Katechetische Zentren

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Katechetische Zentren dienen primär der katechetischen Forschung gelegentlich auch der Lehre (vgl. Katechetik). Katechetische Institute stehen vornehmlich im Dienst der Ausbildung. Einige haben universitäres Niveau, andere haben zwecks des Erwerbs eines Diploms einen Vertrag mit einer theologischen Fakultät geschlossen. Im deutschen Sprachgebiet wird der Unterschied zwischen beiden Begriffen weniger streng durchgehalten. Aus Italien sind folgende Katechetische Zentren zu nennen: Centro catechistico (CC.) Paolino, Rom; CC. Salesiano, Turin; CC. Lasalliano, Mailand.

Unter den Katechetische Zentren haben drei eine überregionale Ausstrahlung: Le Centre International Lumen Vitae, Brüssel; Institut Supérieur de Pastoral Catéchetique, Paris (I. S. P. C.), v. ihm ging die Errichtung des heutigen Institut Catechetique d' Afrique occidentale von Abidjan aus, und das Istituto di Catechetica an der Salesianer-Universität in Rom. Diese werden von Studierenden aus den verschiedensten Ländern der Welt aufgesucht. Hier steht das interkulturelle Lernen im Vordergrund. Weitere Katechetische Zentren: Institut de Pédagogie religieuse, Straßburg; Institut "Mater Dei", Dublin; Instituto "Pius X.", Madrid. Im deutschen Sprachraum befinden sich Katechetische Zentren in Wien (vgl. Pius Parsch), Graz, Luzern und Bozen. Das 1964 gegründete Institut für Katechetik und Homiletik (IKH) in München hat 1982 seine Arbeit eingestellt.

siehe auch: Katechetische Methode, Katechetenverein