligen Stuhl bestimmt. Die Klausurschwestern und -Brüder verwirklichen durch ihre Zurückgezogenheit vollkommener und typischer ein Urelement jeden christlichen Lebens, in der Ganzhingabe ihrer Liebe zu Gott. Durch ständiges, unaufhörliches Beten stützen sie mit ihrem ganzen Leben die gebrechlichen Glieder des Leibes Christi.

Schon die hl. Klara bestimmte in ihrer Regel, dass aus "nützlichen, begründeter, offenbarer und glaubhafter Ursache" es den Schwestern erlaubt sei den Klosterbereich zu verlassen. Heute: z.B. Bei grosser Gefahr, zur ärztlichen Behandlung oder Pflege der Gesundheit (Wandern...), zur bestimmte Handarbeiten (Garten...), zur ausübung der bürgerlichen Rechten, zur Erledigung notwendiger Angelegenheiten wenn die Aussenschwestern abwesend sind, um die Eltern zu besuchen wenn besondere Umstände es empfehlen, ... oder "mit sonstige Sondererlaubnisse der Äbtissin". Ebenfalls ist für Aussenstehenden mits Erlaubnis das betreten der Klausur in Sondersituationen gestattet, z.B. Priester, Ärzte, Handwerker, Blutsverwandten, ...

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