Kath.ch

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Kath.ch ist das Newsportal im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz. Es wird betrieben durch das " Katholische Medienzentrum" und dem Zusammenschluss der Kantonalkirchen (RKZ).

Das Katholische Medienzentrum produziert regelmässig News zu Religion, Politik und Gesellschaft. Diese bilden vor allem die Schweiz ab, berücksichtigen jedoch auch die römisch-katholische Weltkirche und den Vatikan. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf dem interreligiösen Dialog. Mit diesen Themen ist es präsent auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube. Die Redaktion kath.ch erstellt eine Newsbeilage in der Schweizerischen Kirchenzeitung. Im Medienspiegel zeigen es auf, wie über Kirche und Religion in den Schweizer Medien berichtet wird.

Das Katholische Medienzentrum arbeitet mit den nationalen Partnerorganisationen in Lausanne www.cath.ch und Lugano www.catt.ch zusammen. Eine internationale Kooperation besteht mit der Katholischen Nachrichtenagentur in Deutschland und der Kathpress in Österreich. Gemeinsam mit Schweizer Radio und Fernsehen SRF produziert das Katholische Medienzentrum die Gottesdienstübertragungen, die Radiopredigten und das «Wort zum Sonntag».

Inhaltsverzeichnis

Geschichtliches

Kath.ch wurde vor 2014 durch den "Katholischen Mediendienst" (Bederstrasse 76) im Auftrag der Schweizer Bischofskonferenz in Zürich betrieben. 2014 wurde ein unabhängiger Verein, ebenfalls mit Sitz in Zürich, gegründet. Seit Juli 2015 hat das Katholische Medienzentrum seinen Sitz im Kulturpark in Zürich West. Im Newsroom an der Pfingstweidstrasse sitzen neben der Redaktion von kath.ch auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Medientipp, das Beratungsteam von Kirche kommuniziert, die technischen Dienste und in direkter Nachbarschaft die Reformierten Medien.[1]

Umstrittenes Profil

Seit März 2020 ist Raphael Rauch Redaktionsleiter[2] Er führte eine Wochenrubrik ein, zu der auch seine wöchentliche Kolumne „Rauchzeichen“ gehört. Rauch änderte den bisherigen Kurs des Nachrichtenportals. Für einen Holocaust-Vergleich geriet er in die Kritik. Die schweizerische katholische Kirche kritisierte ihn scharf und der Schweizerische Israelitische Gemeindebund intervenierte.[3]

Es handele sich bei kath.ch aus der Sicht es Bistums Chur um eine Propagandaplattform der staatskirchenrechtlichen Körperschaften (Landeskirchen), die zwecks Mehrheitsfähigkeit des Steuersystems alle Diözesen dazu zwingen wollen, sich dem Zeitgeist anzupassen. Um das zu erreichen, wird gegen glaubenstreue Bischöfe und Mitarbeitende gehetzt, ebenso gegen alle nicht-linken Politikerinnen und Politiker. Die meisten Redaktionsmitglieder handeln und schreiben nicht wie Journalisten, sondern wie Aktivisten mit links-grünem, progressistischem Programm. Sie wollen eine Kirche mit Frauenquote, Homoehe und Demokratie.“[4]

Im Juli 2021 übte der katholische Presseverein der Schweiz heftige Kritik an der neuen Linie von kath.ch und ihres Redaktionsleiters Raphael Rauch. Der journalistische Stil stehe der Manipulation näher als dem Journalismus, so der Presseverein.[5] Der Sprecher der Erzdiözese Wien kritisierte in der Tageszeitung Die Presse Rauchs verletzenden Ton im Umgang mit dem Journalisten Giuseppe Gracia, dessen Charakter Rauch auf kath.ch angegriffen hat.[6]

Adresse

Katholischer Medienzentrum
Pfingstweidstrasse 10
CH-8005 Zürich
+41 44 204 17 80
www.kath.ch
redaktion[at]kath.ch

Weblinks

Anmerkungen

  1. Wir über Uns abgerufen am 15. Oktober 2018 auf kath.ch
  2. Neuer kath.ch-Leiter im Interview über „die Eidgenossen“ Vatican News
  3. Wie ein junger Deutscher das einst brave katholische Medienportal auf Boulevard und Konfrontation trimmt NZZ.
  4. „Beinharter Konflikt“ zwischen Schweizer Bischöfen und ihrem Nachrichtendienst „kath.ch“ Kath.net am 26. November 2020
  5. Website kath.ch
  6. Giuseppe Gracia: Erst das Fressen, dann die Moral
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