Kaspar Klein

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Kaspar Klein (*28. August 1865 in Elben † 26. Januar 1941) war Erzbischof von Paderborn.

Kaspar Klein empfing am 21. März 1890 die Priesterweihe war Vikar und ab 1905 Pfarrer von St.Joseph in Bochum. Er empfing am 1. August 1920 Bischofsweihe und war von 1920-41 Bischof und ab 1930 Erzbischof von Paderborn. 1931 nahm Erzbischof Klein persönlich die Grundsteinlegung der Christ-König-Kirche in Bochum vor. Erzbischof Klein hat schon früh vor dem Nationalsozialismus gewarnt und bedauerte die mangelnde Aktionseinheit der deutschen Bischöfe gegenüber den nationalsozialistischen Pressionen. Die 1100-JahrFeier des hl. Liborius wurde zu einer eindrucksvollen Treuekundgebung von Klerus und Kirchenvolk. Erzbischof Klein protestierte durch ein eigenes Hirtenschreiben gegen die rechtswidrige Auflösung des katholischen Jungmännerverbandes. 1939 weihte er das Erzbistum Paderborn der Gottesmutter. Die Zerstörung seiner Bischofsstadt hat er nicht mehr erlebt.

Während 21 Jahren war er der Oberhirte von Ursula Hibbeln. Er kümmerte sich rührend um Ursula Hibbeln, indem er der Generaloberin der Vinzentinerinnen Auftrag gegeben hat, Frau Hibbeln durch eine Schwester aus Bochum Pflege zukommen zu lassen.

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